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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

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am 19.07.2019

Skiclub Oberstdorf spielt in der Champions-League

Weltcupkugel für Skiclub

Weltmeisterlicher Medaillenregen und Vorbereitung der Heim-WM beherrschen Jahresversammlung

Auf einen immens erfolgreichen Winter blickte der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer, auf der Jahreshauptversammlung zurück. Mit dem weltmeisterlichen Medaillenregen, den Athleten wie Katharina Althaus, Karl und Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek, Julian Schmid, Philipp Raimund und Johanna Holzmann ihrem Heimatverein bescherten, ist der SCO weltweit einer der erfolgreichsten Skivereine. Die Ehrung der Sportler, die sich in den verschiedenen Abteilungen international, deutschlandweit und in der Region Lorbeeren verdient hatten, wird in diesem Jahr einen Tag vor Heiligabend in der neuen Sportalp nachgeholt. Der gewohnte Termin während des Sommer Grand-Prix der Kombinierer fällt heuer flach, denn die Baumaßnahmen im Vorfeld der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft verordnen der Skisprungarena eine sportliche Pause. Ein Jahr mit vielen Terminen, Gesprächen mit Fördergebern, Gemeinde und Landkreis liege hinter den Verantwortlichen im Skiclub. „Aber man ist auf einem guten Weg für den Sport in Oberstdorf“, versicherte Kruijer.

Den Überblick auf ein sportlich und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr lieferte der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern. „Wir haben alle Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt, wobei die teils schwierigen Wetterbedingungen zu den großen Herausforderungen zählten“, erinnerte er an Unmengen von Schnee, die an der Heini-Klopfer Schanze von den Tribünen geschaufelt werden mussten. Von der Vierschanzentournee vor riesiger Zuschauerkulisse, der Tour de Ski mit annehmbarem Besucherinteresse, drei gigantischen Skiflugtagen im Stillachtal oder den Damenwettbewerben im Skispringen, mit dem sich Oberstdorf zunächst als Veranstaltungsort verabschiedete, berichtete der SVG-Geschäftsführer. Noch werde gebaut, aber die Termine für den kommenden Winter stehen bereits fest: Ein „Testlauf“ für die WM werden die Tournee, das Nordic Weekend mit Wettkämpfen im Langlauf und Nordischer Kombination sowie erneut ein Damenskisprung-Weltcup sein.

Den Bericht aus den drei Abteilungen servierte der sportliche Leiter Christian Rapp. Er ging dabei weniger auf die detaillierten Leistungen in Skisprung, Langlauf und Alpin ein, sondern erläuterte wesentliche Veränderungen im Trainerbereich. Neben dem Wahnsinnspensum, dass nach wie vor Erfolgscoach Thade Thannheimer mit über 70 kleinen Langläufern absolviert, unterstützen den Bereich, in dem insgesamt 133 Sportler aktiv sind, Elias Wechs und neuerdings Hannah Heckmair, während Lise Hartmann zum BSV gewechselt ist. Im Sprunglauf mit seinen 34 Athleten kümmert sich wie eh und je Ralf Schmid um die Jüngsten, während André Wagner für die sieben Kindern in der TG 1 zuständig ist und auch Thomas Müller bei den Kombinierern aushilft. Die 128 Alpinskifahrer schließlich setzen auf David Berktold in der U 10, während Stefan Kobler und neuerdings Pepi Hirschbühl die Athleten der U 12 trainieren. Für die Athleten der U14/16 sind Urgestein Christian Müller und Neuling Marie Uhl zuständig.

Der neue Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM-GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, präsentierte die vier Säulen der Vorbereitung für das Großevent 2021, zu denen die Nachhaltigkeit vor allem für den Sport, die Infrastrukturmaßnahmen (Umbau von Sprung- und Langlaufstadion), Marketing und Ticketing (Verkaufsstart Mitte November) sowie ein Verkehrskonzept mit dem Schwerpunkt ÖPNV zählen.
Bürgermeister Laurent Mies warnte in seinem Grußwort davor, dass im Ort die Nachhaltigkeit der WM Dauerthema sein werde und ambivalent betrachtet werde. Seiner Ansicht nach eine Folge falscher Förderpolitik. „Anders als in Seefeld , wo die Bahnhofssanierung eindeutig zu den Infrastrukturmaßnahmen für die WM zählte, müssen wir froh sein, wenn der Busbahnhof und die Straßenbaumaßnahmen noch in Zusammenhang mit der WM gesehen werden“, kritisierte er politische „Webfehler“. Auf die WM und die großartigen SCO-Sportler als Repräsentanten sollten sich alle in der Gemeinde freuen. „Darum sollten wir eine Spaltung nicht zulassen“, appellierte er.

