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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

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am 15.04.2019

Audi Arena „Kinder Osterrätsel 2019“

Aushang Osterrätsel 2019

Vom 19. bis 22. April 2019 findet in der Audi Arena Oberstdorf das „Kinder Osterrätsel 2019“ statt

In einem der schönsten Skisprungstadien der Welt könnt Ihr vom 19. – 22.04. auf eine spannende Ostereiersuche gehen. Auf jedem Osterei findet Ihr einen Buchstaben. Alle gefundenen Buchstaben ergeben zusammen das Lösungswort zum Osterrätsel. Jeder Teilnehmer (Kinder bis 14 Jahre), der das richtige Lösungswort gefunden hat, erhält einen Schoko-Osterhasen (nur solange der Vorrat reicht). Besucht die Audi Arena und rätselt in der imposanten Arena am Fuße des Schattenbergs. Die Audi Arena hat täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt beinhaltet die Auffahrt mit Schrägaufzug und Lift zur Panorama-Plattform auf den Schanzenturm.

am 12.04.2019

Sechstes WM-Koordinations Meeting in Oberstdorf

Coordination Group Meeting mit Debrief von Seefeld 2019

Organisationskomitee berichtet für die FIS und alle Beteiligten über den aktuellen Vorbereitungsstand zur Nordischen Ski WM 2021.

Einen zweitägigen Sitzungsmarathon absolvierten die rund 60 Teilnehmer am offiziellen FIS-Debrief der Nordischen Skiweltmeisterschaften aus Seefeld 2019 und des inzwischen sechsten Besuchs der Koordinationsgruppe für die WM, die 2021 in Oberstdorf stattfindet. Anwesend waren Vertreter des Internationalen Skiverbandes FIS, des Deutschen Skiverbandes, der Vermarktungsagentur Infront, der Gemeinde Oberstdorf, aus dem Tourismus, vom Landkreis Oberallgäu, des WM-Organisationskomitees, vom Skiclub Oberstdorf, der Polizei sowie diverse Ressort-und Bereichsleiter und weitere Beteiligte.

Spannend war die ausführliche Berichterstattung der Delegation aus Seefeld, die mit ihrer WM einen grandiosen Erfolg feiern durften. In Erinnerung bleiben unter anderem die Nordische Meile für die Besucher und Fans, die erstklassigen Arbeitsbedingungen für die Medienvertreter und großartigen Wettkämpfen vor viel Publikum. Sowohl von der FIS als auch von Infront gab es zahlreiche konstruktive Tipps in Hinblick auf die kommenden Events in Planica (Skiflug-WM und Nordische Ski WM 2023) und Oberstdorf. Der nächste Schritt für Oberstdorf ist es, die Veranstaltungen im Vor-WM-Winter (Vierschanzen-Tournee, Nordic Weekend mit Weltcup Langlauf und Nordischer Kombination sowie ein Skisprung-Weltcup der Damen) als Testevents für die WM im Folgejahr zu nehmen.

Am zweiten Tag ging es vor allem um die Planung der WM in Oberstdorf. Themen wie Marketing, TV-Konzepte und -Präsenz, die Anpassung der Sportstrukturen im DSV für eine bestmögliche Vorbereitung für die Heim-WM sowie die Planungen in allen Bereichen vom Sport bis zur Unterbringung. All das soll im kommenden Winter bei den anstehenden „normalen“ Weltcup-Veranstaltungen für den „Ernstfall“ WM schon mal auf Herz und Nieren geprüft werden können.

am 04.04.2019

Courchevel holt sich den Wanderpokal

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Die Oberstdorfer kommen auf den Bronze-Platz

