am 19.02.2019

Österreicher springt am weitesten

Siegerehrung

Clemens Aigner setzt sich im Continentalcup durch

Mit einem Doppelsieg für den Österreicher Clemens Aigner (26) endeten die beiden Springen des Continental-Cups, der zweiten internationalen Liga, auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf. Viele Zuschauer hatten am Samstagabend nach dem Weltcup-Springen der Frauen in der Audi-Arena ausgeharrt, um mit den Männern zu fiebern. Sie erlebten viele gute Leistungen, eine längere Unterbrechung nach einem schweren Sturz des Japaners Yuken Iwasa und schließlich den neuerlichen Sieg von Aigner.

Der 26-Jährige hatte am Freitag bereits mit Sprüngen auf 136,5 und 132 Meter gewonnen. Einen Tag später war er mit 131,5 und 133 Meter erneut der Weiteste. Gut lief es im Allgäu auch für die deutschen Springer. Felix Hoffmann (21, Goldlauter) war im ersten Einzel mit 136,5 und 132,0 Metern als Bester aus dem DSV-Team Zweiter, knapp vor Pius Paschke (28, Kiefersfelden), der auf 133,5 und 131,5 Meter sprang. Im zweiten Einzel war Paschke (130,5/129 Meter), der lang in Oberstdorf gelebt und trainiert hat, erneut Dritter hinter dem Slowenen Tilen Bartol (135,5/132 Meter).

Der erst 18-jährige Lokalmatador Philipp Raimund vom SC Oberstdorf qualifizierte sich in beiden Springen jeweils für den zweiten Durchgang. Nach Platz 26 (126/127 Meter) verbesserte er sich einen Tag später auf den 25. Rang (130,5/ 119,5 Meter).

Text: Stephan Schöttl, Allgäuer Anzeigeblatt 18.02.2019