Bild: Als Dankeschön für stets hervorragende Trainingsbedingungen und freundliche Aufnahme überreichten Trainer Daniel Vogler, Andreas Bauer und Athletin Juliane Seyfarth die Kugel für den Gewinn des Gesamtweltcups im Damenskispringen an den Vorstand des SC Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer und den Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern, (von links).

am 03.06.2019

Sportstättenbau für die NWM 2021 im Plan

Baumaßnahme Audi Arena

So sportlich wie der Zeitplan für das Bauprogramm zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu ist, gehen auch die Arbeiten voran. Sowohl an den Sprungschanzen der Audi Arena als auch im Langlaufzentrum gilt es die Anlagen bis zum Winterbeginn fertig zu stellen.

Obwohl bis zur Fertigstellung noch viel zu tun ist, liegen die Arbeiten aktuell voll im Plan. In der Audi Arena wurde bereits mit den Hangsicherungsmaßnahmen für die Athletenunterführung sowie mit dem Aushub für den neuen Athletenbereich oberhalb der Schanzenanlage begonnen. Zudem werden an der HS 137 mithilfe eines Schreitbaggers derzeit die Banden erneuert. Die neu zu errichtenden Kleinschanzen HS 25 und HS 42 wurden bereits gänzlich zurückgebaut.

Im Langlaufzentrum wurde der bestehende Schneiteich inzwischen komplett mit Kiesmaterial aus dem neu ausgehobenen Schneiteich verfüllt. Die ersten Fundamente und Stützwände für die Funktionsgebäude konnten bereits errichtet und die Ver- sowie Entsorgungsleitungen verlegt werden. Als erste Ausgleichsmaßnahme wurden entlang der Rollerbahn im Riedwald fast 90 Wurzelstöcke nach Vorgabe der Umweltbaubegleitung verteilt. Sie bieten zukünftig vielen Tieren Unterschlupf. In speziell angelegten Teichen haben die Amphibien trotz Baumaßnahmen eine Laichmöglichkeit erhalten und diese sehr gut angenommen.

Im Zuge der Baumaßnahmen verbessern sich sowohl das touristische Angebot Oberstdorfs als auch die Bedingungen für den Nachwuchs-, Hobby- und Leistungssport im Ort maßgeblich. Während die Schanzenanlage eine beliebte Sehenswürdigkeit für die Gäste darstellt, kann das Langlaufzentrum von den Urlaubern im Winter wie im Sommer auch selbst intensiv genutzt werden. Die ehemaligen brach liegenden Kiesflächen werden zukünftig durch Schotterrasen und Grünstreifen landschaftlich attraktiver gestaltet. Mit dem neuen, naturnah angelegten Speicherteich wird das Gelände zu einem Naherholungsgebiet aufgewertet und kommt so den Einheimischen und Gästen gleichermaßen zugute. Die Maßnahmen stärken nicht nur die Alleinstellungsmerkmale von Oberstdorf nachhaltig, sondern sichern auch den Status eines Bundesstützpunktes
Ski Nordisch sowie die Austragung der Vierschanzentournee und damit umfangreiche in diesem Zusammenhang stehende Umsätze im Ort langfristig ab.

Auch im Bereich Beschäftigung sorgen die Maßnahmen für die Absicherung zahlreicher Arbeitsplätze im Ort, die ohne eine Aufwertung der Anlagen nicht gegeben wäre. Vereinzelt werden sogar neue Stellen geschaffen. Zudem werden nach Möglichkeit lokale Unternehmen bei Veranstaltungen mit eventbezogenen Dienstleistungen beauftragt, was ebenfalls Arbeitsplätze vor Ort sichert und die lokale Wertschöpfung steigert. Zudem ist im Zuge der umfangreichen Investitionen mit einer allgemeinen Verbesserung des Investitionsklimas in der lokalen und regionalen Privatwirtschaft zu rechnen. Erste Positivbeispiele hierfür sind die Modernisierung der „Sportalp“ an den Schanzen oder auch die neu gewonnenen privatwirtschaftlichen Investoren für die weitere Modernisierung der Oberstdorfer Bergbahnen.

Pressemitteilung Markt Oberstdorf

am 03.06.2019

FIS Kalenderkonferenz Dubrovnik

Kalenderkonferenz Dubrovnik

Die traditionelle FIS-Frühjahrtagung fand am vergangenen Wochenende im kroatischen Dubrovnik statt.