Am Ende war es doch wieder die „Marsellaise“, die bei der Siegerehrung ertönte. Erneut hatten sich die Alpin-Talente aus Courchevel den großen Wanderpokal des Jugendcups geholt. Die Franzosen hatten bereits nach dem ersten Wettkampftag im Riesenslalom vorn gelegen und sich die Führung auch bei den Slalomrennen nicht mehr aus den Händen reißen lassen. Auf dem Silberplatz landete das Team aus Schruns (AUT). Knapp dahinter kletterte die Alpin-Mannschaft aus Oberstdorf auf den dritten Podiumsplatz. Vierte wurden die Italiener aus Madesimo und das Schlusslicht blieb dem Team aus Saas-Fee (CH).
Am ersten Tag wurde am Fellhorn der Riesenslalom ausgetragen. Dort holten sich die haushohen Favoriten aus Courchevel zwar den erwarteten Sieg nach Punkten (347 P). Die Oberstdorfer Mannschaft saß den Franzosen jedoch mit einem hauchdünnen Rückstand von vier Punkten eng auf den Fersen. Am zweiten Tag, für den der Slalom angesagt war, mussten die Oberstdorfer doch ein wenig Lehrgeld zahlen. Beim Tanz durch den Stangenwald holten sich die Franzosen erneut 347 Punkte, Die Mannschaft aus Schruns folgte mit einem Abstand von 35 Punkten auf den zweiten Rang. Die Oberstdorfer, durch sieben Ausfälle geschwächt, sammelte 284 Zähler, die für den dritten Platz in der Disziplin reichten und in der Gesamtrechnung ebenfalls den Bronzeplatz sicherten.
In Anbetracht der schlechten Wetterprognosen für Donnerstag hatten die Veranstalter vom Skiclub Oberstdorf den Terminplan ein wenig gestrafft, sodass die Siegerehrung bereits am Vormittag stattfand. Nach der feierlichen Übergabe der Jugendcup-Fahne an das Skiteam aus Schruns, das im kommenden Jahr Gastgeber der 55. Auflage des Jugendcup ist, traten die Nachwuchsrennfahrer aus den internationalen Skizentren die Heimreise an.

Die Fahne des Jugendcups Das Trainerteam aus Courchevel
Jugendcup 2019 Ergebnisse Results Gesamt
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Jugendcup 2019 Ergebnisse Results Gesamt

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am 03.04.2019

Stimmungsvolle Eröffnungsfeier des Jugendcup

Jugendcup

In seiner 54. Auflage gastiert der Wettbewerb wieder in Oberstdorf

Nicht mit Pauken und Trompeten, aber mit Vuvuzelas, Ratschen und anderem, was ganz schön laut ist, haben sich die alpinen Nachwuchsfahrer aus Saas Fee (CH), Madesimo (ITA), Courchevel (FRA), Schruns (AUT) und Oberstdorf im Kurpark den 54. Jugendcup eingestimmt. Der Wettbewerb der fünf internationalen Skizentren ist in jedem Jahr das Highlight am Abschluss der Wintersaison. Bei der feierlichen Eröffnung waren nicht nur die 150 Alpintalente der Jahrgänge U 12 bis U 14 begeistert dabei. Auch ehemalige Teilnehmer wie die aktuellen Weltcupfahrer Christina Geiger, Johanna und Sebastian Holzmann, Manuel und Alexander Schmid erinnerten sich gern an ihre Anfänge im internationalen Skizirkus zurück und begleiteten die Fackel auf die Bühne im Kurpark. Entzündet wurde das „Olympische Feuer“ traditionell von den Oberstdorfer Gründervätern Oskar Fischer und Leo Schraudolf. Die Eröffnungsrede hielt der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer. Anschließend war der alpine Nachwuchs freilich kaum zu halten. Nach der wetterbedingten Umplanung im Programm blickten sie gespannt auf den Folgetag, wo am Fellhorn der Riesenslalom ausgetragen wurde. Dort holten sich die haushohen Favoriten aus Courchevel zwar den erwarteten Sieg nach Punkten. Die Oberstdorfer Mannschaft sitzt den Franzosen jedoch eng auf den Fersen.

am 22.03.2019

54. Jugendcup wieder in Oberstdorf

Jugendcup

Die alpinen Skitalente der Internationalen Skizentren fahren am Fellhorn um den Sieg im Slalom und im Riesentorlauf – Eröffnungsfeier am Montag, 1. April, 20.30 Uhr im Kurpark

Jetzt ist wieder soweit: Der Jugendcup der Internationalen Skizentren findet nach fünf Jahren wieder in Oberstdorf statt. Vom 1. bis 4. April kämpfen zum 54. Male 150 Talente im alpinen Skirennsport im Alter von 9 bis 15 Jahren am Fellhorn um die besten Plätze im Slalom und Riesenslalom und natürlich um den großen Wanderpokal für den Gesamtsieg.
Bereits zum elften Mal richten die Oberstdorfer diese "Winterolympiade der Nachwuchsstars" aus und freuen sich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit den Sportsfreunden aus Madesimo (I), Courchevel (F), Saas Fee (Ch) und Schruns (A). Jede Menge Arbeit im Vorfeld dieser Traditionsveranstaltung, gilt es doch, die sportlichen Gäste gut zu beherbergen, beste Wettkampfbedingungen zu schaffen und dem Treffen einen würdigen Rahmen zu geben.

