am 04.01.2018

Stimmen zum Massenstart-Rennen der Frauen

Ingvild Flugstad Oestberg

Erste Reaktionen der Athletinnen nach dem Rennen

Ingvild Flugstad Oestberg ( Platz 1, NOR):
„Ja, ich bin auf jeden Fall sehr happy, dass ich heute hier gewonnen habe, es war ein besonderes Rennen unter sehr schwierigen Bedingungen. Wir waren eine große Gruppe über das ganze Rennen hinweg. Wir waren viele Mädchen, die bis zum Schluss um den Sieg gekämpft haben. Heidi und ich hatten ein hartes Duell, leider hatte sie Pech und ist auf den letzten 50 m gestürzt. Es tut mir sehr leid für sie, aber ich musste weiter laufen und ins Ziel kommen. Mit meinen eigenen letzten 100 Metern bin ich sehr zufrieden.

Die Organisatoren haben einen sehr guten Job gemacht, gestern, heute Nacht und heute Morgen. Die Bedingungen waren sehr gut. wenn auch sehr eisig. Es ist sehr schön, dass trotz dieses stürmischen und regnerischen Wetters Fans hier sind, die uns anfeuern.

Maiken Caspersen Falla (Platz 2, NOR):
„Es war ein sehr schwieriger Wettkampf mit sehr schweren Bedingungen. Es war so eisig, dass es schwer war, die Balance zu halten. Man könnte sagen, dass es eher eine einfache Strecke ist, aber gerade beim Anstieg wird man da sehr ausgepowert. So war's auch bei mir. Einige sind dadurch zurückgefallen, aber ich habe mich stark gefühlt.. Ich fühle mich sehr gut und bin sehr glücklich, heute so gut abgeschnitten zu haben. Endlich ein gutes Ergebnis, das ich dringend brauchte.
Für mich ist die Tour heute beendet. Ich habe sehr bald einen neuen Wettkampf anstehen, deswegen kann ich leider nicht die gesamte Tour mit laufen.“
Es war ein sehr schwieriger Wettkampf mit sehr schweren Bedingungen. Es war schwierig, weil es auch so eisig war, da ist es schwer, die Balance zu halten. Man könnte normalerweise sagen, dass es eher eine einfache Strecke ist, aber gerade beim Anstieg wird man da sehr ausgepowert. So war's auch bei mir. Einige sind dadurch zurückgefallen, aber ich habe mich stark gefühlt, ich habe es geschafft. Ich fühle mich sehr gut, und bin sehr glücklich, heute so gut abgeschnitten zu haben. Endlich ein gutes Ergebnis, das ich dringend brauchte.

Ich gehe heute aber nach Hause, die Tour ist für mich beendet. Ich habe sehr bald einen neuen Wettkampf anstehen, deswegen kann ich leider nicht die gesamte Tour mit laufen.

Krista Parmakoski (3. Platz, FIN):
„Mein Plan für heute war, so viele Bonus -Sekunden wie möglich zu schaffen. Nach den ersten Bonus-Sekunden hatte ich dann einen guten Sprint und habe da 15 Sekunden gut gemacht. Danach habe ich mir eine Taktik für den Anstieg überlegt, damit ich für die Zieleinfahrt in einer guten Position bin. Ich bin sehr glücklich mit dem dritten Platz.
Die letzten Meter vor der Zieleinfahrt waren sehr eigenartig. Natürlich tut mir ein bisschen leid, dass Heidi gestürzt ist. Vielleicht wäre ich sonst nur Vierte. Man kann aber auch sagen, dass man in seinem Sport so gut sein muss, dass man eben nicht hinfällt.“

Nicole Fessel (6. Platz, SC Oberstdorf):
„Es ging heute sehr gut. Es war schon ein schwerer Lauf, bei dem man schon die Ellbogen ausfahren musste. Ich bin heilfroh, dass ich durchgekommen bin und mich behaupten konnte. Es war zwar eisig, aber das ist mir immer noch lieber als nass und tief. Da kann es schon mal passieren, dass man – wie Heidi Wenig auf der Zielgeraden – eben mal ausrutscht.

Ich werde jetzt aus der Tour de Ski aussteigen, weil ich über den Sommer gemerkt habe, dass mein Körper Kräfte sparen muss. Olympia ist mein Hauptziel. Es hat schon seine Gründe, dass auch eine Marit Björgen oder eine Stina Nilsson hier nicht dabei sind. Ich muss meine Kräfte sparen und will es nicht mehr so haben wie im Vorjahr, als mich die Tour zu viel Kraft gekostet hat und ich dann beim Saisonende in Lahti schon extrem enttäuscht war.

Es hat mir sehr leid getan für Veranstalter und Helfer, dass sie gestern absagen mussten. Aber nichtsdestotrotz war es heute ein Topstrecke und ein Topwettkampf. Für mich daheim zu laufen, ist schon super schön.“

Sandra Ringwald (15. Platz, ST Schonach-Rohrhardsberg ):
„Solche Regenrennen wie gestern und heute habe ich noch nie gehabt. Das Rennen war sehr schwierig und sehr eng. Da musste man schon die Ellenbogen ausfahren. Es gab sehr viele Positionskämpfe, bei denen ich mich am Anfang auch gut behaupten konnte. Am Ende war meine Ausgangsposition aber nicht gut genug, um ganz vorne mitkämpfen zu können. Das ist zwar ein bisschen schade. Ich steige jetzt aus der Tour und greife dann die Woche darauf in Dresden wieder an.“

Steffi Böhler (33. Platz, SC Ibach):
„Ich bin extrem schwer zurecht gekommen. Meine Muskulatur ist ziemlich schnell fest geworden durch das Stabilisieren auf so eisigen Bedingungen. Aber solche Tage gibt es. Übermorgen geht es weiter.“