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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

am 20.08.2018

Podium für Katharina Althaus in Tschechien

Katharina Althaus gewinnt Nachtspringen 2017

Die japanische Skispringerin setzt sich in einem spannenden Wettkampf gegen Olympiasiegerin Maren Lundby durch. Die Oberstdorferin Katharina Althaus wird Dritte

Die Olympia-Zweite Katharina Althaus hat beim dritten Sommer-Grand-Prix der Skispringerinnen in Frenstat/Tschechien erstmals das Podest erreicht. Nach vierten Plätzen in Hinterzarten und Courchevel kam die 22-Jährige aus Oberstdorf auf Platz drei. Nachdem sie sich bereits im letzten Winter als einer der Besten der Welt etabliert hat, läuft es auch im Sommer sehr gut. "Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt auch im Sommer gute Sprünge zeigen kann und stark genug bin, um auf dem Podium zu stehen. Unser Team wird nicht nach Chaikovsky fahren und stattdessen trainieren. Dann wollen wir wieder in das Finale in Klingenthal ", sagte Althaus nach dem Wettbewerb.

Sara Takanashi gewann auch den zweiten Wettbewerb des FIS Grand Prix in Frenstat (CZE). Nach ihrem Sieg am Vortag war die Japanerin auch am zweiten Wettkampftag erneut unschlagbar. Für die 21-Jährige war dies bereits der 23. Sieg in einem Grand Prix. Yuki Ito (JPN) und Maren Lundby aus Norwegen folgten auf den Plätzen zwei und drei. 6,6 Punkte hinter Lundby, kam Juliane Seyfarth als beste Deutsche auf Platz vier, Katharina Althaus wurde Sechste. Gianina Ernst vom SC Oberstdorf scheiterte bereits in der Qualifikation.

am 20.08.2018 von Fidel Joas

Johannes Rydzek gewinnt ersten Sommer Grand-Prix in Oberwiesenthal

Sommer Grand-Prix Oberwiesenthal

Olympiasieger aus Oberstdorf siegt im Fotofinish vor dem Österreicher Mario Seidl und Eric Frenzel und wird im Team-Sprint mit Vereinskollege Vinzenz Geiger Dritter.

Glänzender Auftakt in die Sommer Grand-Prix Serie der Nordischen Kombination für den zweifachen Olympiasieger und Sportler des Jahres, Johannes Rydzek. Der 26-jährige Oberstdorfer siegte in der ersten Einzelentscheidung im Fotofinish mit 0,3 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Mario Seidl und seinem Teamkollegen und Lokalmatadoren Eric Frenzel.

Fast drei Jahre musste Johannes Rydzek auf einen Erfolg im Sommer Grand-Prix warten. Nun konnte er sich im Erzgebirge zum zwölften Mal in seiner Karriere über einen Sieg freuen. Er ist damit der unangefochtene Rekordsieger – Platz zwei belegt der nicht mehr aktive Österreicher Christoph Bieler mit 7 Erfolgen – genauso wie mit den vier Erfolgen in der Gesamtwertung der seit 1998 bestehenden Grand-Prix Serie. Mit einem hervorragenden Sprung auf 103 Meter belegte Rydzek Platz 5 nach dem Springen, nur 12 Sekunden hinter dem Führenden Österreicher Franz-Josef Rehrl. Eric Frenzel war Zweiter, 10 Sekunden vor Rydzek. Auf der 10 Kilometer Laufstrecke bildete sich schnell eine vierköpfige Spitzengruppe mit den beiden Österreichern Rehrl und Mario Seidl, vierter nach dem Springen, sowie Eric Frenzel und Johannes Rydzek.