Thomas Kretschmer, der die Veranstaltung als Präsident des OK Jugendcup begleitet, arbeitet gemeinsam mit dem Sportwart Cornel Becherer und den Trainern von der Alpin-Abteilung im Skiclub Oberstdorf eifrig daran, mit vielen Helfern diesen internationalen Wettkampf für die Teilnehmer wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. So sind bei dieser Kinder-Olympiade alle Highlights im Programm, die die Nachwuchs-Skifahrer von den "Großen" kennen. Es gibt eine feierliche Eröffnung mit Einmarsch der Nationen im Kurpark, das Jugendcup-Feuer wird von einem der aktuellen Weltcup-Starter des Skiclubs eröffnet. Nach dem Wettkampf im Riesenslalom am Donnerstag wird die Siegerehrung mit Nationalhymnen den Jugendcup feierlich ausklingen lassen.
1966 vom Gründungsvater, dem Mailänder Architekten Gian Mauro Nova unter dem Namen "Kinderspiele" ins Leben gerufen, wurde die Veranstaltung 1970 in "Jugendcup" umgetauft. Seither treffen sich die Nachwuchsstars am Ende der Rennsaison abwechselnd in den fünf Wintersportzentren. Es messen sich die besten Nachwuchsläufer der Jahrgänge S 10 bis S 14. Gestartet wird im Riesenslalom und Slalom in den drei Klassen mit jeweils vier Teilnehmern pro Nation.

Viele bekannte Skistars sind im Jugendcup groß geworden

Die Oberstdorfer, die immer wieder durch Alpinskifahrer aus der Region verstärkt wurden, erinnern sich mit Vergnügen ihre Einsätze im Jugendcup. So zählten nicht nur Weltcup-Fahrer wie Christina Geiger, die Geschwister Gina und Tobias Stechert oder Johanna, Sebastian und Benedikt Holzmann zu den Teilnehmer, sondern auch Stefan Luitz, Manuel und Alexander Schmid. Felix Urlaub, der inzwischen in FIS-Rennen unterwegs ist, beschreibt den Jugendcup als ein „Highlight immer am Ende der Skisaison“. Er habe immer gern teilgenommen und die besondere Atmosphäre genossen. „ Wenn keine anderen Pflichten rufen, schaue ich in diesem Jahr gern als Zuschauer vorbei“, verspricht der 18-Jährige, der wie seine Clubkollegin Elina Lipp gerade den bayerischen Vize-Meistertitel im Slalom erreicht hat.

Zeitplan

Montag, 1. April 2019
20.30 Uhr Eröffnungsfeier im Kurpark / Pavillon
Dienstag, 2. April 2019
9.30 Uhr Freies Skifahren im Zweiländerskigebiet
Fellhorn/Kanzelwand,
15.00 Uhr Besichtigung Skiflugschanze
20.00 Uhr Internationaler Festabend Oberstdorf
Mittwoch, 3. April 2019
9.30 Uhr Slalom (2 Durchgänge) Fellhorn
Donnerstag, 4. April 2019
9.30 Uhr Riesenslalom (1 Durchgang),
14.00 Uhr Siegerehrung und offizielle
Schlussfeier Kurpark / Pavillon

am 19.03.2019

Katharina Althaus springt bei Raw Air auf Podest

Katharina Althaus (GER)

Platz zwei bei erster Austragung für Damen für die Oberstdorferin. Nordische Kombinierer durchwachsen beim Weltcup Finale in Schonach.

Oslo, Lillehammer und Trondheim: drei Orte, drei Schanzen, eine Gesamtwertung. Bei der erstmals auch für die Skisprung-Damen ausgetragenen Raw-Air Tour konnte sich Katharina Althaus mit konstanten Leistungen in allen Springen am Ende Platz zwei hinter Maren Lundby aus Norwegen und noch vor ihrer Teamkollegin Juliane Seyfarth sichern. Das besondere bei der Raw Air: in die Gesamtwertung zählen nicht nur die Wettkämpfe, auch die Ergebnisse der Qualifikation fließen mit ein.
Karl Geiger konnte nicht ganz an seine Ergebnisse der WM in Seefeld anknüpfen und belegte am Ende Rang elf in der Gesamtwertung der Raw Air, nachdem er im Teambewerb mit seinen Mannschaftskollegen Rang zwei belegte.

