News

Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

am 18.06.2018

DSV-Mädchencamp mit Trainingsfleiß und viel, viel Spaß

DSC 3908

26 junge Damen sind nach Oberstdorf gekommen, um drei Tage lang gemeinsam die Oberstdorfer Nachwuchsschanzen ausgiebig zu testen.

Mit einer solch großen Resonanz hatte Trainerin und Organisatorin Steffi Walk vom Stützpunkt Oberstdorf beim besten Willen nicht gerechnet. Zum 6. DSV-Mädchencamp der Skispringerinnen waren sage und schreibe 26 junge Damen (aus 5 Landesskiverbänden) nach Oberstdorf gekommen, um drei Tage lang gemeinsam die zwei Nachwuchsschanzen HS 30 und HS 60 ausgiebig zu testen. Bereits 2013 ist diese Veranstaltung erstmalig in Oberstdorf mit 16 Teilnehmerinnen aus vier Landesverbänden ins Leben gerufen worden. Das Camp diente dabei nicht nur dem gemeinsamen Training sondern auch der Sichtung der jungen Sportlerinnen. Überall in der Audi Arena sah man junge und ganz junge Athletinnen und unter den Helmen lugte ein ums andere Mal ein sorgsam geflochtenes "Zöpfle" oder ein kesser Pferdeschwanz hervor. Mutig gingen die Nachwuchs Skispringerinnen der Jahrgänge 2002-2006 vom Balken, ließen sich von den sommerlichen Temperaturen im dicken Sprunganzug nicht abhalten, immer wieder einen neuen Sprung zu absolvieren und immer besser zu werden. Dabei zeigten die Mädchen, dass sie nicht nur Skispringen können. Schweißtreibende Einheiten zum Thema Kraft, Rumpfstabilität, Beweglichkeit und Inline-Skating, aber auch Theorie standen auf dem Programm. Und bei der Besichtigung der umgebauten Heini-Klopfer-Skiflugschanze waren sich die jungen Sportlerinnen einig "irgendwann möchte ich hier auch mal springen".

Bei einem abschließenden Wettkampf konnten die Mädchen dann ihre Fortschritte unter Beweis stellen. Auf der HS 30 überzeugte mit 28 und 29 m Nathalie Armbruster (SZ Kniebis, SBW), vor Christina Feicht (28/26m, WSV Kiefersfelden, BSV) und Amelie Neumann (27/25m, WSV Isny, SBW). Auf der größeren Jugendschanze HS60 gewann Trine Göpfert (51/53m, WSV Reit im Winkl, BSV) vor Ronja Drax (49/49m, SC Partenkirchen, BSV). Den 3. Platz teilten sich Lia Böhme (47/49m, SV Blau-Weiß Dittersbach, SVSAc), Joanna Eberle (47/48m, SC Pfronten, BSV) und Pia Bossio (47/48m, ST Schonach-Rhorhardsberg, SBW).

Eine besondere Überraschung war bei der abschließenden Siegerehrung ein Besuch der in Oberstdorf trainierenden Olympiateilnehmerin Juliane Seyfarth. Sie zeigte sich begeistert von der Motivation der jungen Springerinnen und sponserte zur Belohnung einen Helm, der unter allen verlost wurde. Viel Spaß war trotz aller Trainingsarbeit geboten, Organisatorin Steffi Walk meinte am Ende zufrieden: „Ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten für das spannende, anstrengende aber schöne Wochenende!

am 11.06.2018

DSV Mädchen Camp vom 14. bis 17. Juni 2018

DSV Mädchencamp 2016

Der Deutsche Skiverband lädt die besten Mädchen der Jahrgänge 2002-2006 nach Oberstdorf ins Allgäu ein

Auch Mädchen wollen fliegen wie die Adler: „Damenskisprung hat nach Carina Vogts Weltmeisterschaftstiteln und dem Olympiasieg eine riesige Resonanz erfahren“, freut sich der Nationalcoach Andreas Bauer. Derzeit trainieren deutschlandweit circa 150 Athletinnen an den Schanzen. Ca. 40 dieser jungen Talente werden nun vom 14. bis 17. Juni in Oberstdorf beim DSV Mädchen Camp zu Gast sein. Zusammen mit den Heimtrainern werden die Trainer des Deutschen Skiverbandes ein aufregendes Wochenende gestalten. Im Camp warten spannende Herausforderungen und aufregende Erlebnisse auf die Mädchen. Ganz nach dem Motto Fördern und Fordern sollen sie ihr Können unter Beweis stellen und dabei auch viele neue Erfahrungen sammeln.