Im letzten Drittel des Rennens setzen sich Rydzek und Seidl dann von ihren Teamkollegen ab und machten den Sieg unter sich aus. In einem spannenden Finish hatte schließlich Johannes Rydzek mit 0,3 Sekunden das bessere Ende auf seiner Seite. Hinter Mario Seidl belegte Eric Frenzel mit einem Rückstand von 24,0 Sekunden auf Rydzek Platz 3. Fabian Riessle lief noch von Platz 13 auf Rang fünf vor. Der zweite Oberstdorfer Starter und Team-Olympiasieger Vinzenz Geiger kam auf den 9. Platz.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Wettkampf. Der Sprung war schon mega und im Laufen habe ich mich auch super gefühlt. Die Stimmung war wirklich wieder grandios in Oberwiesenthal und ich freue mich schon auf die weiteren Wettbewerbe, vor allem meine Heimrennen in Oberstdorf.“

Beim Team Sprint am Samstag belegte Johannes Rydzek mit Vinzenz Geiger, seinem Vereinskollegen vom Skiclub Oberstdorf, Platz drei. Rehrl und Seidl siegten hier vor Manuel Faißt (SV Baiersbronn) und Terence Weber (SSV Geyer). Der Sommer Grand-Prix wird im österreichischen Villach fortgesetzt. Am 24./25.08. werden die besten Nordischen Kombinierer dann in Oberstdorf um den Sieg kämpfen.

am 30.07.2018

Geiger sorgt für Jubel bei Stoch-Show in Hinterzarten

Geiger Karl

Karl Geiger bestätigt seine starke Frühform beim Weltcup in Hinterzarten mit Platz eins in der Qualifikation und Platz zwei beim Sommer Grand-Prix.

Vor 5.000 Zuschauern ist der polnische Gesamtweltcup-Sieger Kamil Stoch auch beim zweiten Einzelspringen des Sommers im Adler-Skistadion in Hinterzarten nicht zu bezwingen. Eine Woche nach dem Auftaktsieg in seiner polnischen Heimat Wisla gewann der 31-Jährige erneut mit Weiten von 110 und 106,5 Metern und erzielte insgesamt 271,1 Punkte. Er setzte sich damit klar gegen den Oberstdorfer Karl Geiger durch, der 104 und 99 Meter (256,3 P.) weit sprang und damit seine starke Frühform nach Platz sieben in Wisla (POL) und Platz eins in der Qualifikation eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Karl Geiger war vollends zufrieden – und freut sich nun auf eine kurze Wettkampfpause: „Ich bin froh, dass ich die gute Form von Wisla mit nach Hinterzarten bringen konnte. Wir werden die kommende Station in Einsiedeln auslassen und eine Woche Pause machen. Ich hoffe, danach in Courchevel wieder vorne mit dabei zu sein.“

Sara Takanashi feiert Auftaktsieg in Hinterzarten

Sara Takanashi hat an ihrer beeindruckenden Form über die vergangenen Monate nichts eingebüßt. Die Gesamtweltcup-Siegerin des vergangenen Winters ließ der Konkurrenz beim Auftakt des Sommer Grand-Prix in Hinterzarten keine Chance und sicherte sich mit Weiten von 105 und 103 Metern den überlegenen Sieg. Die 21-jährige Japanerin erzielte insgesamt 254,4 Punkte und setzte sich damit klar gegen Landsfrau Yuki Ito durch, die auf 105,5 und 99,5 Meter (234,8 P.) kam. Lokalmatadorin Ramona Straub vom SC Langenordnach belegte mit 93 und 95,5 Metern (214,7 P.) den dritten Platz. Nur hauchdünn verpasste Katharina Althaus mit Platz vier das Podium. Auch die Thüringerin Juliane Seyfarth, zur Halbzeit noch 15., schaffte es als Achte unter die Top Ten. Weitere Grand-Prix-Punkte sammelte außerdem Gianina Ernst (SC Oberstdorf) als 20.

