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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

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am 19.03.2018

Florian Kurz verlässt den DSV

DSV

Florian Kurz verlässt den DSV

Florian Kurz, der im September 2015 als Generalsekretär und
Geschäftsführer die Führung des Deutschen Skiverbandes übernommen
hatte, verlässt in gegenseitigem Einvernehmen den Verband, um sich neuen
beruflichen Herausforderungen zu stellen.

DSV-Präsident Dr. Franz Steinle bedankt sich für die geleistete Arbeit und wünscht für die berufliche und private Zukunft alles Gute.

am 12.03.2018

Finale der ASV Möbel Löffler Mini-Schanzen-Tournee in der Audi Arena

Siegerehrung Möbel Löffler Mini-Tournee 2017

Zum Abschluss der 32. ASV Möbel Löffler Mini-Schanzen-Tournee 2017/18 geht es in Oberstdorf noch einmal um Klassensiege, Pokale und Punkte für die Gesamtwertung.

Katharina Althaus, Georg Späth, Maximilian Mechler, Karl Geiger, Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek sind die wohl bekanntesten Spitzenathleten, die ihre ersten Wettkampferfahrungen im Skispringen und in der Nordischen Kombination im Rahmen der Möbel Löffler Mini-Schanzen Tournee sammelten. Als Wettkampfeinstieg begeistert die Tournee bereits seit 32 Jahren Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren für das Skispringen und die Nordische Kombination im Allgäu. Rund 60 nordische Talente aus den Vereinen SC Oberstdorf, TSV Buchenberg, WSV Isny, SC Partenkirchen, SV Casino Kleinwalsertal und dem SC Füssen/Trainingsgemeinschaft Ostallgäu gehen auf den Schanzengrößen K15 bis K43 in den Sommer- und Winterwettbewerben an den Start, bei denen die genannten Vereine auch Veranstalter der jeweiligen Tournee-Stationen sind. Als letzte der 5 Stationen dieser Nachwuchswettkampfreihe, gesponsert von Möbel Löffler aus Oberstdorf, wird auf den Kleinschanzen der Audi Arena ein Teamspringen ausgetragen. Rund 70 Nachwuchssportler im Alter von 5–13 Jahren starten bei dieser Veranstaltungsserie.

Zeitplan:
ab 10.00 Uhr: Freies Training auf den Kleinschanzen
11.30 Uhr: Startnummernausgabe
12:00 Uhr: Wettkampf HS 20
anschließend: Wettkampf HS 30:
anschließend: Siegerehrung Teamspringen
anschließend: Gesamtsiegerehrung Skisprung und Nord. Kombination

Tickets sind an der Tageskasse für Erwachsene für 6,- Euro (ermäßigt 3,- Euro) erhältlich. Der Eintritt enthält auch die Besichtigung der Erdinger Arena am Veranstaltungstag außerhalb der Wettkampfzeiten.

am 06.03.2018

Audi FIS Ski-Weltcup Ofterschwang/Allgäu 2018

Viktoria Rebensburg

Der Ski-Weltcup der Damen kehrt ans Ofterschwanger Horn zurück

Die besten Ski-Athletinnen der Welt werden beim Audi FIS Ski-Weltcup 2018 in Ofterschwang/Allgäu wieder an den Start gehen. Bereits zum 8. Mal gastiert der internationale Ski-Zirkus in der Oberallgäuer Gemeinde. Anfang März - am 09. und 10.03.2018 - kämpft am Ofterschwanger Horn die absolute Weltklasse im Slalom und Riesenslalom um den Sieg und wichtige Weltcup-Punkte. Knapp zwei Wochen nach den olympischen Winterspielen im koreanischen Pyeongchang dürfen sich die Zuschauer auf die frisch gebackenen Olympiasiegerinnen freuen. Die Rennen in Ofterschwang finden zudem kurz vor dem großen Weltcup-Finale in Åre (Schweden) und deshalb an einem Freitag und Samstag statt.