Neben Sprungeinheiten auf den Kleinschanzen liegt ein großes Augenmerk auf der Schulung der koordinativen Fähigkeiten. Bei allem Trainingseifer soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Dafür sorgt ein attraktives Rahmenprogramm.

Zum Abschluss wird auch ein Wettkampf ausgetragen. Hier können sich die Teilnehmerinnen für den FIS Schüler Grand Prix in Ruhpolding qualifizieren und zudem können sich die Mädchen für den FIS Youth Cup in Hinterzarten und die Alpencup Sommerserie in Klingenthal/Pöhla/Bischofsgrün empfehlen.

am 29.05.2018

Aktionstag für Menschen mit Behinderungen am 10. Juni

Rollstuhlfahrer auf der Aussichtsplattform

Die deutschen Seilbahnunternehmen und der VDS bieten bereits seit vielen Jahren spezielle Initiativen und Aktionstage für Menschen mit Behinderungen an.

Berge und Behinderung – das schließt sich keineswegs aus. Im Gegenteil: Schließlich gelangen dank der Seilbahnen auch jene auf die Gipfel, die über wenig oder gar keine alpinistischen Fähigkeiten verfügen. Zahlreiche deutsche Seilbahnen verfügen über eine behindertengerechte Ausstattung und bringen so Menschen mit Handicap die Bergwelt näher. Gute Tradition ist der sogenannte Aktionstag, an dem Gäste mit Behinderung kostenfrei nach oben gelangen.

Die Audi Arena beteiligt sich gerne am Aktionstag des Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V. und befördert am Sonntag, den 10.06.2018 Menschen mit Behinderungen (ab 60% mit Ausweis) kostenlos. Eine Begleitperson wird ebenfalls kostenlos befördert, wenn sie im Ausweis des Behinderten eingetragen ist.

am 22.05.2018

Oberstdorf präsentiert beim FIS Kongress

20180518 142211 resized

Mit einer kleinen Delegation reiste die Skisport- und Veranstaltungs Gmbh zum 51. FIS-Kongress ins „klassische Wintersportland“ Griechenland. In Costa Navarino wartete auf die WM-Geschäftsführer Florian Stern und Robert Büchel sowie den SCO-Vorstand Dr. Peter Kruijer ein wahrer Sitzungsmarathon, bestehend aus Sitzungen, Meetings und Präsentationen.

Einige wichtige Entscheidungen wurden auf den Weg gebracht. In den verschiedenen Komittees wurden u.a. die Wettkampfkalender für die kommende Saison bestätigt. Oberstdorf und das Allgäu sind auch 2018/2019 wieder mit attraktiven Highlights im Weltcup-Kalender vertreten: Das Auftaktspringen der Vierschanzentournee findet am 29./30.12.2018 statt, vom 02./03. Januar 2019 ist Oberstdorf ebenfalls wieder Etappenort der Tour de Ski. Und nach den erfolgreichen FIS-Weltmeisterschaften 2018 wird es auch 2019 vom 01. bis 03. Februar wieder ein Skifliegen auf der umgebauten Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Stillachtal geben. Und zum Abschluß des Winters kehren dann noch die Damen beim Weltcup Skispringen vom 15. bis 17. Februar 2019 auf die Großschanze der Audi Arena zurück.

Auch im Kalender der Nordischen Kombinierer ist Oberstdorf wieder vertreten. In diesem Sommer findet der Sommer Grand-Prix der weltbesten Kombinierer vom 23. bis 25. August 2018 in Oberstdorf statt. Der größte Nachwuchsevent der NK, der FIS Youth Cup wurde ebenfalls wieder nach Oberstdorf vergeben. Die besten internationalen Nachwuchs-Kombinierer der Mädchen und Jungen sind ebenfalls vom 22. bis 26. August zu Gast in Oberstdorf.