Text: Skispringen.com

am 25.07.2018

Außergewöhnliches Sommerevent für Nachwuchsspringer

Katharina Althaus gewinnt Nachtspringen 2018

SCO Nachtspringen powered by Audi quattro – Katharina Althaus gewinnt

Skispringen im Sommer – das ist für viele Gäste in Oberstdorf ein außergewöhnliches Event, das sie sich nicht entgehen lassen. Sage und schreibe 2.800 Besucher waren in die Audi Arena gekommen, um in einer lauen Sommernacht einen spannenden Wettkampf zu verfolgen. Ein besonderes Highlight für die Zuschauer war der souveräne Sieg der Lokalmatadorin Katharina Althaus auf der Normalschanze. Nach 99,5 Metern im ersten Durchgang zeigte sie auch im zweiten Versuch einen starken Sprung auf 97,0 Meter und setzte sich damit deutlich vor Juliane Seyfarth (WSC 08 Ruhla) und Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) an die Spitze.

In der Herrenklasse ging es dagegen äußerst knapp her. Während Tim Fuchs (SC Degenfeld) mit 101,5 und 100,5 Metern mit nur einem Punkt Vorsprung Platz 1 erreichte, schenkten sich Philipp Raimund (SC Oberstdorf) und Adrian Sell (SC Meßstetten) nichts. Der Oberstdorfer knackte zweimal die 100-Meter-Marke, während Sell auf 99,5 und 98,5 kam. Am Ende teilten sich die beiden aufgrund der besseren Haltungsnoten von Sell dann den zweiten Platz.

Auf der HS 60 starteten die Nachwuchsspringer und - springerinnen der Klassen S12/13 bis S14/15 mit internationaler Beteiligung. Tobias Schmid vom SC Oberstdorf stand ganz oben auf dem Siegertreppchen in der Klasse S12/13. Schmid siegte mit Weiten von 49,5 m und 54 Metern und einer Punktzahl von 198,6 überlegen vor dem Vereinskameraden Alex Reiter, der auf 47,0 und 53,0 Meter (187,7 Punkte) kam. Auf Platz 3 sprang ebenfalls ein Oberstdorfer. Jakob Eggensberger erreichte 47,5 und 47.0 Meter (173,5 P).

In der Klasse S 14/15 siegte Johannes Pölz (SC Bregenzerwald) mit Weiten von 56,0 und 58,0 Metern souverän vor dem Oberstdorfer Jonas Holzhauer (50,0/53,0) und Otto Maus (WSV Isny), der mit 48,0 und 58,5 Metern (Tagesbestweite) auf den Bronze-Platz sprang. Puntkgleich kam Fabian Oestvold aus Norwegen auf den 3. Rang.

In der Mädchenklasse ging der Sieg an Ronja Drax vom SC Partenkirchen: Sie sprang 50,5 und 51,0 Meter. Der zweite Platz ging an Sina Raimund (SC Oberstdorf) mit 46,5 und 48,0 Metern vor ihrer Vereinskollegin Sina Kiechle mit Sprüngen auf 42,0 und 46,5 Metern.

In der Offenen Klasse ging der Sieg an Magdalena Lingenhöl (SC Oberstdorf). Sie erreichte 45,5 und 44,0 Meter. Knapp dahinter lag Philip Würfel (SC Oberstdorf) mit Weiten von 43,0 und 46,0 Metern.

„Wetter gut, alles gut“, freute sich der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH Florian Stern über die große Zuschauerzahl und ein Sommerevent für Nachwuchsspringer, „für das es auf Vereinsebene sportlich und organisatorisch wohl kaum Vergleichbares gibt“.