In der kroatischen Hafenstadt Cavtat-Dubrovnik fand vergangene Woche die Kalenderkonferenz des Internationalen Skiverbandes FIS statt. Vertreter aus Organisationskomitees, nationalen Verbänden und der FIS trafen sich zu den Komitee-Sitzungen der verschiedenen Disziplinen, zu dem auch alle Weltcup-Veranstalter eingeladen waren. Eine umfangreiche Agenda mit Vorschlägen der Technischen Komitees der FIS, FIS-Weltcup-Kalendern und Regelaktualisierungen, Governance-Angelegenheiten, Berichten der Organisationskomitees der FIS-Weltmeisterschaften und der Olympischen Winterspiele sowie der Ernennung von Technischen Offiziellen wartete auf die Teilnehmer.

In der Wintersaison 2020/2021 finden in Oberstdorf neben dem traditionellen Auftaktspringen der Vierschanzentournee (28./29.12.2019) auch das sogenannte Nordic Weekend mit zwei Weltcup-Veranstaltungen im Langlauf (25.01.2020 Oberstdorf Skiathlon C/F, 26.01.2020 Oberstdorf Sprint C) und der Nordischen Kombination (25.01.2020 Oberstdorf HS 137/Team, 26.01.2020 Oberstdorf HS 137/Ind. Gundsen 10km) statt. Auch die Skisprung Damen sind wieder am 01.02./02.02.2020 zu Gast in Oberstdorf (HS 137 Individual).

Was das Skispringen betrifft, wurden zwei wichtige Änderungen vom Council beschlossen: In Zukunft wird im Weltcup der Damen ein Preisgeld von 25.194 Franken ausbezahlt. Eine weitere Neuerung betrifft das Wettkampfmanagement bei Großereignissen. Bei Olympischen Winterspielen und Nordischen Weltmeisterschaften werden zwei Assistenten des Technischen Delegierten zum Einsatz kommen. Im Weltcup bleibt es, wie bisher, bei einem TD-Assistenten. Wie bereits während des vergangenen Winters bekanntgegeben wurde, wird die Saison 2020/21 die letzte für Walter Hofer als FIS Renndirektor sein. Sein Nachfolger wird der Italiener Sandro Pertile, der über große Erfahrung als Technischer Delegierter und als Organisator von Olympischen Winterspielen, Weltmeisterschaften und Weltcups verfügt.

Die Kalenderkonferenz hat auch für zwei besondere Änderungen im Skilanglauf Weltcup-Programm der kommenden Saison gesorgt. So wird das Finale der Tour de Ski hinauf zur Alpe Cermis nicht mehr als Jagdstart sondern als Massenstart ausgetragen. Zweite Neuerung ist die Austragung einer Mixed-Staffel als letztes Rennen der Saison. In Canmore (Kanada) starten zwei Damen und zwei Herren über 4×5 Kilometer. Wie bei der traditionellen Staffel werden die ersten beiden Teilstrecken klassisch und die letzten beiden Strecken im freien Stil absolviert. Noch nicht offiziell bestätigt wurde, dass 2021 der 30er und 50er am Holmenkollen wieder im Einzelstart ausgetragen werden soll.

Immer wieder für Diskussionen sorgte in den letzten Jahren die Verteilung des Preisgeldes. Nachdem es vor zwei Jahren zu einer Umverteilung kam und nicht mehr die Top-10 sondern die Top-20 profitierten, äußerten sich einige Athleten negativ gegenüber den geringeren Prämien für die Sieger. Die Athletenvertreter Virginia de Martin Topranin und Martti Jylhä brachten
deshalb den Vorschlag ein, das Preisgeld um 5.000 Schweizer Franken pro Rennen zu erhöhen. Dies wurde zwar abgelehnt, aber es soll nun evaluiert werden, wie eine Erhöhung ausfallen soll ohne die Organisatoren finanziell mehr zu belasten.

Umfangreich diskutiert wurde auch der ständig steigende Aufwand, der mit der Auswahl und Präparation des Skimaterials einhergeht. Deshalb soll es erneut Änderungen bezüglich des Zutritts zu den Strecken zum Skitesten geben. Dazu wird ein detaillierter Zutrittsplan erarbeitet. Noch keine Entscheidung gefallen ist bezüglich weiterer Beschränkungen. So stand ein Verbot von mobilen Schleifmaschinen zur Diskussion. Zudem könnten die Strecken von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zukünftig bereits ein Jahr im voraus für Testläufe und Skitests geschlossen werden.
Aber auch über die Größe der Wachstrucks und eine Limitierung deren Stromversorgung wurde gesprochen.

