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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

am 04.08.2020

Statt großem Bahnhof in Planica kleine Feier im Skimuseum in der Audi Arena

Karl Geiger

Auszeichnung für Karl Geiger als Weltcup-Zweitem und das gesamte deutsche Springerteam für Platz 1 in der Nationenwertung

Ein bisschen sind die großen Erfolge der deutschen Skispringer untergegangen, nachdem die Saison 2019/20 wegen Corona in Trondheim so abrupt beendet worden war. Neben dem zweiten Rang in der Gesamtwertung für den WM-Botschafter Karl Geiger (SC Oberstdorf) war zudem das gesamte Team spitzenmäßig: Platz 1 in der Nationenwertung vor Österreich bedeutete die große Weltcup-Kugel für die DSV-Mannschaft als bestes Team der Welt. Die Ehrung erfolgte jedoch in diesem Jahr nicht wie üblich zum Saisonabschluss mit großem Bahnhof in Planica, sondern im kleinen Rahmen im Skimuseum an der Skisprungschanze in Oberstdorf, wo die Nationalmannschaft derzeit auf Lehrgang weilt.

Gefreut hat sich das Team um Trainer Stefan Horngacher über die späte Ehrung nach der so plötzlich abgebrochenen Saison dennoch. Sven Hannawald war eigens nach Oberstdorf gekommen, um die Kristallkugel der FIS zu überreichen. Hannawald hatte 2002 ebenfalls den Nationencup gewonnen und nach dem Grand Slam bei der Vierschanzentournee auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung erreicht.
Horst Hüttel, Sportdirketor nordisch im DSV, ließ noch einmal die vergangene, aus deutscher Sicht so spannende Saison Revue passieren. Zum dritten Mal in 40 Jahren nach 2002 und 2015 (mit Severin Freund) hatte sich die deutsche Mannschaft den Nationencup geholt, leider aufgrund der Corona-Pandemie unter Ausschluss und nahezu ohne Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

Karl Geiger, der eigentlich damit gerechnet hatte, seine Auszeichnung „per Post“ zu erhalten, erinnerte sich gern erneut an die zurückliegende Saison. „Platz 2 bedeutet für mich, dass ich in extrem guter Form und wirklich in jeden Wettkampf stabil war“, so der Oberstdorfer. Gefeiert werde jetzt allerdings nicht mehr, denn der Blick sei nach vorn gerichtet. Das Ziel des Weltcup-Zweiten ist, an die Leistung aus dem vergangenen Jahr anzuknüpfen, noch stabiler zu werden und das Niveau noch einmal anzuheben. „Ich hatte sehr viele sehr gute Wettkämpfe, aber auch ein paar, wo ich mich schwergetan habe“, meinte Geiger selbstkritisch.

Mit der nachzuholenden Skiflug-WM in Planica Anfang Dezember, der Vierschanzentournee und der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf liegt eine Saison mit vielen Highlights vor den Springern. Geiger gibt sich zuversichtlich. „Wir sind gut aufgestellt. Vor allem bei der Heim-WM wollen wir mit breiter Brust auftreten und zeigen, dass wir in Topform sind und gute Leistungen bringen können“, verspricht der 27-Jährige.

Trainer Stefan Horngacher geht mit ähnlicher Zuversicht in die neue Saison. Es gebe Selbstvertrauen, wenn man im ersten Jahr als Trainer gleich die Nationenwertung gewinne. „Das Gesamtgefüge stimmt einfach“, meinte der im Schwarzwald lebende Österreicher, der im letzten Jahr den Erfolgstrainer Werner Schuster abgelöst hatte. In der anstehenden Saison mit dem ambitionierten Wettkampfkalender und vielen Höhepunkten stehe die Heim-WM über allem. „Vor allem nach den Erfolgen in Seefeld werden wir versuchen, in Oberstdorf die beste Performance abzuliefern“, verspricht der neue Coach.