Nachtspringen 2018
Ergebnisliste HS60 Nachtspringen 2018
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Ergebnisliste HS106 Nachtspringen 2018
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am 24.07.2018

Logo für Nordische Ski-WM 2021 offiziell vorgestellt

Logo-Präsentation NWM 2021

Das Geheimnis ist gelüftet: exakt 946 Tage vor dem Start der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf wurde jetzt das Logo präsentiert, mit der die Großveranstaltung „ihr Gesicht“ zeigt. Es baut auf dem Logo auf, das bereits seit der Skiflug-WM im Januar bekannt ist. Zum stilisierten Skispringer hat sich im O wie Oberstdorf nun ein Langlauf- Strichmännchen gesellt. Gehalten ist das Ganze in pastellfarbigen Rot- und Blautönen

Zur Präsentation waren in den Kurpark nicht nur rund 300 Zuschauer gekommen. Auch drei Olympiateilnehmer erwiesen sich als sympathische Botschafter für das Sportevent, das von 23.2. bis 7.3. 2021 in Oberstdorf stattfindet. Skispringerin Katharina Althaus sowie die Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger versicherten, dass sie sich schon jetzt riesig auf die Heim-WM freuen. Alle drei erinnerten sich noch mehr oder weniger deutlich an die Ski-WM von 2005, die sie im Kindergartenalter, in der Grundschule oder wie Rydzek als 13-Jähriger direkt vor der Haustüre miterlebt hatten. Doppelolympiasieger Rydzek fühlte sich damals vor allem von den Leistungen Ronny Ackermanns und Georg Späths inspiriert. „Vielleicht war das die Initialzündung für mich“, meinte er im Interview mit Jens Zimmermann. Auf die Heim-WM 2021 freue er sich riesig. „Die Anlagen, die vorhanden sind und die Bevölkerung, die dahinter steht, das ist ein Traum“, meinte er , dass eine solche Großveranstaltung nur im Miteinander funktionieren kann.

Katharina Althaus, damals als kleine Fahnenträgerin für den Skiclub im Einsatz, hätte 2005 noch keine Vorbilder ihrer Sportart entdecken können, denn Frauenskispringen gab es damals noch nicht. Für die Zukunft wünscht sich die Olympiamedaillengewinnerin, dass es in Oberstdorf, anders als zuvor bei der WM in Seefeld 2019, mit dem Teamwettbewerb einen weiteren Wettkampf für die Frauen gibt. Vinzenz Geiger staunte, wie schnell doch die Zeit vergeht. In einem guten halben Jahr finde die WM in Seefeld statt und dann dürfe man sich bereits auf Oberstdorf freuen. Eine Heim-WM sei zwar vom Druck her nicht ausschließlich „toll“. Umso mehr freue er sich aber, auf den vertrauten Sportanlagen starten zu dürfen.

Bürgermeister Laurent Mies berichtete von der riesigen Arbeit, die, hochprofessionell auf vielen Schultern verteilt, im Vorfeld der WM geleistet werde. Das große Ziel der Marktgemeinde sei die Nachhaltigkeit, für die Oberstdorf das beste Beispiel sei. Es gehe darum, die Anlagen für den Nachwuchs in Ordnung zu halten und Perspektiven für den Leistungssport zu liefern.

Landrat Anton Klotz wünscht sich das gleiche Feuer der Begeisterung wie bei der Ski-WM 2005, deren Strahlkraft weit über Oberstdorf und den Landkreis hinausging. Der Landkreis leiste neben der Unterstützung bei der Finanzierung (vier Millionen Euro) einen wesentlichen Beitrag durch den Ausbau der Straßen und des ÖPNV.

Dr. Franz Steinle vom Deutschen Skiverband sagte, dass die Nachhaltigkeit der Ski-WM 2005 über zwei Sportlergenerationen angehalten habe. „das Gleiche erwarte ich von der kommenden WM“, so der DSV-Präsident.

Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer ist sich sicher, dass die Nachwuchsgewinnung durch die WM einen Push erhält. „Das ist der Motor für den Skiclub , generiert neue Athleten und fördert den Zusammenhalt“, sagte Kruijer. Die Unterstützung durch den eigenen Verein sei groß. Aber bei der Austragung einer WM brauche man zudem Hilfe von auswärts, mehr sogar als die 1600 Helfer, die das letzte Mal dabei waren.