Die Nordischen Kombinierer hatten mit dem Weltcup in Schonach vergangenes Wochenende bereits ihren Saisonabschluss. Bei teils widrigen Wetterbedingungen mit Regen und Sturm hatten die drei Oberstdorfer Athleten Julian Schmid, Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek schon nicht das nötige Quäntchen Glück auf der Schanze, was dann auch in der Loipe nicht mehr aufzuholen war. Am Ende reichte es für Vinzenz Geiger zu Platz 4 und 34, Johannes Rydzek zu Platz 7 und 22 und Julian Schmid zu Platz 48 und 42.

Für die Telemarker des SC Oberstdorf, Johanna Holzmann, Benedikt Holzmann und Jonas Schmid wird es zum Ende der Saison ebenfalls noch mal ernst bei den Weltmeisterschaften in Norwegen. Medaillenchancen haben auf jeden Fall alle drei Sportler.

am 07.03.2019

Großer Empfang für die WM-Helden von Seefeld, Are und Lahti

3000 begeisterte Skisportfans applaudieren

Wer erinnert sich nicht an die Bilder von Seefeld, an einen jubelnden Karl Geiger, der sich so sehr für den Mannschaftskollegen Markus Eisenbichler freute, obwohl der ihn gerade von seinem Goldplatz geschubst hatte. Oder an die gespannte Miene von Katharina Althaus, die aufgeregt auf das Ergebnis wartete, das so knapp war und ihr nach Maren Lundby dann um 0,5 Punkte zurück den Silberplatz einbrachte. Sternstunden des Wintersports waren das und eine perfekte Werbung für die Nordische Skiweltmeisterschaft, die 2021 im Heimatort der beiden erfolgreichen Oberstdorfer stattfindet.

Einen entsprechend begeisterten Empfang boten über 3000 Menschen im Nordic Park von Oberstdorf den Helden (einige mussten krankheits- oder terminbedingt absagen) von Seefeld, Are und Lahti. Ob bei den Juniorenwettkämpfen in Finnland, bei den alpinen Rennen in Schweden oder zum Schluss bei der Nordischen Ski-WM in nahen Tirol – Allgäuer Wintersportler waren überall dabei und hatten sich bei ihren Wettkämpfen stark und ungeheuer sympathisch als Botschafter für ihren Sport präsentiert.

Einen wahren Medaillenregen hatte es vor allem bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Seefeld gegeben und die Oberstdorfer Athleten waren mit achtmal Gold und Silber zurückgekehrt. Entsprechend stolz waren Bürgermeister Laurent Mies, Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer und der Präsident des Eissportclub Oberstdorf, Harald Löffler auf die erfolgreichen Botschafter des Wintersports. Dreimal Edelmetall brachten Katharina Althaus und Karl Geiger heim, die nicht nur zwei Goldmedaillen mit der Mannschaft und im Mixed-Team geholt hatten, sondern auch noch je eine Silbermedaille im Einzelspringen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger strahlten über ihre Silbermedaille, die sie in der Staffel der Nordischen Kombinierer erkämpft hatten. Juliane Seyfarth, die am Stützpunkt in Oberstdorf trainiert, zeigte sich ebenfalls mit zweimal Gold (Mixed Team und Teamspringen) glänzend. Richard Freitag, ebenfalls im Team-Springen mit Gold in seine Wahlheimat Oberstdorf zurückgekehrt, musste den Empfang krankheitsbedingt absagen.

Vom Publikum feiern lassen durften sich nicht nur die Medaillengewinner der Junioren-Weltmeisterschaft Julian Schmid, Agnes Reisch und Philipp Raimund. Auch die Langläufer Florian Notz, Sebastian Eisenlauer, Janosch Brugger, Laura Gimmler, Pia Fink und Katharina Hennig genossen ebenso die Begeisterung des Publikums wie Manuel Schmid und Meike Pfister, die die Fahne der alpinen Skistars hochhielten.

Die Erfolgstrainer der deutschen Skispringerinnen Andreas Bauer und Kai Bracht fehlten bei dem Empfang ebenso wenig wie Eiskunstläuferin Nicole Schott. Die hat ihren großen Auftritt jedoch erst noch vor sich: Sie wird bei den Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen Mitte März in Japan am Start sein.

Neben dem Bad in der Menge, viel Applaus und einem bunten Feuerwerk erhielten die Athleten aus den Händen von SCO-Präsidenten Dr. Peter Kruijer und Bürgermeister Laurent Mies Blumen, Geschenkgutscheine und kuschelige Fleecedecken mit dem Oberstdorf-Wappen. Der Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde beim Stehempfang im Oberstdorf Haus durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Fotos: Dominik Berchtold

am 05.03.2019

Startschuss für Oberstdorf 2021 offiziell gefallen

Fahnenübergabe im Rahmen der Schlussfeier in Seefeld 2019

Im Rahmen der Abschlussfeier der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld wurde die Fahne des Weltverband FIS offiziell an die Oberstdorfer Delegation übergeben.