am 29.07.2020

Erster Sprung nach der Umbauphase in der Audi Arena

Katharina Althaus

Katharina Althaus eröffnet den Trainingsbetrieb mit Sprung von der Großschanze. Auch für den Skiclub Oberstdorf bedeutet die fertige Heimtrainingsstätte wieder enorme Erleichterungen im Training

Nach über einem Jahr mit Umbau- und Renovierungsarbeiten konnte nun in kleinem Rahmen die Audi Arena wieder ihrer Bestimmung übergeben werden. Skisprung-Weltmeisterin Katharina Althaus durfte als erste über den Schanzentisch und eröffnete mit einem schönen Sprung auf über 120 Meter die neue Anlage für den Trainingsbetrieb. Freigegeben wurde der Sprung offiziell von Oberstdorfs Bürgermeister Klaus King, dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Oberallgäu Roman Haug, DSV-Präsident Dr. Franz Steinle und Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport und Veranstaltungs GmbH.

Auch die Nachwuchsspringer des Skiclub Oberstdorf finden auf den ganz neu gebauten Kleinschanzen HS25 und HS42 in Zukunft perfekte Trainingsbedingungen vor. Nach der Segnung durch die Oberstdorfer Pfarrer Markus Wiesinger und Maurus B. Mayer haben es sich die jungen Adler nicht nehmen lassen, die Schanzen gleich zu testen und ebenfalls die ersten Sprünge zu absolvieren. Gerade für den Skiclub Oberstdorf und den eigenen Nachwuchs bedeutet die fertige Audi Arena wieder eine enorme Erleichterung im Training, fallen doch die vielen Stunden im Auto zu den Trainingseinheiten auf umliegenden Schanzen im gesamten Allgäu und teilweise noch weiter entfernt wieder weg.

Florian Stern, Geschäftsführer der Audi Arena, freut sich, nun auch endlich diesen wichtigen Schritt abgeschlossen zu haben: „Nach so langer Bauphase freuen wir uns sehr, dass die Arena mit ihren 5 Schanzen nun endlich auch wieder für den Trainingsbetrieb bereit ist. Alle Beteiligten haben mit Hochdruck an der Fertigstellung gearbeitet und diesen Personen gilt unser besonderer Dank. Mit der generalsanierten Skisprunganlage ist Oberstdorf nicht nur bereit für die Nordische Ski WM 2021, sondern auch für die kommenden Jahre als Trainingsstützpunkt für den Nachwuchs bis hin zu Weltmeistern und Olympiasiegern aller bestens ausgestattet.

am 27.07.2020

Kein Sommer Grand-Prix in 2020

Anstieg beim Sommer Grand-Prix

Der Deutsche Skiverband hat den für 26./27. September geplanten Sommer Grand-Prix der Nordischen Kombination abgesagt.

Aufgrund der derzeit noch geltenden nationalen und internationalen Restriktionen ist die für den DSV und seine Organisationskomitees notwendige Planungssicherheit zur Durchführung von Großveranstaltung nicht gegeben. Dies gilt vor allem in Bezug auf die in diesem Zusammenhang notwendigen Hygiene- und Veranstaltungskonzepte.

„Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, für unsere Weltcupveranstaltungen im Winter und die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf die entsprechenden Konzepte zu erstellen“, erklärte Dr. Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes. „Und ich bin zuversichtlich, dass wir im engen Schulterschluss mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und unseren beiden Weltverbänden für alle Disziplinen und Standorte gute Lösungen finden, um unsere Events wie geplant durchführen zu können.“

Für die beiden Sommer Grands Prix im Herbst, so die einhellige Einschätzung der Verantwortlichen, ist die Vorlaufzeit hingegen zu knapp. Denn trotz der aktuellen Lockerungen müssen aktuell noch zahlreiche offene Fragen diskutiert und beantwortet werden.