Der OK-Präsident Michael Fäßler freut sich, dass nach dem witterungsbedingten Ausfall 2016 Ofterschwang durch die FIS und den DSV wieder das Vertrauen geschenkt wurde einen Ski-Weltcup im Allgäu durchzuführen. „Das OK und die zahlreichen Helfer werden wieder alles daran setzten, den Weltcup in Ofterschwang zu einer gelungenen Veranstaltung zu machen“, versichert er. Ofterschwangs Bürgermeister Alois Ried betont die wichtige Bedeutung des Weltcups für den Ort und die gesamte Region. „Der Weltcup ist für Ofterschwang und das Allgäu die wichtigste alpine Veranstaltung und wir sind für den Termin Anfang März bestens gerüstet“, sagt er. Und auch was das Thema Neuerungen anbelangt haben sich die Organisatoren um die Generalsekretäre Dominik Fritz und Hanspeter Schratt einiges einfallen lassen: „Unseren Zuschauen im Zielraum bieten wir kostenfreies W-Lan an. Zudem werden wir an der Weltcup-Hütte eine zusätzliche Videowall installieren um die Atmosphäre an der Strecke noch weiter zu verbessern.“

Zeitplan:

Freitag, 09.03.2018
11.00 Uhr 1. Lauf Riesenslalom, Ofterschwanger Horn
14.00 Uhr 2. Lauf Riesenslalom, Ofterschwanger Horn
18.30 Uhr Siegerehrung Riesenslalom und Startnummernauslosung Slalom, Rathausplatz Sonthofen

Samstag, 10.03.2018
09.30 Uhr 1. Lauf Slalom, Ofterschwanger Horn
12.30 Uhr 2. Lauf Slalom Ofterschwanger Horn
anschließend Siegerehrung, Slalom im Skistadion Ofterschwang

Änderungen des Zeitplans vorbehalten!

Weitere Informationen rund um den Audi FIS Ski-Weltcup Ofterschwang/Allgäu erhalten Sie unter www.weltcup-ofterschwang.de oder unter der Informationshotline 08321/3086 111

am 02.03.2018

Helden von morgen

Empfang Junioren-WM Teilnehmer

Oberstdorf begrüßt mit den Olympia-Stars auch die Teilnehmer der Junioren-Weltmeisterschaft

Auch die Helden von morgen haben ihre große Bühne bekommen. Die Teilnehmer an der Junioren-Weltmeisterschaft, Celine
Mayer (Langlauf), Gianina Ernst, Philipp Raimund (Skispringen) und Julian Schmid (Nordische Kombination) wurden anlässlich des Olympia-
Empfanges in Oberstdorf geehrt. Der 17-jährige Philipp Raimund, Goldmedaillengewinner im Teamskispringen von Kandersteg (Schweiz), sagte:
„Wir wollen und werden alles geben, damit wir auch mal zu Olympia dürfen.“ Und sein kombinierender Clubkollege Julian Schmid (ebenfalls 17)
schaute Richtung der Olympiasieger Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger und meinte: „Es beflügelt einfach, wenn wir mit den Weltbesten in einem
Verein trainieren dürfen.“ Gianina Ernst, die 2014 im russischen Sotschi noch als jüngste Olympia-Teilnehmerin Geschichte geschrieben hatte,
war diesmal zwar anfänglich enttäuscht, nicht dabei sein zu dürfen – doch als sie ihre Teamkolleginnen um Katharina Althaus dann um Edelmetall gekämpft
hätten, habe sie natürlich die Daumen gedrückt und ihnen die Teilnahme von ganzem Herzen gegönnt.

Allgäuer Anzeigeblatt, 02.03.2018
Foto: Dominik Berchtold

am 28.02.2018

Großer Bahnhof für Allgäuer Sportler

Olympiaempfang

3.000 Fans kommen in den Nordic Park von Oberstdorf, um die erfolgreichen Athleten und Trainer bei den Winterspielen von Pyeongchang hochleben zu lassen

Ein buntes Feuerwerk setzte gestern Abend im Nordic Park von Oberstdorf den krachenden Schlusspunkt hinter eine olympische Medaillenfeier, die Deutschlands südlichste Gemeinde so bisher noch nicht erlebt hatte. 3.000 Zuschauer kamen trotz klirrender Kälte von minus 14 Grad und bereiteten den erfolgreichen Athleten und Trainern aus dem Allgäu einen triumphalen Empfang – zwei Tage, nachdem die Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang zu Ende gegangen waren.