Oberstdorf präsentierte sich eindrucksvoll mit dem Abschlussbericht der FIS Weltmeisterschaften im Skifliegen 2018 und Robert Büchel informierte das Komitee und die über 1200 Teilnehmer über den Stand der Vorbereitungen zu den FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021. In den Sitzungen wurden auch bereits Entscheidungen für das Wettkampfprogramm der Vor-WM 2020 und WM 2021 getroffen. Bei den Weltmeisterschaften in Oberstdorf (GER) wird es erstmals im Skispringen auch einen Teamwettkampf der Damen und im Rahmen der Vor-WM 2020 ein Nordic Weekend mit zwei Weltcup-Veranstaltungen im Langlauf und der Nordischen Kombination geben. 2019/20 sowie 2020/21 ist deshalb Oberstdorf nicht mehr Etappenort der Tour de Ski im Langlauf.

Entschieden wurde auch, wer die Nordische Ski-WM 2023 ausrichten darf. Das slowenische Planica setzte sich im vierten Versuch etwas überraschend klar mit 9:6 Stimmen gegen Trondheim (Norwegen) durch. Auch im FIS Council standen Neuwahlen auf der Agenda. Gian Franco Kasper (SUI) wurde wiederum zum Präsidenten gewählt. Der Schweizer steht seit nunmehr zwei Jahrzehnten der FIS vor. Eine breite Mehrheit konnte auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann für sich verbuchen. Er wurde als Mitglied des FIS-Councils für die nächste, zweijährige Amtsperiode bestätigt.

am 15.05.2018

Tour de Ski zu den WM-Orten

Road to oberstdorf 2021

Langlauf Bundestrainer Schlickenrieder radelt mit Top-Athleten nach Seefeld und Oberstdorf

Peter Schlickenrieder ist ein PR-Mann durch und durch. Der Silbermedaillengewinner von Salt Lake City 2002 weiß wie kaum ein anderer, den Langlaufsport ins rechte Licht zu rücken. Als sogenannter Experte bei den Fernseh-Übertragungen der ARD musste der 48-jährige Tegernseer in den letzten Jahren die mäßigen Ergebnisse der deutschen Loipenasse analysieren. Als für den Breitensport zuständiger Vizepräsident des Deutschen Skiverbandes durfte er aber auch nie ungeschminkt die Wahrheit sagen.

Vor zwei Wochen nun überraschte Schlickenrieder damit, dass er beim DSV die Cheftrainerposition übernahm und die Langläufer in den nächsten vier Jahren wieder zu alter Stärke bringen möchte. Nur eineinhalb Wochen nach seiner Ernennung zum Bundestrainer scheint Schlickenrieder mit seiner ersten Trainingsmaßnahme bereits den ersten Coup gelandet zu haben. Er lud Top-Athleten, Trainer und Betreuer zu einer 270 Kilometer langen zweitägigen Radltour ein. Als Start wählte er das „Haus des Ski“ in München-Planegg – als Etappenziele symbolträchtig die WM-Orte Seefeld in Tirol (2019) und Oberstdorf (2021). „Klar sollte dieses Einradeln allen zeigen, wohin die Reise in den nächsten Jahren geht.“ Die Resonanz war groß. 30 Mann und Frau stark war die Gruppe, darunter mit Nicole Fessel, Laura Gimmler, Sofie Krehl, Sebastian Eisenlauer und Florian Notz auch die Top-Läufer aus dem Allgäu. Auch Markus Hofmann, der Oberstdorfer Stützpunkt- und U23-Bundestrainer, war bei der zweitägigen Tour dabei. „Eigentlich wollten wir zur Teambildung eine nette Plauschfahrt machen“, sagte Schlickenrieder, doch schon nach einer Stunde habe er gemerkt, dass er es mit topmotivierten Profisportler zu tun habe. „Jedes noch so kleine Ortsschild wurde für eine Sprintwertung genutzt“, lobte Schlickenrieder die Motivation seiner Schützlinge.