„Oberste Prämisse hat für uns die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmer und Zuschauer“, sagte DSV-Präsident Steinle. „Damit wir das gewährleisten können, brauchen wir einfach noch etwas Zeit zur Entwicklung und zum Testen der Konzepte. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Sommer Grands Prix im Sommer abzusagen. Gleichzeitig konzentrieren wir uns jetzt mit voller Kraft auf die vor uns liegenden Herausforderungen im Winter.“

Text: Pressemitteilung Deutscher Skiverband

am 16.07.2020

Vorbereitungen auf die WM laufen zu 100% weiter für 2021

Audi Arena wieder für den Trainingsbetrieb bereit

Offizielle Einladung an die Teams wurde am 03. Juli versendet

„Ja, die WM findet definitiv statt“, sagt Moritz Beckers-Schwarz, einer der beiden Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM GmbH. Die Vorbereitungen hierfür laufen zu 100% weiter.

Vor wenigen Tagen wurde auch die offizielle Einladung an die nationalen Skiverbände verschickt, als erster Veranstalter einer WM im kommenden Winter. Insgesamt werden rund 1.500 Teilnehmer aus voraussichtlich über 60 Ländern am Start stehen.

Auch der Ticketvorverkauf läuft weiter für alle 13 Veranstaltungstage. Rund 25.000 Tickets sind bereits verkauft und die fortschreitenden Planungen gehen von einer Kapazität von 100% in beiden Stadien aus. Dazu wird auch mehrgleisig an Hygienekonzepten gearbeitet mit den zuständigen Behörden, aber auch mit dem Deutschen Skiverband und dem Deutschen Olympischen Sportbund, um die Gesundheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Wichtig für die Behörden ist die Rückverfolgbarkeit, weshalb heute schon feststeht, dass es nur personalisierte Tickets geben wird, also Tickets namentlich einem Besucher zugeordnet werden können.

Sollte es dennoch zu einer Absage oder Kapazitätsbeschränkung kommen, erhalten die Käufer die Ticketkosten netto zurückerstattet. So besteht für die Zuschauer kein Risiko beim Ticketkauf, da es keine Gutscheinlösung geben wird.

Auch in der Audi Arena beginnt nun nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen in Kürze wieder der Trainingsbetrieb auf allen fünf Schanzen.

am 10.06.2020

Das FIS-Council bestätigt den Wettbewerb der Skisprung-Damen von der Großschanze

Katharina Althaus beim Nordic Weekend

Wenn am 23. Februar 2021 der Startschuss für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf fällt, bedeutet dies auch ein Meilenstein für die Skisprung-Damen: Zum ersten Mal werden die Damen im Rahmen einer Weltmeisterschaft von der Großschanze springen.

Nachdem sich die Athletinnen, allen voran Maren Lundby (NOR), in der vergangenen Saison stark dafür eingesetzt haben, wurde der Wettbewerb Ende Mai vom FIS-Council bestätigt. Die Versammlung der ranghöchsten Vertreter des Internationalen Skiverbandes beschloss, das Springen von der Großschanze in das Wettkampf-Programm der Weltmeisterschaften aufzunehmen. Die Bestätigung des Kongresses des Internationalen Skiverbandes, der im Herbst stattfinden wird, steht noch aus. Das Organisationskomitee der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021 hat den Wettbewerb der Damen von der Großschanze in der Wettkampf-Programm integriert: Der Wettkampf ist für den 03. März 2021 ab 16:00 Uhr geplant.
Florian Stern, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH ist darüber sehr erfreut: „Die Entscheidung des FIS-Councils, die Großschanze mit in das WM-Programm aufzunehmen, freut uns sehr. Die Damen werden zum ersten Mal eine Weltmeisterin auf der Großschanze küren – und das in Oberstdorf. Für uns aus Ausrichter der Weltmeisterschaft bedeutet dies natürlich eine große Ehre“. Auch Katharina Althaus kann es kaum erwarten: „Das wird sicherlich eine unvergessliche Weltmeisterschaft! Zum einen springen wir zum ersten Mal bei einer WM von der Großschanze und zum anderen ist die Stimmung bei einer Heim-WM eine ganz besondere. Darauf freue ich mich schon unglaublich! Das Leistungs-Niveau der Damen ist mittlerweile so hoch, dass die Zeit definitiv reif für eine Weltmeisterin auf der Großschanze ist“.
Alle Infos zum Wettkampfprogramm und den Ticketangeboten sowie die Bestellmöglichkeiten finden Interessierte unter www.oberstdorf2021.com.