Neben den Sitzungen nutzte die SCO/SVG-Delegation auch die Gelegenheit für viele Gespräche im Hinblick auf die FIS Nordische Ski-WM 2021. Beim traditionellen Herbsttreffen Anfang Oktober in Zürich werden dann noch die letzten Details für den Winter besprochen, ehe der Startschuss für den kommenden Weltcupwinter fallen wird.

am 07.05.2019

Die Gewinner des Osterrätsels 2019 stehen fest!

Arena im Winter

Vom 19. bis 22. April fand in der Audi Arena Oberstdorf das „Kinder Osterrätsel 2019“ statt. Jetzt stehen die glücklichen Gewinner fest!

Viele kleine Besucher gingen in einem der schönsten Skisprungstadien der Welt auf eine spannende Ostereiersuche und konnten das richtige Lösungswort anhand der gefundenen Buchstaben richtig ermitteln. Jeder Teilnehmer, der das Lösungswort auf der Antwortkarte an der Kasse der Audi Arena abgegeben hatte, bekam als Belohnung einen leckeren Schoko-Osterhasen geschenkt.

Aus den vielen richtigen Antworten wurden weitere attraktive Gewinne verlost. Folgende Kinder können sich über ihre Gewinne freuen:

  • Anelle G. aus Eppelheim
  • John J. aus Neesbach
  • Linus D. aus Hohenstein
  • Eileen D. aus Salzkotten
  • Johanna F. aus Bad Dürrenberg

Die Preise werden in den nächsten Tagen an die Gewinner versendet!

am 15.04.2019

Audi Arena „Kinder Osterrätsel 2019“

Aushang Osterrätsel 2019

Vom 19. bis 22. April 2019 findet in der Audi Arena Oberstdorf das „Kinder Osterrätsel 2019“ statt

In einem der schönsten Skisprungstadien der Welt könnt Ihr vom 19. – 22.04. auf eine spannende Ostereiersuche gehen. Auf jedem Osterei findet Ihr einen Buchstaben. Alle gefundenen Buchstaben ergeben zusammen das Lösungswort zum Osterrätsel. Jeder Teilnehmer (Kinder bis 14 Jahre), der das richtige Lösungswort gefunden hat, erhält einen Schoko-Osterhasen (nur solange der Vorrat reicht). Besucht die Audi Arena und rätselt in der imposanten Arena am Fuße des Schattenbergs. Die Audi Arena hat täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt beinhaltet die Auffahrt mit Schrägaufzug und Lift zur Panorama-Plattform auf den Schanzenturm.

am 12.04.2019

Sechstes WM-Koordinations Meeting in Oberstdorf

Coordination Group Meeting mit Debrief von Seefeld 2019

Organisationskomitee berichtet für die FIS und alle Beteiligten über den aktuellen Vorbereitungsstand zur Nordischen Ski WM 2021.

Einen zweitägigen Sitzungsmarathon absolvierten die rund 60 Teilnehmer am offiziellen FIS-Debrief der Nordischen Skiweltmeisterschaften aus Seefeld 2019 und des inzwischen sechsten Besuchs der Koordinationsgruppe für die WM, die 2021 in Oberstdorf stattfindet. Anwesend waren Vertreter des Internationalen Skiverbandes FIS, des Deutschen Skiverbandes, der Vermarktungsagentur Infront, der Gemeinde Oberstdorf, aus dem Tourismus, vom Landkreis Oberallgäu, des WM-Organisationskomitees, vom Skiclub Oberstdorf, der Polizei sowie diverse Ressort-und Bereichsleiter und weitere Beteiligte.

Spannend war die ausführliche Berichterstattung der Delegation aus Seefeld, die mit ihrer WM einen grandiosen Erfolg feiern durften. In Erinnerung bleiben unter anderem die Nordische Meile für die Besucher und Fans, die erstklassigen Arbeitsbedingungen für die Medienvertreter und großartigen Wettkämpfen vor viel Publikum. Sowohl von der FIS als auch von Infront gab es zahlreiche konstruktive Tipps in Hinblick auf die kommenden Events in Planica (Skiflug-WM und Nordische Ski WM 2023) und Oberstdorf. Der nächste Schritt für Oberstdorf ist es, die Veranstaltungen im Vor-WM-Winter (Vierschanzen-Tournee, Nordic Weekend mit Weltcup Langlauf und Nordischer Kombination sowie ein Skisprung-Weltcup der Damen) als Testevents für die WM im Folgejahr zu nehmen.