Eisenlauer: „Super gelungen“

In Seefeld habe der Streckenchef die Neuerungen an den WM-Loipen erklärt, zudem habe Tobias Angerer im Hinblick auf die Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf wertvolle Denkanstöße zu Last und Lust einer Heim-WM gegeben. Dass die Gruppe am Sonntag von WM-Organisator Florian Stern und Skiclub-Vorsitzendem Peter Kruijer in der Audi Arena empfangen wurde, habe Eindruck gemacht: „Alle haben gesehen, da rührt sich was. Diese positive Energie wollen wir nutzen“, so Schlickenrieder. Sebastian Eisenlauer vom SC Sonthofen fand den Saisonauftakt „super gelungen“: „Das hat richtig Spaß gemacht.“ Schlickenrieder sei der richtige Mann, um die Stimmung wieder ins Positive zu drehen.

Text: Thomas Weiss, Allgäuer Anzeigeblatt 09.05.2018
Foto: Eren Karaman

am 15.05.2018

Johann Pichler aus Bischofshofen ist neuer Tournee-Präsident

Symbolische Adlerübergabe an den neuen Tournee-Präsidenten

62-jähriger tritt Nachfolge von Michael Maurer an

Historischer Wechsel: Johann Pichler vom Skiclub Bischofshofen ist neuer Präsident der Vierschanzentournee der Skispringer. Das gab das Organisationskomitee jetzt im Rahmen der Tournee-Frühjahrstagung in München bekannt. Mit dem 62-jährigen steht erstmals in der 66-jährigen Geschichte der Tournee ein Vertreter vom Skiclub Bischofshofen an der Spitze der bedeutendsten Wintersportserienveranstaltung der Welt. Pichler löst Michael Maurer vom Skiclub Partenkirchen ab, der in den vergangenen drei Jahren Tourneepräsident war. Gleichzeitig wechselt auch die Geschäftsstelle der Vierschanzentournee von Garmisch-Partenkirchen nach Bischofshofen.

„Das ist natürlich eine besondere Ehre für mich, dass ich der Erste aus Bischofshofen in diesem Amt sein darf“, erklärte Pichler, als er bei der symbolischen Amtsübergabe den goldenen Tournee-Adler, die Trophäe der Vierschanzentournee, von Michael Maurer in Empfang nahm. Pichler ist in der internationalen Ski-Szene bestens vernetzt und als Funktionär im Skispringen weltweit geschätzt. 21 Jahre lang war der heute 62-jährige als Sprungrichter und auch Technischer Delegierter des internationalen Ski-Verbandes FIS in über 120 Wettkämpfe involviert. 18 Jahre lang war er zuletzt Geschäftsführer des Skiclubs Bischofshofen und damit auch Leiter des Organisationskomitees beim Finale der Vierschanzentournee am Dreikönigstag. Seit zwei Jahren ist Pichler geschäftsführender Präsident beim Skiclub Bischofshofen, als Nachfolger von Hermann Schütter. Im Skiclub Bischofshofen ist Johann Pichler seit 38 Jahren aktiv und seit dieser Zeit engagiert er sich auch für die Tournee. „Ich habe damals als Schaufler im Auslauf angefangen“, erinnert sich Pichler schmunzelnd an die Anfänge seiner Karriere zurück.

„Mit dir habe ich wirklich einen würdigen Nachfolger. Ich übergebe das Amt in beste Hände“, erklärte der scheidende Tourneepräsident Michael Maurer im Rahmen der traditionellen Frühjahrstagung der Vierschanzentournee, zu der nicht nur die Vertreter der Verbände FIS, DSV und ÖSV, sondern auch die TV- und Vermarktungspartner, sowie die wichtigsten Tournee-Dienstleister erschienen waren, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Der Wechsel an der Spitze der Vierschanzentournee erfolgte turnusmäßig. Vor über 15 Jahren haben die Präsidenten der vier Partnervereine Skiclub Oberstdorf, Skiclub Garmisch-Partenkirchen, Sportclub Bergisel und Skiclub Bischofshofen beschlossen, dass der Vorsitz der Tournee meist im drei- bis maximal fünfjährigen Rhythmus und im Wechsel zwischen deutschen und österreichischen Partnern alternieren soll. Johann Pichler ist der siebte Präsident der Vierschanzentournee und der dritte Österreicher in diesem Amt. Die bisherigen Präsidenten waren Putzi Pepeunig (Innsbruck, 1952 bis 1986), Hans Ostler (Garmisch-Partenkirchen, 1986 bis 2003), Dietmar Hemerka (Innsbruck, 2003-2006), Claus-Peter Horle (Oberstdorf, 2006 bis 2010), Alfons Schranz (Innsbruck, 2010 bis 2015) und Michael Maurer (Garmisch-Partenkirchen, 2015 bis 2018).