am 19.05.2020

Interview mit Johannes Rydzek

Johannes Rydzek beim Training

281 Tage vor dem geplanten Beginn der Nordischen Ski-WM in seiner Heimat Oberstdorf, macht sich der zweifache Olympiasieger und sechsfache Weltmeister in der Nordischen Kombination, Johannes Rydzek (28), keine Gedanken über eine WM-Absage. Seine Trauung wurde zwar um ein Jahr verschoben, auf die WM bereitet er sich aber fokussiert vor, trotz Corona-Einschränkungen. Wie sich Johannes Rydzek vom Skiclub Oberstdorf auf die neue Saison vorbereitet und mit welchen Problemen er dabei zu kämpfen hat, er uns im nachfolgenden Interview erklärt.

Servus Johannes, wie ist das Leben im Allgäu während der Corona-Krise?
Für mich jetzt persönlich nicht allzu anders als bei den anderen. Die Einschränkungen betreffen mich selbstverständlich auch. Leider ist die harte Phase des Lockdowns gerade in die Zeit nach der Saison gefallen, wo sonst viel Raum für die Familie und Freunde ist. Das haben wir jetzt eben anders und an die Situation angepasst gestaltet, konnten die Zeit aber trotzdem genießen. Ich lebe mit dem Allgäu in einer Region- und das ist mir nochmal viel bewusster geworden - die einfach herrlich und wunderschön ist, und dafür bin ich sehr dankbar. Das Wetter im April war sagenhaft, so konnte ich die Natur genießen. Außerdem habe ich mich in Ruhe auf meine Bachelorarbeit konzentriert, die ich Ende Mai abgeben werde.

Privat hatte die Pandemie leider Auswirkungen für Dich und Deine Frau Lissi. Eure kirchliche Trauung musste verschoben werden – standesamtlichlich habt ihr ja schon letztes Jahr geheiratet. Wie geht ihr damit um?
Dadurch, dass die Trauung Anfang Juni geplant war, haben wir diese nun erst einmal um ein Jahr auf 2021 verschoben. Obwohl wir bis jetzt aufgrund der zu erwartenden Entscheidung noch nicht übermäßig Zeit und Energie in die Vorbereitungen investiert haben, ist das selbstverständlich ärgerlich. Es ist meiner Frau und mir aber einfach wichtig, eine schöne Feier mit der Familie und unseren Freunden zu haben. Jetzt müssen wir uns eben noch ein wenig gedulden.

Erlebst du gerade irgendwelche Einschränkungen während der Einheiten?
Wenige. Seitdem wir wieder mit dem Krafttraining begonnen haben, dürfen wir auch – unter Auflagen – den Kraftraum im Olympiastützpunkt nutzen. Bedeutet, dass eben Hygienevorschriften eingehalten müssen, und nur eine bestimmte Anzahl an Leuten dort anwesend sein dürfen. Zudem teilen wir uns die Räumlichkeiten mit den Skispringern, aber auch da konnten wir einen guten Plan aufstellen, damit jeder auf seine Trainingszeiten kommt. Ein paar Einheiten kann man dann entweder nur allein oder zu zweit machen. Das sind eigentlich so die einzigen Einschränkungen.
Interessanter wird es dann, wenn es wieder auf die Schanze geht. Dabei spielt Corona eine Nebenrolle, weil in Oberstdorf die Schanzen noch nicht fertig für das Sommertraining sind. Die nächstmögliche, benutzbare Schanze wäre in Deutschland dann in Oberhof weil Hinterzarten auch noch nicht geht. Dafür müssten wir dann echt weit fahren, und eben auch schauen, ob das dann mit den Übernachtungen funktioniert.
Sicher wird es noch bis Juni dauern, bis wir dann springen können, dennoch ist es mit dem Blick auf die bevorstehende Heim-WM nicht optimal. Trotzdem will ich mich allzu sehr beschweren, denn man muss die Situation jetzt einfach so annehmen, und das Beste daraus machen.