Text/Foto: Elke Wiartalla

am 24.07.2018

Nur Geiger stark

Geiger Karl

Kamil Stoch wird beim ersten Einzelspringen des Sommer-Grand-Prix in Wisla seiner Favoritenrolle gerecht und feiert einen souveränen Heimsieg. Aus der deutschen Mannschaft überzeugt nur Karl Geiger vom SC Oberstdorf.

Mit Sprüngen auf 132 und 126,5 Metern sicherte sich Kamil Stoch in Wisla den Sieg beim ersten Einzel-Wettbewerb im Rahmen des diesjährigen Sommer-Grand-Prix. Vor heimischem Publikum erzielte der 31-jährige Pole insgesamt 280,6 Punkte und setzte sich damit gegen seinen Teamkollegen Piotr Zyla (130,5 und 126,5 m; 273,6 P.) durch. Auf dem dritten Platz landete Halvor Egner Granerud aus Norwegen mit Weiten von 125,5 und 129 Metern (267 P.). Für die deutschen Skispringer gab es beim zweiten Wettkampf der Saison hingegen nicht viel zu holen. Einzig der Oberstdorfer Karl Geiger bestätigte seine gute Frühform mit Sprüngen auf 126,5 und 125,5 Meter und belegte damit hinter dem Japaner Junshiro Kobayashi (6.) den siebten Platz.

Bereits am Vortag setzte sich an der Adam Malysz Schanze von Wisla vor 10.000 begeisterten Zuschauern das Team der Skispringer aus Polen (Maciej Kot, Dawid Kubacki, Piotr Zyla und Kamil Stoch) im ersten Wettkampf des Sommers 2018 souverän vor den Teams aus Deutschland (Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Andreas Wellinger) und Norwegen durch. "Wir freuen uns über den zweiten Platz. Die Stimmung hier ist jedes Jahr super. Wir werden bis Einsiedeln in jedem Wettkampf dabei sein, danach werden wir sehen", sagte Karl Geiger nach dem Wettkampf. Der Sommer-Grand-Prix der Skispringer wird in Hinterzarten fortgesetzt. Im Schwarzwald steht für die Herren der nächste Einzel-Wettbewerb auf dem Plan, zudem starten dann auch die Damen in ihre Sommer-Saison.

Text: skijumping.com/berkutschi.com

am 17.07.2018

Katharina Althaus deutsche Meisterin im Skispringen

Katharina Althaus gewinnt Nachtspringen 2017

Bei den Deutschen Skisprung-Meisterschaften in Hinterzarten landeten Juliane Seyfarth (Ruhla) und Titelverteidigerin Katharina Althaus (SC Oberstdorf) punktgleich auf dem ersten Platz. Bronze ging an Gianina Ernst (Oberstdorf). Karl Geiger gewinnt mit Bayern II im Team-Bewerb.

Bei den Deutschen Skisprung-Meisterschaften in Hinterzarten gab es bei den Frauen zwei punktgleiche nationale Titelträgerinnen. Mit der Gesamtnote 279,8 kamen Katharina Althaus (SC Oberstdorf/ 97,5/99 Meter) und Juliane Seyfarth (SC Ruhla/98/97,5 Meter) gemeinsam auf Rang eins. Für die 22-jährige Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Winterspielen von Pyongchang war der Erfolg auf der Adlerschanze der erste Sieg bei der Deutschen Meisterschaft in Hinterzarten. Bronze ging mit der Gesamtnote 265,0 (97/96,5) an Gianina Ernst (SC Oberstdorf).

Im mit 13 Starterinnen noch dünn besetzten Feld der Frauen bilanzierte Katharina Althaus: „Ich hatte mir gar nicht so viel für Hinterzarten vorgenommen und mein erster Sprung war nicht so gut“, bilanzierte die Zollbeamtin, die den Gesamtweltcup 2017/18 als Zweite abgeschlossen hatte. Bei der Deutschen Meisterschaft im Hochschwarzwald gab es noch ein zweites Novum. Hinter der Vierplatzierten Pauline Hessler (WSV Lauscha) kamen die Olympiasiegerin von Sotschi, Carina Vogt (SC Degenfeld) und die Lokalmatorin Ramona Straub (SC Langenordnach) punktgleich mit 260,3 Zählern auf Rang fünf.