Wie vor einem Jahr nach der erfolgreichen Nordischen Ski-WM in Lahti startete auch diesmal ein Festumzug vom rappelvollen Vorplatz des Bahnhofs durch die Fußgängerzone zum Nordic Park. Trotz der Minusgrade standen etliche Oberstdorfer an ihren Fenstern und winkten den erfolgreichen Sportlern um Doppelolympiasieger Johannes Rydzek zu. Die Athleten standen auf einem Doppeldeckerbus, begleitet von der Musikkapelle Oberstdorf und einer Schar von Kindern und Jugendlichen, die mit Fackeln und Fahnen vorausliefen. Nachdem der Partybus am Oberstdorf Haus angekommen war, bejubelten Tausende Wintersport-Fans – ausgestattet mit schwarz-rot-goldenen Fähnchen – die Sportler. Wie fast immer in Oberstdorf sorgte leichter Flockenwirbel für die ideale Kulisse.

Auf der großen Bühne ernteten die Medaillengewinner naturgemäß den größten Applaus. Johannes Rydzek, der beide Goldmedaillen um den Hals hängen hatte, wunderte sich über die Riesenbegeisterung: „Und das bei der Kälte. Der Nordic Park wird ja langsam zu klein.“ Der 26-jährige freute sich doppelt über die Erfolge in Korea, nachdem er kurz vor den Spielen seiner Form weit hinterhergehinkt war. „Der Sieg über mich selbst war der größte Erfolg. Wahnsinn, dass ich mich da selbst rausgekämpft habe.“

Vinzenz Geiger merkte an: „Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ich realisiere, warum mich die Leute jetzt als Olympiasieger ansprechen.“ Skispringerin Katharina Althaus freute sich, genau zum richtigen Zeitpunkt zwei richtig gute Sprünge zu Silber gezeigt zu haben. Die beiden Team-Silberlinge Karl Geiger und Richard Freitag hatten als einzige ihr Edelmetall nicht dabei, was Moderator Jens Zimmermann locker entschuldigte: „Kein Problem, ist ja eure erste...“ Und die Snowboarderin Selina Jörg erzählte, dass sie mit ihrem Freund mal durch die Wohnung gelaufen sei und geschaut habe, wo sie die Silbermedaille denn hinhängen könne. „Aber wir sind noch nicht fündig geworden.“

Ohne Medaille blieben Tina Geiger, Alexander Schmid (beide Ski alpin) sowie Eiskunstläuferin Nicole Schott. Sie wiesen darauf hin, dass allein die Qualifikation für die Winterspiele für sie ein Riesenerfolg gewesen sei und sie ihre Teilnahme in Korea absolut genießen konnten.

Oberstdorf ließ auch die Trainer hochleben: Stellvertretend nahmen die Eiskunstlauf-Trainer Alexander König und Martin Skotnicky, Kombi-Coach Kai Bracht, die Frauen-Skisprung-Trainer Andreas Bauer und Peter Leiner sowie Stützpunkt-Sprungtrainer Christian Raimund die Glückwünsche entgegen. Andi Bauer blickte auf Korea zurück und bereits voraus auf Peking 2022: „Wir haben sehr viel Werbung gemacht für unsere Sportart und hoffen, dass wir in vier Jahren auch einen Teamwettkampf ausrichten dürfen.“ Martin Skotnicky geriet ob der Traumkür von Savchenko/Massot ins Schwärmen („einzigartig, sowas ähnliches habe ich nur beim Traumpaar Torvill/Dean gesehen“), während Alexander König die Zukunft des Oberstdorfer Goldpaares weiter offen ließ. Ob es schon einen Plan gebe, wie es weiter geht, fragte ihn Jens Zimmermann – und König antwortete: „Unser Plan ist kein Plan. Wir machen das Beste aus jeder
Sekunde.“ Das Paar konnte beim Empfang in Oberstdorf nicht dabeisein, weil sie laut ECO-Vorsitzendem Harald Löffler vertragliche Verpflichtungen bei einem Schaulaufen in der Schweiz hätten. „Wir haben alles versucht, aber da kamen die beiden nicht raus.“