Die Fahnenträger Katharina Althaus, Julian Schmid und Nicole Fessel vom Skiclub Oberstdorf sowie Bürgermeister Laurent Mies, Dr. Peter Kruijer (Präsident des Skiclubs Oberstdorf) und Landrat Anton Klotz trugen die Fahne mit Stolz und Vorfreude aus dem Stadion. Mit seinen modernen Sportstätten und Gastfreundschaft werden die Marktgemeinde Oberstdorf und die gesamte Region Allgäu Sportler und Besucher aus aller Welt begrüßen und vom 23. Februar bis 07. März 2021 das nächste Großereignis des nordischen Skisports veranstalten.

Franz Steinle, DSV-Präsident und Vorstandsvorsitzender des Organisationskomitees, nahm die Fahne von FIS-Präsident Gian Franco Kasper entgegen und freut sich „ungeheuerlich“ auf die kommenden 722 Tage bis zu den 53. FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften im eigenen Land.
Bis dahin steht aber für alle Beteiligten noch ein großes Stück Arbeit auf dem Plan, um gerüstet zu sein für spannende Wettkämpfe in Oberstdorf.

Foto: Ralf Lienert
Von links nach rechts: Katharina Althaus, Nicole Fessel, Julian Schmid, Dr. Franz Steinle, Laurent Mies, Anton Klotz, Dr. Peter Kruijer

am 05.03.2019

Empfang der erfolgreichen WM-Sportlerinnen und Sportler im Kurpark Oberstdorf

Katharina Althaus (GER)

Oberstdorf ist stolz auf seine WM-Medaillengewinner der FIS Nordischen Ski-WM 2019 in Seefeld (AUT) und FIS Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften 2019 in Lahti (FIN) und wird am Dienstag, 05. März 2019 den WM-Helden einen großen Empfang bereiten.

Oberstdorf ist stolz auf seine WM-Medaillengewinnerinnen und -gewinner der FIS Nordischen Ski-WM 2019 in Seefeld (AUT) und FIS Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften 2019 in Lahti (FIN) und wird am Dienstag, 05. März 2019 den WM-Helden einen großen Empfang bereiten.

Der Empfang beginnt um 19.00 Uhr im Kurpark Oberstdorf. Die Moderation übernimmt Jens Zimmermann – der auch als Stadionsprecher der Oberstdorfer Sportveranstaltungen bekannt ist. Er wird die WM- und EM-Starter zu ihren Erfahrungen und Erlebnissen interviewen und auch einige Wegbegleiter auf der Bühne begrüßen.

Die Medaillengewinner Karl Geiger und Katharina Althaus, beide Gold- und Silbermedaillengewinner bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld und die Medaillengewinner der Junioren-WM Julian Schmid, Phillip Raimund, Agnes Reisch, Selina Freitag und David Mach, die sich in Lahti über ihre tollen Erfolge freuen durften, sind eingeladen, ebenso wie die weiteren Oberstdorfer WM-Starter.

Die Organisatoren sind sich sicher, dass viele sportbegeisterte Oberstdorfer und Gäste hautnah dabei sein werden, wenn die erfolgreichen WM-Sportlerinnen und Sportler in Oberstdorf begrüßt und gemeinsam gefeiert werden.

Oberstdorf freut sich auf einen festlichen Empfang!

am 27.02.2019

Noch ein Sieg fürs Geschichtsbuch

Katharina Althaus (GER)

Die deutschen Frauen gewinnen bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld die Premiere des Team-Wettbewerbs. Bereits vor fünf Jahren hatte Carina Vogt Historisches geschafft

Fast auf den Tag genau fünf Jahre ist es her, dass Carina Vogt in Sotschi im Februar 2014 eine olympische Goldmedaille um den Hals gehängt bekam. Als erste Skispringerin der Geschichte. Gestern hat die 27-Jährige aus Schwäbisch Gmünd gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Seefeld ein weiteres Kapitel Skisprung-Historie geschrieben. Bei der Premiere eines WM-Team-Wettbewerbs wurden Vogt, Katharina Althaus (22, Oberstdorf), Ramona Straub (25, Langenordnach) und Juliane Seyfarth (29, Eisenach) ihrer Favoritenrolle gerecht und holten Gold vor den Teams aus Österreich und Norwegen. Bundestrainer Andreas Bauer meinte anschließend: „Irgendwie sind wir für Premieren geschaffen.“