Im Februar nächsten Jahres findet in Oberstdorf die nordische Ski-Weltmeisterschaft statt. Machst du dir aktuell Sorgen, ob die WM wie geplant, stattfinden kann?
Natürlich hat man das im Hinterkopf, ob es da Probleme geben könnte, aber ich mache mir keine Gedanken über eine Absage oder Verschiebung der WM. Dafür ist die Entwicklung der Covid-Krise zu dynamisch, und außerdem gibt es da so viele Leute, die da unterschiedlich Prognosen aufstellen. Da lasse ich mich nicht verrückt machen. Ich trainiere so, als würde sie stattfinden, und fokussiere mich auf meine Leistung und darauf, den Knoten wieder beim Springen zu lösen. Ich interpretiere da nichts rein, was man jetzt auch noch nicht absehen kann. Letztlich hoffe ich einfach, dass die Medizin Corona im kommenden Winter im Griff hat und Oberstdorf im Februar 2021 hoffentlich ein fröhliches Skifest feiert.

Wie oft kreisen Dir denn schon die Gedanken an die Heim-WM durch den Kopf?
Ich weiß, dass es noch ein Stück hin ist und ich außerdem noch intensiv an mir arbeiten muss, um im bei der WM in Topform zu sein. Diese Aufgabe gilt es jetzt erst einmal zu meistern. Ich spiele mir da keine Szenarien in meinem Kopf durch. Aber klar, die Heim-WM ist auf jeden Fall ein großes Ziel von mir.

Jarl Magnus Riiber dominierte die Szene in den beiden vergangenen Wintern. Was wird in dieser Sommervorbereitung wichtig sein, um die Lücke zu ihm schließen zu können?
Jarl hat das Sprungniveau in den letzten Jahren deutlich angehoben und die Szene dadurch aufgewirbelt. Trotzdem gilt es da jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir müssen hart arbeiten und auf uns selbst konzentrieren. Klar, man muss da am Ball bleiben, denn wenn man, wie bei mir letztes Jahr, eine Minute hinterher ist, dann wird es schwierig, um ein Podestplatz mitzulaufen. Da muss jeder seinen individuellen Weg finden und darf sich nicht allzu sehr auf Jarl oder die anderen Konkurrenten fokussieren. Das ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme und auf die ich richtig Lust habe.

am 04.05.2020

Holzmann ist Slalom-Gesamtsieger im Europa-Cup

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Sebastian Holzmann hat die Saison 2019/20 als Gesamtsieger im Slalom im Europa-Cup beendet. Insgesamt neuen Rennen bestritt der 27-jährige Oberstdorfer im Europa-Cup. Sechsmal erreichte er Plätze unter den Top 5. Den Gesamtsieg holte er sich vor allem durch hervorragende Leistungen in Jaun/Schweiz, wo er in zwei Wettbewerben mit einem ersten und einem 5. Platz die entscheidenden Punkte machte und sich in der Gesamtbilanz deutlich vor dem Norweger Atle Lie McGrath setzte.
Auch im Weltcup war Holzmann. Da lief es nicht ganz so gut. In insgesamt acht Rennen erreichte er zwar nur ein einziges Mal den zweiten Durchgang, das aber am legendären Ganslernhang in Kitzbühel. Dort war der Oberstdorfer von Platz 30 mit einem tollen zweiten Lauf noch auf den 17. Platz vorgefahren und damit bester DSV-Athlet.