Zuvor hatten Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies und Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer die funktionierenden Strukturen in Oberstdorf gelobt – von all den Einrichtungen bis hin zum Nachwuchstrainer. Und der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz mahnte einmal mehr: „Diese Erfolge müssen wir dazu nutzen, die Vorbereitungen auf die Nordische Ski-WM 2021 jetzt zügig anzugehen.“

Text: Thomas Weiss, Allgäuer Anzeigeblatt, 28.02.2018

am 27.02.2018

Finale DSV Jugendcup/Deutschlandpokal in Oberstdorf

Nachwuchs in der Loipe

Der WSV Isny führt den DSV Jugendcup/Deutschlandpokal Skisprung und Nordische Kombination vom 02.03. bis 04.03.2018 in Oberstdorf durch.

Tolle Plattform für Athletinnen und Athleten – Entertainment für´s Publikum. Oberstdorf freut sich auf den DSV Jugendcup/Deutschlandpokal im Skispringen und der Nordischer Kombination vom 03. bis 04. März 2018.

Vom 03. bis 04. März 2018 geht es in der Erdinger Arena auf der Normalschanze HS 106 sowie auf den anspruchsvollen Strecken im WM-Langlaufstadion Ried um Tagessiege und Punkte für die Gesamtwertung des Deutschlandpokals. Der DSV Jugendcup/Deutschlandpokal ist in Deutschland die wichtigste Wettkampfserie für Nachwuchssportler im Skispringen und der Nordischen Kombination. Neben dem Nachwuchs nehmen auch Top-Athleten des Deutschen Skiverbandes gerne die Chance wahr, diese Wettkämpfe als Testwettkampf zu nutzen. Bei den Damen werden u.a. die Mitglieder des
Bundesstützpunkts am Start sein.

DSV JC DP Ausschreibung Skisprung NK IsnyOberstdorf2018 neu
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DSV JC DP Ausschreibung Skisprung NK IsnyOberstdorf2018 neu

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am 27.02.2018

Empfang der erfolgreichen Olympia-Sportlerinnen und Sportler

Olympia-Empfang auf dem Marktplatz

Die für Sportlerinnen und Sportler größte und bedeutendste Sportveranstaltung der Welt, die Olympischen Spiele, sind zu Ende. Spannende Tage in PyeongChang mit am Ende fast 100 Entscheidungen liegen hinter Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern.

Die für Sportlerinnen und Sportler größte und bedeutendste Sportveranstaltung der Welt, die Olympischen Spiele, sind zu Ende. Spannende Tage in PyeongChang mit am Ende fast 100 Entscheidungen liegen hinter Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern und auch den Zuschauerinnen und Zuschauern. Dass Olympia immer wieder seine eigenen Gesetze schreibt, zeigen auch die vielen Überraschungssiegerinnen und -sieger, die aus den Bewerben hervorgingen. Auch die deutschen Sportlerinnen und Sportler konnten ihre Klasse in zahlreichen Entscheidungen unter Beweis stellen, was der aktuelle Blick in den Medaillenspiegel zudem noch deutlich untermauert.

Natürlich darf man bei Olympia aber nicht nur die Medaillen zählen, auch die vielen weiteren absoluten Top-Platzierungen sollten nicht unbeachtet bleiben. Gerade die jüngeren Sportlerinnen und Sportler im deutschen Team wecken hier Hoffnungen für die kommenden Jahre. Eine große Anzahl von Athletinnen und Athleten des deutschen Teams kam dabei wieder aus Oberstdorfer Vereinen bzw. aus dem Stützpunkt Oberstdorf, was die hervorragenden Bedingungen hier vor Ort untermauert.