Während der Saison hatten die deutschen Skispringerinnen bereits beide Team-Wettbewerbe in Ljubno/Slowenien und Zao/Japan jeweils mit großem Vorsprung gewonnen. Doch ganz so einfach war es dieses Mal nicht. In Seefeld waren es vor dem letzten Durchgang gerade einmal 8,8 Zähler, die zwischen Deutschland und Verfolger Österreich lagen. Und oben warteten mit Althaus, der Weltcup-Führenden Maren Lundby (24, Norwegen) und Lokalmatadorin Daniela Iraschko-Stolz (35, Österreich) drei absolute Hochkaräter der Szene. Althaus hatte ihre Nerven im Griff, sprang auf der Normalschanze auf 99,5 Meter – und segelte dabei weit über die geforderte Gold-Weite. Unten im Auslauf warteten bereits die Teamkolleginnen – und warfen sich freudestrahlend und schreiend auf Althaus. „Ich bin so froh, dass wir es geschafft haben. Klar waren wir die großen Favoriten. Aber trotzdem muss jeder erst mal seine Sprünge runterbringen. Ich bin jetzt erst einmal ein bisschen sprachlos“, sagte die Allgäuerin, derzeit als Weltcup-Zweite die beste Springerin des DSV-Teams.

Einer der ersten Gratulanten war DSV-Präsident Franz Steinle. Er sagte: „Es war ein Springen auf sehr hohem Niveau, aber beileibe kein Selbstläufer. Das mag zwar abgedroschen klingen, aber Staffeln und Mannschaftswettbewerbe haben eben ihre eigenen Gesetze.“ Steinle war wie den 3400 Zuschauern an der Schanze nicht entgangen, dass Seyfarth (98/95 Meter) und Vogt (99/92,5 Meter) in dieser enormen Drucksituation nicht ihre gewohnt starken Leistungen abrufen konnten. Dafür sprang ausgerechnet diejenige in die Bresche, die in dieser Saison erst einmal als Zweite aufs Podium kam. Das Zünglein an der Waage war keine der hoch dotierten Springerinnen im Team, sondern mit Ramona Straub die Nummer vier. Ihr gelang im ersten Durchgang mit einem Satz auf 106 Meter sogar die höchste Weite der gesamten Konkurrenz, im Finaldurchgang landete sie bei 100 Metern. Damit war die 25-Jährige, die erst im Herbst nach langer Verletzungspause ins Team zurückkehrte, an diesem Tag die Beste in Bauers Quartett. Sie blickte bei der Siegerehrung fast ein wenig ungläubig drein und sagte: „Ich bin mit dieser Schanze gut zurechtgekommen, auch schon im Training. Selbst schlechte Sprünge waren hier gute Sprünge. Ich hatte vor diesem Wettkampf ein super Gefühl. Es ist für mich unglaublich, dabei gewesen sein zu dürfen.“

Mit der Aufnahme des Team-Wettbewerbs in das WM-Programm ging für die Frauen ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Als wichtigen Schritt in Richtung Gleichberechtigung auf der Schanze bezeichneten sie die Entscheidung. In Sachen Preisgeld gibt’s allerdings noch gravierende Unterschiede. Während die deutschen Männer für ihren WM-Triumph 31 000 Euro bekamen – 7750 Euro für jeden der vier Springer –, ist es bei den Frauen nur ein Siebtel davon. Althaus, Vogt, Straub und Seyfarth kassierten für Gold 5000 Schweizer Franken, umgerechnet knapp 4400 Euro – 1100 für jede Springerin.

Doch das störte nach dem Premieren-Sieg niemanden. Die Frauen hatten nach dem Springen ohnehin kaum Zeit, darüber nachzudenken. Siegerehrung im Stadion, der lange Weg vorbei an den wartenden Journalisten, Interviews, Pressekonferenz.

Im Hotel wurde noch kurz auf den Erfolg angestoßen, dann richteten alle schon wieder den Fokus auf das heutige Einzel. 7000 Euro bekommt die Siegerin überwiesen. Zum Vergleich: Markus Eisenbichler kassierte für WM-Gold von der Großschanze 25 000 Euro.

Text: Stephan Schöttl, Allgäuer Anzeigeblatt, 27.02.2019

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