am 04.01.2018

Stimmen zum Massenstart-Rennen der Männer

Emil Iversen

Reaktionen der Platzierten

Emil Iversen (1. Platz, NOR):
„Es war ein harter Kampf von Start bis zur Ziellinie, ich habe nur versucht im Kopf cool zu bleiben, und im Rennen alles richtig zu machen. Es ist mir heute wirklich gut gelungen, und deswegen bin ich sehr zufrieden mit mir selbst. Da musst du wirklich im Kopf gut bleiben und auf dem eisigen Kurs die Balance sehr gut behalten. Es war quasi vom Start weg wie ein Krieg, ich habe versucht offensiv zu fahren und das Beste im Rennen zu geben, was ich konnte. Am Ende lag ich vorne und wusste, dass ich eine gute Chance habe, das Rennen zu gewinnen.

Die Bedingungen waren erstaunlicherweise sehr gut. Sie haben alle einen sehr guten Job mit der Vorbereitung gemacht, sehr gut. Jetzt steht das nächste Rennen in Val di Fiemme an, ich versuche jetzt etwas zu essen und mich dann heute zu erholen und hoffe, dort um einen weiteren Sieg kämpfen zu können.

Sindre Bjoernestad Skar (2. Platz, NOR):
Es waren schon schwierige Bedingungen und ein hartes Rennen, es waren sehr sehr viele Kämpfe während des Rennens, aber man muss sich einfach auf sich selbst konzentrieren über das ganze Rennen den Weg, um am Ende eine gute Position zu haben. Ich habe immer nur dann die nächste Runde und die nächste Runde gedacht immer versucht, in den Top Ten bleiben. Dieser Plan ist gut aufgegangen.

Francesco de Fabiani (Italien/Platz 3):
„Ich bin sehr glücklich, es war bisher ein sehr schweres Jahr für mich. Ich hatte nur zwei Trainings im Sommer, und im Winter war es dann sehr schwer für mich, meine Ziele zu erreichen. Das ist das erste Podium seit über 15 Monaten für mich glaube ich, deswegen bin ich sehr glücklich.

Es war heute wirklich nicht leicht, auch wegen des Regens, aber der Kurs war gut, der Schnee war hart, es war nicht so schwer zu fahren. Das Feld war sehr eng zusammen und damit war es ein harter Kampf. Ich habe mich in meinem Rennen gut gefühlt, als ich dann aber in der vierten Runde gestürzt bin, dachte ich, oh nein! Ich wollte unbedingt aufs Podium. Also habe ich alles gegeben und attackiert. Und bin in der letzten Runde auf Platz drei vor gelaufen. Das war wirklich ein gutes Rennen für mich.

Ich weiß, dass die Organisatoren wetterbedingt gestern große Probleme hatten. Ich muss sagen, dass sie großartige Arbeit geleistet haben, dass das Rennen heute stattfinden konnte. Ich bin sehr happy mit meinem Ergebnis. Die Saison ist bisher für mich nicht sehr gut gelaufen. Ich war meistens um Platz 15 oder 20, das macht keinen Spaß. Heute auf dem Podium zu sein ist sehr sehr gut."

Martin Johnsrud Sundby (Platz 8; NOR):
„Natürlich kann man immer besser sein, aber in Anbetracht meiner jetzigen Form war es gut. Ich habe heute einige Sekunden gut gemacht und bin in der Gesamtwertung jetzt auf Platz drei.
Mein Hauptziel sind natürlich die Olympischen Spiele, ich nutze diese Tour, zum einen, weil ich sie sehr liebe, zum anderen, um besser in Form zu kommen. Ich wollte auch heute um den Sieg mitkämpfen und habe das auch in der Tourwertung vor. Klar, sieht das von meiner aktuellen Platzierung aus gesehen recht weit entfernt aus, aber wir haben noch zwei weitere Rennen.
Klar war das Wetter heute schwierig und die Bedingungen sehr schwer, auch für diejenigen, die das Rennen ausrichten und organisieren. Man könnte natürlich über vieles diskutieren, dass das Rennen schwer war oder die Chancen für viele verdorben hat, da sie Probleme mit ihren Ski und Stöcken hatten. Aber ich bin glücklich, dass sie sich entschieden haben, das Rennen stattfinden zu lassen.“