Der Markt Oberstdorf, der Skiclub Oberstdorf und der Eissportclub Oberstdorf würdigen diese hervorragenden Leistungen und laden recht herzlich zum Empfang für die Oberstdorfer Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Um 18.30 Uhr werden die Oberstdorfer Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Bühne im Oberstdorfer Kurpark erwartet. Zuvor – ab 18.15 Uhr – werden die Athletinnen und Athleten in Begleitung der Musikkapelle Oberstdorf und Fackelträgern vom Bahnhof durch die Fußgängerzone zum Kurpark begleitet. Bürgermeister Laurent O. Mies, die Vorsitzenden von Skiclub Oberstdorf und Eissportclub Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer und Harald Löffler sowie zahlreiche weitere Ehrengäste und begeisterte Fans nehmen die Sportler in Empfang.

Feiern auch Sie mit uns die erfolgreichen Olympia-Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dienstag, 27. Februar 2018, um 18.30 Uhr, im Nordic Park Oberstdorf.

am 20.02.2018 von Fidel Joas

Deutsche Jugendmeisterschaften und 6. DSV Jugendcup/Deutschlandpokal Langlauf

GEIGER Langlauf Cup 2017/18 Oberstaufen

Nach den besten Athleten und Athletinnen der Welt sind jetzt die besten Nachwuchstalente aus Deutschland im Langlauf am Start. Bekannte Sportler und Nachwuchstalente zeigen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sowie dem 6. Deutschlandpokal vom 23.-25.02.2017 ihr Können auf den WM-Strecken im Ried

Während sich alle Augen auf die Olympischen Winterspiele in Südkorea richten, geht das sportliche Leben auch hier im Allgäu weiter. Hochklassig! Wenn in Oberstdorf die deutschen Jugend-Langlaufmeisterschaften stattfinden, werden die besten Langläuferinnen und Langläufer, national und international, an den Start gehen. So lassen es sich z.B. die Olympiastarterinnen Hanna Kolb und Elisabeth Schicho sowie die Weltcup erfahrene Laura Gimmler vom SC Oberstdorf nicht nehmen bei den damen an den Start zu gehen. Bei den Herren wird sich u.a.. Junioren-Weltmeister Jonosch Brugger mit der männlichen Konkurrenz messen. Nach der Tour de Ski das nächste hochklassige Langlaufevent in der Region. Gelaufen wird auf der 2,5 km Weltcup-Strecke im Langlaufstadion Ried/Oberstdorf.

Nicht ganz einfach erscheint die Leseart dieser Rennen, die von 23. bis 25. Februar im Langlaufstadion Ried in Oberstdorf stattfinden, in den Ergebnislisten. Neben den für die Zuschauer offensichtlichen Siegern bei den Damen und Herren finden Wertungen in den Klassen U16, U18 und U20, männlich wie weiblich, statt, die auch Auswirkungen auf die Einstufungen in die verschiedenen Kader zur Folge haben können. Auch zählen diese Rennen zum Deutschlandpokal, der nationalen Nachwuchswettkampfserie des Deutschen Skiverbands. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Mal der Wettergott ein Einsehen hat und die Voraussetzungen besser sind als bei der Tour de Ski.

Zeitplan:

Freitag, 23.Februar
Start 9:00 Uhr: Sprint: 1,2 km, Klassische Technik für alle Altersklassen (U16, U18, Junioren/Senioren)

Samstag, 24 Februar
Start 9:30 Uhr: Klassische Technik, Einzelstart, 7,5-15 km, je nach Klasse