am 09.03.2020

Jugendcup-Deutschlandpokal in Oberstdorf

Siegerehrung Team

Letzte Veranstaltung der Wintersaison 2019/20 in der Audi Arena

Die wichtigste Wettkampfserie für Nachwuchssportler im Skispringen und in der Nordischen Kombination machte Station in Oberstdorf und bescherte den Organisatoren in der Audi Arena die letzte Veranstaltung der Wintersaison 2019/20. Auf der Normalschanze in der Audi Arena ging es Beim DSV-Jugendcup/Deutschlandpokal um Tagessiege der Nachwuchsathleten im Skisprung bei Mädchen und Jungen. In der Kombination ging es bei den Mädels auf eine 5 km Strecke (Sprint 2,5 km), während die Jungs10 km im Einzel absolvieren mussten. Im Team liefen die Männer 4 × 5 km. Die Wettbewerbe wurden auf der Normalschanze HS 106 in der Audi Arena und auf der anspruchsvollen Langlaufstrecke im Ried ausgetragen. Leider spielte das Wetter nicht an allen drei Tagen mit, sodass Flexibilität bei Sportlern und Veranstaltern gefragt war. Der Sonntag versöhnte dann mit strahlendem Sonnenschein und idealen Wettkampfbedingungen.

Ergebnisse:
Spezialsprunglauf:
J 16 u.17,w: 1. Ronja Drax ; 2. Cindy Haasch ; 3. Marie Naehring.
Frauen: 1. Agnes Reisch
Jugend 15 u 16 m: 1.Adrian Tittel (SG Nickelhütte Aue); 2. Marvin Schnittger (TSG Ruhla); 3.Ben Bayer (VFL Pfullingen).
J 17 m: 1. Finn Braun (SV Baiersbronn), 2.Eric Hoyer (SG Nickelhütte Aue); 3. Justus Grundmann (SC Steinbach-Hallenberg)
J 19 m und Herren: 1. Marinus Kraus (WSV Oberaudorf), 2. Fabian Seidl (SC Auerbach), 3. Sebastian Rombach (SC Hinterzarten).
Nordische Kombination w.: 1. Cindy Haasch; 2. Marie Naehring
Nordische Kombination m: J15 u 16: Tristan Sommerfeld, 2. Lucas Mach; 3. Beat Wiedemann.
J17:1. Pirmin Maier; 2. Lenard Kersting; 3. Simon Mach.
J 19 und Herren: 1. Johannes Fischer, 2. Jakob Fischer, 3. Paul Schlegel
Nordische Kombination Team: 1. Andreas Schwarz, David Brückl, Lucas Mach, Simon Mach (Bayerischer SV)2. 2. Jakob Fischer, Pepe Schula, Toni Eichelberger, Tristan Sommerfeld (Sächsischer SV); 3. Simon Wenzler, Johannes Fischer Pirmin Maier, Paul Schlegel (Schwäbischer SV).

am 02.03.2020

Einzeltickets für Nordische Ski WM 2021 in Oberstdorf ab sofort erhältlich

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Sichern Sie sich noch heute Ihre Wunschtickets für die WM in Oberstdorf.

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein. Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.

Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Nachdem bereits seit 13. Dezember 2019 attraktive Ticketpakete im Vorverkauf erhältlich waren, folgen nun seit Montag, 02. März um 11.00 Uhr auch die begehrten Einzel- und Tagestickets.
Damit haben die Wintersportfans nun die Möglichkeit, Ihren WM-Aufenthalt nach Belieben zu gestalten und keine Entscheidung im Skisprung- oder Langlaufstadion zu verpassen.

Tickets sind direkt buchbar über die offizielle WM-Homepage unter www.oberstdorf2021.com.

am 25.02.2020

Die Uhr tickt – ab sofort zeigt eine Countdown-Uhr die verbleibende Zeit an

Einweihung Countdown-Uhr

Genau 365 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 wird die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz enthüllt.