David Siegel gewinnt Deutsche Skisprungmeisterschaft

Bei den Herren holte sich zum zweiten Mal nach 2016 in Oberhof David Siegel den Deutschen Meistertitel im Skispringen. Mit 103 Metern im ersten Durchgang und der Tagesbestweite von 105,5 Metern sowie der Gesamtnote 274,4 verwies der 21-jährige vom SV Baiersbronn seinen Teamkollegen der aus der Schwarzwälder Trainingsgemeinschaft, Stephan Leyhe (SC Willingen) mit 100,5 und 102,5 Metern und der Note 265,5 auf den zweiten Ehrenplatz. Für die eigentliche Überraschung sorgte der junge Moritz Baer (SC Gmund Dürnbach) mit nur 1,1 Punkten Rückstand auf den Wahl-Schwarzwälder aus Breitnau (264,4/103,5/100,5) mit dem Gewinn von DM-Bronze. Dabei verwies der 21-jährige bei guten äußeren Bedingungen auf der Adlerschanze von Hinterzarten sogar Olympiasieger Andreas Wellinger (SC Ruhpolding), der nach nur 96 Metern im ersten Durchgang alle Chancen auf einen Podestplatz verspielt hatte, trotz 103 Metern bei seinem zweiten Versuch mit 258,0 Punkten auf Rang vier. Karl Geiger vom SC Oberstdorf landete mit 94,5m und 101,0m auf dem 11. Platz. Sein Vereinskollege Philipp Raimund kam in der Juniorenklasse mit 96,0m und 93,0m auf den undankbaren 4. Platz.

Bayern und Thüringen holen Team-Meistertitel

Wie gewohnt dominierten die bayrischen Farben bei der Team Entscheidung. Die zweite Mannschaft des Bayerischen Skiverbandes mit Karl Geiger, Max Goller, Philipp Raimund und Markus Eisenbichler erzielte insgesamt 1056,1 Punkte und ließ damit die erste Mannschaft desselben Landesskiverbandes hinter sich. Allen voran Markus Eisenbichler konnte sich nach dem enttäuschenden 20. Platz im Einzel am Vortag deutlich steigern, zeigte mit 109 und 110 Metern in beiden Durchgängen die weitesten Sprünge.

Bei den Damen setzte sich die Mannschaft der frisch gekürten deutschen Meisterin Juliane Seyfarth durch, die gemeinsam mit Pauline Heßler für Thüringen insgesamt 523,6 Punkte erzielte. Dahinter belegten die Zweier-Teams aus Bayern (Gianina Ernst, Katharina Althaus; 485,1 P.) und Baden-Württemberg (Ramona Straub, Carina Vogt; 476,6 P.) die Plätze zwei und drei.

Text: skispringen.com

am 02.07.2018

Internationale Zollmeisterschaften starten in der Audi Arena

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Vom 05.07. bis 08.07.2018 findet die 1. Internationale Deutsche Zollmeisterschaft im Allgäu statt.