Sonntag, 25 Februar
Start 9:00 Uhr: Skating Technik, Massenstart, 7,5-15 km, je nach Klasse

am 20.02.2018

Mit Spitzenläuferinnen auf die Runde

Copyright: Günther Jansen

Wintersporttag mit prominenter Unterstützung in Oberstdorf

Das Allgäuer Anzeigeblatt und der Skiclub Oberstdorf veranstalteten wieder zusammen mit dem FIS World Snow Day den Nordic Day 2018 – und wie gewohnt strömten die Interessierten in großer Zahl hinaus ins Langlaufstadion im Ried. Von 11 bis 15 Uhr durfte man alles nach Herzenslust ausprobieren, Ski, Schuhe, Stöcke der Firmen Fischer, Atomic, Salomon und Leki ausleihen, an Schnupperkursen der Langlaufschule Oberallgäu teilnehmen, sich die Langlaufbretter von Wachs-Profi Willi Hartmann von Holmenkol präparieren lassen und viele Tipps ergattern oder auch eine große und gemütliche Runde auf Schneeschuhen unternehmen. Zudem durfte man seine Schießkünste wieder an der Laser-Biathlon-Anlage austesten und beim Schnee-Tubing in einem Gummireifen den Hang hinunter sausen.

Schlittenhunde waren ebenso vor Ort und der Nachwuchs konnte sich bei der ASV-Talentiade austoben – durch den Stangenwald, über gerollte Teppiche oder unter Riesenslalomtore hindurch, aber immer mit den Langlaufbrettern unter den Schuhen. Neu beim Nordic Day waren der
„Nordic Fun Run“ und der „WISBI-Sprint“ (Wie schnell bin ich), beides präsentiert von der Sparkasse Allgäu und begleitet von zwei prominenten Langläuferinnen: Evi Sachenbacher-Stehle und Katrin Vallet legten über
eine Distanz von 500 Meter Rundenzeiten vor, an denen man sich messen konnte. Gemeinsam mit Nordic Day-Besuchern begaben sich die beiden zudem auf die Genuss-Runde der Weltcup-Strecke ohne Zeitnahme. Die
Teilnehmer erhielten Urkunden, Medaillen, durften sich Autogramme abholen und mit den ehemaligen Spitzenläuferinnen das eine oder andere Handy-Selfie schießen.

Text: Jansen/Allgäuer Anzeigeblatt 19.02.2018

am 20.02.2018

Kampf um die Nummer eins: Schlägt Johannes Rydzek zurück?

Johannes Rydzek mit seinen mittlerweile sechs Goldmedaillen

Der Oberstdorfer Johannes Rydzek und Frenzel sind das Maß der Dinge und sportliche Rivalen

Johannes Rydzek genehmigte sich einen Schluck aus der Magnum Sektflasche, die zur Feier von Eric Frenzels Olympiasieg im Team der deutschen Kombinierer kreiste. In den Lob-Gesang „Es gibt nur einen Eric Frenzel“ stimmte er aber nicht ein. Verständlicherweise. Zwischen dem Oberstdorfer Rydzek und Frenzel geht es schließlich darum, wer Nummer eins in der Nordischen Kombination ist. Nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern weltweit. Der Sachse Frenzel ist dem Bayern Rydzek seit vergangener Woche wieder zwei Schritte – sprich Olympiasiege – voraus. Schlägt Rydzek nun beim zweiten Wettbewerb zurück?

DieTrainingsergebnisse lassen es erahnen. Frenzel und Rydzek sind zwei Alphatiere in einem Team. Frenzel gewann fünfmal in Serie den Gesamtweltcup, Rydzek krönte sich mit vier Titeln in Lahti zum Rekordweltmeister der Nordischen Kombination. Doch mit jedem Erfolg des anderen wuchs die sportliche Rivalität. Die Probleme der beiden im bisherigen Saisonverlauf schiebt Bundestrainer Hermann Weinbuch auch dem internen Konkurrenzkampf zu. Er betont aber immer wieder, dass es sich um rein sportliche Rivalität handelt. Bei teambildenden Maßnahmen wie zuletzt einem Hüttenabend in Oberstdorf sah man Frenzel und Rydzek gemeinsam nebeneinander die Schlitten nach oben ziehen und miteinander reden. Frenzel bestätigt: „Wir versuchen das gut zu händeln, auch außerhalb des Sports gemeinsam etwas zu machen und miteinander zu reden.“

Text: dpa

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