Am zweiten Tag ging es vor allem um die Planung der WM in Oberstdorf. Themen wie Marketing, TV-Konzepte und -Präsenz, die Anpassung der Sportstrukturen im DSV für eine bestmögliche Vorbereitung für die Heim-WM sowie die Planungen in allen Bereichen vom Sport bis zur Unterbringung. All das soll im kommenden Winter bei den anstehenden „normalen“ Weltcup-Veranstaltungen für den „Ernstfall“ WM schon mal auf Herz und Nieren geprüft werden können.

am 04.04.2019

Courchevel holt sich den Wanderpokal

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Die Oberstdorfer kommen auf den Bronze-Platz

Am Ende war es doch wieder die „Marsellaise“, die bei der Siegerehrung ertönte. Erneut hatten sich die Alpin-Talente aus Courchevel den großen Wanderpokal des Jugendcups geholt. Die Franzosen hatten bereits nach dem ersten Wettkampftag im Riesenslalom vorn gelegen und sich die Führung auch bei den Slalomrennen nicht mehr aus den Händen reißen lassen. Auf dem Silberplatz landete das Team aus Schruns (AUT). Knapp dahinter kletterte die Alpin-Mannschaft aus Oberstdorf auf den dritten Podiumsplatz. Vierte wurden die Italiener aus Madesimo und das Schlusslicht blieb dem Team aus Saas-Fee (CH).
Am ersten Tag wurde am Fellhorn der Riesenslalom ausgetragen. Dort holten sich die haushohen Favoriten aus Courchevel zwar den erwarteten Sieg nach Punkten (347 P). Die Oberstdorfer Mannschaft saß den Franzosen jedoch mit einem hauchdünnen Rückstand von vier Punkten eng auf den Fersen. Am zweiten Tag, für den der Slalom angesagt war, mussten die Oberstdorfer doch ein wenig Lehrgeld zahlen. Beim Tanz durch den Stangenwald holten sich die Franzosen erneut 347 Punkte, Die Mannschaft aus Schruns folgte mit einem Abstand von 35 Punkten auf den zweiten Rang. Die Oberstdorfer, durch sieben Ausfälle geschwächt, sammelte 284 Zähler, die für den dritten Platz in der Disziplin reichten und in der Gesamtrechnung ebenfalls den Bronzeplatz sicherten.
In Anbetracht der schlechten Wetterprognosen für Donnerstag hatten die Veranstalter vom Skiclub Oberstdorf den Terminplan ein wenig gestrafft, sodass die Siegerehrung bereits am Vormittag stattfand. Nach der feierlichen Übergabe der Jugendcup-Fahne an das Skiteam aus Schruns, das im kommenden Jahr Gastgeber der 55. Auflage des Jugendcup ist, traten die Nachwuchsrennfahrer aus den internationalen Skizentren die Heimreise an.

Die Fahne des Jugendcups Das Trainerteam aus Courchevel
Jugendcup 2019 Ergebnisse Results Gesamt
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Jugendcup 2019 Ergebnisse Results Gesamt

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am 03.04.2019

Stimmungsvolle Eröffnungsfeier des Jugendcup

Jugendcup

In seiner 54. Auflage gastiert der Wettbewerb wieder in Oberstdorf

Nicht mit Pauken und Trompeten, aber mit Vuvuzelas, Ratschen und anderem, was ganz schön laut ist, haben sich die alpinen Nachwuchsfahrer aus Saas Fee (CH), Madesimo (ITA), Courchevel (FRA), Schruns (AUT) und Oberstdorf im Kurpark den 54. Jugendcup eingestimmt. Der Wettbewerb der fünf internationalen Skizentren ist in jedem Jahr das Highlight am Abschluss der Wintersaison. Bei der feierlichen Eröffnung waren nicht nur die 150 Alpintalente der Jahrgänge U 12 bis U 14 begeistert dabei. Auch ehemalige Teilnehmer wie die aktuellen Weltcupfahrer Christina Geiger, Johanna und Sebastian Holzmann, Manuel und Alexander Schmid erinnerten sich gern an ihre Anfänge im internationalen Skizirkus zurück und begleiteten die Fackel auf die Bühne im Kurpark. Entzündet wurde das „Olympische Feuer“ traditionell von den Oberstdorfer Gründervätern Oskar Fischer und Leo Schraudolf. Die Eröffnungsrede hielt der Skiclub-Vorsitzende Dr. Peter Kruijer. Anschließend war der alpine Nachwuchs freilich kaum zu halten. Nach der wetterbedingten Umplanung im Programm blickten sie gespannt auf den Folgetag, wo am Fellhorn der Riesenslalom ausgetragen wurde. Dort holten sich die haushohen Favoriten aus Courchevel zwar den erwarteten Sieg nach Punkten. Die Oberstdorfer Mannschaft sitzt den Franzosen jedoch eng auf den Fersen.