Text und Bild: Ingo Jensen

am 07.05.2018

Sonderaktionen für alle Väter und Mütter

Vater_Muttertagsaktion 2018

Besondere Angebote der Audi Arena am 10. und 13. Mai 2018

Schon bald ist es wieder soweit: Vatertag (10. Mai) und Muttertag (13. Mai) stehen vor der Türe. Oft fehlt es an diesen Tagen an der passenden Geschenkidee für die Eltern. Und dabei müssen es ja nicht immer Blumen oder Pralinen sein – wie wäre es denn mal mit einem Besuch in der Audi Arena?

Besichtigen Sie eines der schönsten Skisprungstadien der Welt, und fahren Sie bequem mit dem Schrägaufzug und dem gläsernen Panoramaaufzug bis auf die Panoramaplattform, von dort haben Sie einen tollen Blick über Oberstdorf und die umliegende Bergwelt.

Und für alle Besucher haben wir für diese Ehrentage eine kleine Besonderheit in der Erdinger Sportalp: jeder Papa bekommt am 10. Mai ein kleines Erdinger Weißbier/Erdinger Alkohol, jede Mama erhält am 13. Mai ein Glas Aperol.

Die Aktionen gelten nur an den angegebenen Tagen für Besucher der Audi Arena und nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte.

am 23.04.2018

Großartige Aufholjagd beschert Platz 2 im Jugendcup

Jugendcup Saas-Fee

Der Pokal bleibt, wo er war. Zum siebten Mal hintereinander gewann die Mannschaft aus Courchevel den Jugendcup der Internationalen Skizentren im Alpenraum, der in diesem Jahr in Saas-Fee/Schweiz stattfand

Der Pokal bleibt, wo er war. Zum siebten Mal hintereinander gewann die Mannschaft aus Courchevel den Jugendcup der Internationalen Skizentren im Alpenraum, der in diesem Jahr in Saas-Fee/Schweiz stattfand. Doch den Oberstdorfern gelang am zweiten Renntag eine Aufholjagd, die es in den 53 Jahren dieses Wettbewerbes noch nie gegeben hat. Vom fünften und damit letzten Platz im Slalomwettbewerb nahmen die alpinen Renntalenten aus dem Allgäu im Riesenslalom das Herz in die Hand und holten sich mit Topergebnissen am Ende noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Entsprechend glücklich kehrte die Delegation mit 29 jungen Rennfahrern, acht Trainern und Betreuern und einer ganzen Reihe Eltern aus der Schweiz zurück nach Oberstdorf.

Beim 53. Internationalen Jugendcup in Saas-Fee traten zwei Tage lang die besten 150 Jungtalente zwischen zwölf und 16 Jahren aus Oberstdorf (Deutschland), Madesimo (Italien), Courchevel (Frankreich) und Schruns (Österreich) im Slalom und Riesenslalom gegeneinander an. Das Wetter wollte erst nicht so richtig mitspielen. Die Plattjenpiste in Saas-Fee war am Dienstagmorgen in dichten Schnee gehüllt, als die Nachwuchstalente aus den fünf Nationen im Slalom gegeneinander antraten. Für die Oberstdorfer endete der Wettbewerb trübe und enttäuschend. Der fünfzigprozentige Ausfall der deutschen Teilnehmer war auch durch die guten Ergebnisse von Marie-Therese Haller und Sophie König nicht wett zu machen. Die beiden Mädchen hatten sich im Jahrgang 2006/07 den zweiten und dritten Rang geholt. Punkte sammelten auch Fabienne Beck und Amelie Vogg als Sechste und Siebte. Bei den älteren Mädchen holte auch Paulina Agsteiner mit Rang 2 noch wichtige Punkte heraus. Ebenfalls einen zweiten Platz gab es für Fabian Endras (Jahrgang 2004). Auch Elina Lipp holte in der Altersklasse 2002/03 mit dem vierten Rang noch ein paar Kastanien aus dem Feuer. Insgesamt elf Ausfälle waren jedoch nicht auszubügeln, sodass am Ende nur der letzte Platz für die Oberstdorfer blieb.