Neben rund 150 nationalen Sportlern werden auch internationale Gäste aus Belgien, Luxemburg, Ungarn und der Schweiz bei Sommerwettbewerben am Start sein. In Sonthofen werden die bekannten Sportarten Fußball, Volleyball, Beachvolleyball, Geländelauf, Dreikampf (Kugelstoßen, Weitsprung und 100 m Lauf) und 1500 m sowie der Staffellauf über 4 × 100 m ausgetragen. Am Donnerstag, den 5. Juli 2018, geht es los. Um 16:30 Uhr finden sich alle Sportler und Betreuer zur Aufstellung ein, um dann um 16:50 Uhr in die Audi Arena Oberstdorf Allgäu einzumarschieren. Um 19:00 Uhr startet der Schanzentrail über 3300m und 300 Höhemmeter. Start und Ziel ist jeweils im Auslaufbereich der Skisprung Arena. Jeder Läufer absolviert jeweils zwei Runden über Schotter, Asphalt und die Stahltreppe der Zuschauertribüne mit wunderschönem Blick auf das Alpenpanorama. Die zuschauerfreundliche Strecke in und um die Audi Arena Oberstdorf macht den Schanzentrail für alle Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis und insbesondere die Treppe über die Stehplatztribüne zum Schanzentisch mit 75 Höhenmetern stellt eine große Herausforderung für die Starter dar.

Die abschließende Meisterfeier wird wie bereits 2012 abermals in der Oybelehalle in Oberstdorf ausgerichtet. Unter dem Motto „o´zapft is“ wird es am Samstagabend, den 7. Juli 2018, zünftig zugehen. Neben bayerischer Musik, die von DJ Markus Schelle weiter angeheizt wird, gibt es u.a. auch einen Fassanstich.

am 02.07.2018

Jahreshauptversammlung des Skiclub 1906 Oberstdorf 1906 e.V

Jahreshauptversammlung SCO

Die Jahreshauptversammlung bietet allen interessierten Clubmitgliedern einen interessanten Rückblick und einen Ausblick auf die Aktivitäten des neuen Vereinsjahres.

Am 18. Juli 2018 findet die turnusgemäße ordentliche Jahreshauptversammlung des Skiclub 1906 Oberstdorf e.V statt. Alle Mitglieder des Skiclub Oberstdorf 1906 e.V. sind hierzu ab 19:00 Uhr im Skimuseum (Hauptgebäude, 1. OG) der Audi Arena recht herzlich eingeladen! Neben den Berichten der Vorstandschaft und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH stehen auch Ehrungen und Teilwahlen auf der Tagesordnung.

Die Vorstandschaft freut sich auf eine rege Teilnahme seiner SCO-Mitglieder!
Weitere Infos unter 08322-8090 100 bzw. info@skiclub-oberstdorf.de

am 25.06.2018

Joska meets Vierschanzentournee

Joska meets Vierschanzentournee

Tourneeorte aus Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen treffen sich in Bodenmais um eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit gebührend zu feiern.

Joska fertigt seit Jahren den spektakulären Adler auf dem gläsernen Sockel für jedes der vier Organisationskomitees in der Glashütte in Bodenmais. Jetzt trafen sich die Abordnungen der Tourneeorte aus Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen in Bodenmais um die erfolgreiche Zusammenarbeit gebührend zu feiern. Gerne folgten auch der Generalsekretär des Auftaktspringens Florian Stern und Vertreter der Ressorts Sport und Sicherheit der Einladung des langjährigen Partners. Nach einem Mittagessen in der Gutsalm Harlachberg wurde die wenige Zeit ohne Programm genutzt um wichtige Themen zur Vorbereitung der anstehenden Großveranstaltungen sowie der Vorbereitung der WM 2021 zu besprechen. Am späten Nachmittag wurde für die Tourneeorte eine Besichtigung des Joska Glasparadieses organisiert und es konnte echte Glashandwerkskunst hautnah und in seiner ganzen Vielfalt erlebt werden. Am Abend trafen sich die Organisatoren der Vierschanzentournee aus Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen dann im JOSKA Erlebnisrestaurant bei gutem Essen, Bier und Gesang und durften in fast schon familiärem Ambiente bis in die frühen Morgenstunden feiern. Als Highlight des Abends konnte der ein oder andere selbst, unterstützt von einem professionellen Glasbläser, am Schmelzofen zur Glasmacherpfeife greifen und aus geschmolzenem Glas seine eigene Kristallkugel formen.