An prominenter Stelle können nun Gäste und Einheimische sehen, wie lange es noch bis zur FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021 dauert.

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister von Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor, Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf sowie Richard Steindl, Business Developement Manager von Stora Enso Germany weihten die Countdown-Uhr feierlich ein. Am Bahnhofsplatz mitten in Oberstdorf zählt die Countdown-Uhr die Tage bis zur Eröffnung der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021. Stora Enso als Presenting -Sponsor der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften unterstützt die Installation mit passenden Holzplatten. Der Uhrenhersteller Junghans präsentiert als Offizieller Timing Partner der WM die Countdown-Uhr, die künftig die verbleibende Zeit anzeigt. Oberstdorf setzt mit der Countdown-Uhr ein wichtiges Zeichen im Hinblick auf die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021.

Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes FIS:
„Das Aufstellen der Countdown-Uhr ist ein wichtiger Meilenstein für jeden FIS Weltmeisterschaftsausrichter. Die Uhr ist ein wichtiges Symbol für die Organisatoren und die gesamte Gemeinde und ist dient als positive Erinnerung an die unvergesslichen Sportmomente und die fantastische Atmosphäre, die bereits am Horizont warten.”

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH: „Oberstdorf setzt mit der
Countdown-Uhr ein optisches Zeichen im Ort und nimmt Gäste und
Einheimische mit auf dem Weg zu einem weiteren Wintermärchen 2021.
Die Countdown-Uhr ist auch für uns als Deutscher Skiverband ein
wichtiges Signal nach außen. Denn Oberstdorf ist für uns der wichtigste
Bundesstützpunkt Ski nordisch. Derzeit leben und trainieren in Oberstdorf
ein Drittel aller Bundeskader Athleten. Der gesamte nordische Sport,
der Leistungs-, aber auch der Freizeit und Breitensport, der Ort und
die Region wird über mindestens zwei weitere Sportlergenerationen
hinweg von der Weltmeisterschaft profitieren und sich weiter als attraktiver Wintersportort etablieren.“

Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer: „Die Einweihung der Countdown-Uhr verdeutlicht den WM-Spirit im Ort. Die Vorfreude bei den Einheimischen und den Gästen wächst täglich und mit der sinkenden Anzahl an Tagen wird dies nun auch optisch verdeutlicht.“

Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf: „Für Oberstdorf ist die Austragung einer FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft natürlich etwas Besonderes und wir freuen uns sehr auf die Austragung der sportlichen Wettkämpfe. Die Investition in Sport und Tourismus wird
sich langfristig auszahlen, indem Oberstdorf als hochkarätiger Bundesstützpunkt im Sportbereich aber auch als attraktiver Wintersportort sich langfristig etablieren kann.“

Frank Jost, Tourismusdirektor Oberstdorf: „Die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sind für Oberstdorf touristisch gesehen, ein großer Gewinn. Wir können uns einem internationalen Publikum als Gastgeber mit Herz und einer perfekten Infrastruktur präsentieren.“

Dr. Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf: „Nach langer Bewerbungszeit, spannender und intensiver Vorbereitungszeit, freue ich mich jetzt mit unserem super Team in die finale Vorbereitung der letzten 365 Tage zu starten.“

Annica Bresky, President & CEO Stora Enso: “Wir freuen uns sehr, der HauptsPresenting Sponsor der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften zu sein. Das bietet uns die Möglichkeit, das Bewussßtsein für die Vorteile von erneuerbaren Produkten aus Holz zu schaffen. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee möchten wir die Weltmeisterschaften in allen Bereichen so nachhaltig wie möglich machen.”

Bildunterschrift (von links nach rechts):
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor
Oberstdorf, Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der
FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH,
Richard Steidl, Business Development Manager Stora Enso Germany
GmbH, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf,
Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer und Florian Stern,
Geschäftsführer, weihen die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz in
Oberstdorf ein.

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