Ganz anders zeigte sich der Folgetag. Nicht nur die Sonnenstrahlen kämpften sich durch die Wolkendecke. Auch die Sieger im Riesenslalom hatten allen Grund zum Strahlen. Die Oberstdorfer holten sich in allen Jahrgängen insgesamt acht Podestplätze und reihenweise Ränge unter den Top Ten. Ganz stark waren hier die Mädchen der Jahrgänge 2006/07. Marie-Therese Haller, Amelie Vogg, Sophie König, Fabienne Beck und Rubina Amann belegten die Plätze 1 bis 5. Podestplätze gab es auch für Elina Lipp (3.) Max Geissler-Hauber (1.), Benno Brandis (1.) und Hannes Ammann (3). „Eine unglaublich starke Leistung in einer spannenden Aufholjagd, wie sie in all den Jahren im Jugendcup noch nie da gewesen ist“, freute sich der Sportwart Alpin vom Skiclub Oberstdorf, Cornel Becherer.

Die Gesamtwertung jedoch gewannen zum siebten Mal die Franzosen aus Courcehvel. Zum siebten Mal in Folge nahmen sie den Pokal nach Hause. 1. Courchevel ( FRA) 704 Punkte 2. Oberstdorf (GER) 585 Punkte 3. Schruns ( AUT) 534 Punkte 4. Madesimo (ITA) 520 Punkte 5. Saas-Fee (CH) 468 Punkte

Jugend-Cup Präsident Thomas Kretschmer freute sich beim festlichen Ausklang in Saas-Fee, die anderen vier Nationen zum 54. Jugend-Cup vom 1. bis 4. April 2019 nach Oberstdorf einzuladen. Denn im nächsten Jahr sind wieder die Allgäuer an der Reihe, die traditionelle Jugendskiveranstaltung, dann zum elften Mal seit 1969, auszutragen.

am 03.04.2018

Die Gewinner des Osterrätsels 2018 stehen fest!

Aushang Osterrätsel 2018

Vom 30. März bis 02. April fand in der Audi Arena Oberstdorf das „Kinder Osterrätsel 2018“ statt. Jetzt stehen die glücklichen Gewinner fest!

Die Gewinner unsereres „Kinder Osterrätsel 2018“ stehen fest. Viele kleine Besucher gingen in einem der schönsten Skisprungstadien der Welt auf eine spannende Ostereiersuche und konnten das richtige Lösungswort "Olympiasieg" anhand von gefundenen Buchstaben richtig ermitteln. Jeder Teilnehmer, der das Lösungswort auf der Anwortkarte an der Kasse der Audi Arena abgegeben konnte, bekam als Belohnung einen lustigen Schoko-Osterhasen geschenkt.

Aus den vielen richtigen Antworten wurden weitere attraktive Gewinne verlost. Folgende Kinder können sich über ihre Gewinne freuen:

  • Henry S. aus Bielefeld
  • Luise W. aus Schönwalde
  • Nele R. aus Ditzingen
  • Mattis S. aus Köln
  • Felix S. aus Karsbach

Die Preise werden in den nächsten Tagen an die Gewinner versendet!

am 03.04.2018

Oberstdorfer von Chinesen beeindruckt

City Sprint Yanan

Oberallgäuer helfen bei der Organisation des City-Sprints in Yanan mit. Sie bereiten Rennen bei Temperaturen um 26 Grad vor

„Hut ab vor der Leistung, die das Team um Georg erbracht hat, um solch genialen Verhältnisse im Park zu schaffen“. Dieses Lob kam von Sieger Frederico Pelegrino, einer der besten Langläufer der Welt. Er meinte damit die Organisatoren des City-Langlaufs im chinesischen Yanan. Eigentlich hatte der Italiener für den Wettkampf in Fernost eher exotische Verhältnisse erwartet. Umso erstaunter war er, als er an der Strecke ein paar vertraute Gesichter entdeckte. Georg Zipfel vom deutschen Skiverband war als Technischer Delegierter mit dem „Team Europa“ nach China gereist. Nicht zum Vergnügen, sondern mit ernstem Auftrag. Hinter dem „Team Europa“ steckten ein paar waschechte Oberallgäuer, auf deren Wettkampf-Routine und Erfahrung man unterm Nebelhorn nur ungern verzichten würde, wenn es um Langlauf-Wettbewerbe geht. Auch in Dresden oder Düsseldorf bei City-Events war ihr Können schon gefragt. Nun zog es die Oberstdorfer nach China. Und wie so oft hatte Georg Zipfel diese Reise in die Wege geleitet. Der Langlauf-Experte aus dem Schwarzwald, der bei der „Tour de Ski“ in Oberstdorf als Rennleiter fungiert, war im September vergangenen Jahres auf Einladung des Bundesinnenministeriums zu einem Deutsch-Chinesischen Symposium nach Shanghai gereist, um dort zum Thema „Großveranstaltungen“ zu referieren. Immerhin werden in China 2022 die Olympischen Spiele ausgetragen, und bis dahin gibt es offenbar noch viel zu lernen.

Zipfel wurde am Rande der Veranstaltung gefragt, ob er als Experte und Technischer Delegierte den City- Event in Yanan betreuen würde. Die Zusage gab er gern, jedoch nicht ohne sein „Dream-Team“ aus Oberstdorf im Hinterkopf zu haben. „Ich wollte es ja gut machen, und da habe ich gleich an meine Topleute aus Oberstdorf gedacht“, berichtet Zipfel.Nun mussten nur noch die Experten mitspielen: Peter Schöll, der als Raupenfahrer schon in Düsseldorf dabei war, Adolf Müller als Streckenchef, Bernhard Linder als Rennsekretär und Fidel Joas, der sich um den gesamten sportlichen Ablauf kümmerte. Das „Team Europa“ vervollständigte Oliver Furuli aus Norwegen, der als Stadionchef fungieren sollte.

Hervorragende Infrastruktur

Was das Quintett um Georg Zipfel erfuhr, war beeindruckend. „Die Chinesen haben eine ganz tolle Infrastruktur, sind absolut freundlich, haben aber leider noch sehr wenig Ahnung von der Austragung eines Langlaufwettbewerbs“, umschreibt Fidel Joas seine Beobachtungen. Das „Team Europa“ setzte alles daran, möglichst viel Wissen und Erfahrung weiterzugeben und den Chinesen ihre „Schneephilosophie“ zu vermitteln.
Bemerkenswert sei der Wille gewesen, von den Profis aus Europa möglichst viel zu lernen. Man hörte aufmerksam zu und steuerte über ein Casting an der Universität freundliche Freiwillige zum guten Gelingen bei. Die übersetzten nicht nur, sondern gingen auch mit an die Strecke und halfen bis spät in die Nacht, erzählt Zipfel beeindruckt.

Echte Herausforderungen warteten auf die Oberallgäuer . So wurden 7000 Kubikmeter Maschinenschnee von 50 Lastwagen auf den 1,5 Kilometer langen Rundkurs gebracht. Mit viel Salz musste die Strecke letztlich präpariert werden, denn beim Wettkampf herrschten sommerliche Temperaturen von 26 Grad Celsius. „Das war ein echter Hammer mit einem tollen Team und einem Top- Sportwettbewerb“, resümiert Zipfel. Die Zusammenarbeit schätzt der DSV-Experte als „historisch“ ein. „Wenn bis zu den Olympischen Spielen in Peking der Langlauf in China einen ordentlichen Stellenwert erhält, sind die Oberstdorfer maßgeblich daran beteiligt.“

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 03.04.2018