am 22.03.2019

54. Jugendcup wieder in Oberstdorf

Jugendcup

Die alpinen Skitalente der Internationalen Skizentren fahren am Fellhorn um den Sieg im Slalom und im Riesentorlauf – Eröffnungsfeier am Montag, 1. April, 20.30 Uhr im Kurpark

Jetzt ist wieder soweit: Der Jugendcup der Internationalen Skizentren findet nach fünf Jahren wieder in Oberstdorf statt. Vom 1. bis 4. April kämpfen zum 54. Male 150 Talente im alpinen Skirennsport im Alter von 9 bis 15 Jahren am Fellhorn um die besten Plätze im Slalom und Riesenslalom und natürlich um den großen Wanderpokal für den Gesamtsieg.
Bereits zum elften Mal richten die Oberstdorfer diese "Winterolympiade der Nachwuchsstars" aus und freuen sich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit den Sportsfreunden aus Madesimo (I), Courchevel (F), Saas Fee (Ch) und Schruns (A). Jede Menge Arbeit im Vorfeld dieser Traditionsveranstaltung, gilt es doch, die sportlichen Gäste gut zu beherbergen, beste Wettkampfbedingungen zu schaffen und dem Treffen einen würdigen Rahmen zu geben.

Thomas Kretschmer, der die Veranstaltung als Präsident des OK Jugendcup begleitet, arbeitet gemeinsam mit dem Sportwart Cornel Becherer und den Trainern von der Alpin-Abteilung im Skiclub Oberstdorf eifrig daran, mit vielen Helfern diesen internationalen Wettkampf für die Teilnehmer wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. So sind bei dieser Kinder-Olympiade alle Highlights im Programm, die die Nachwuchs-Skifahrer von den "Großen" kennen. Es gibt eine feierliche Eröffnung mit Einmarsch der Nationen im Kurpark, das Jugendcup-Feuer wird von einem der aktuellen Weltcup-Starter des Skiclubs eröffnet. Nach dem Wettkampf im Riesenslalom am Donnerstag wird die Siegerehrung mit Nationalhymnen den Jugendcup feierlich ausklingen lassen.
1966 vom Gründungsvater, dem Mailänder Architekten Gian Mauro Nova unter dem Namen "Kinderspiele" ins Leben gerufen, wurde die Veranstaltung 1970 in "Jugendcup" umgetauft. Seither treffen sich die Nachwuchsstars am Ende der Rennsaison abwechselnd in den fünf Wintersportzentren. Es messen sich die besten Nachwuchsläufer der Jahrgänge S 10 bis S 14. Gestartet wird im Riesenslalom und Slalom in den drei Klassen mit jeweils vier Teilnehmern pro Nation.

Viele bekannte Skistars sind im Jugendcup groß geworden

Die Oberstdorfer, die immer wieder durch Alpinskifahrer aus der Region verstärkt wurden, erinnern sich mit Vergnügen ihre Einsätze im Jugendcup. So zählten nicht nur Weltcup-Fahrer wie Christina Geiger, die Geschwister Gina und Tobias Stechert oder Johanna, Sebastian und Benedikt Holzmann zu den Teilnehmer, sondern auch Stefan Luitz, Manuel und Alexander Schmid. Felix Urlaub, der inzwischen in FIS-Rennen unterwegs ist, beschreibt den Jugendcup als ein „Highlight immer am Ende der Skisaison“. Er habe immer gern teilgenommen und die besondere Atmosphäre genossen. „ Wenn keine anderen Pflichten rufen, schaue ich in diesem Jahr gern als Zuschauer vorbei“, verspricht der 18-Jährige, der wie seine Clubkollegin Elina Lipp gerade den bayerischen Vize-Meistertitel im Slalom erreicht hat.

Zeitplan

Montag, 1. April 2019
20.30 Uhr Eröffnungsfeier im Kurpark / Pavillon
Dienstag, 2. April 2019
9.30 Uhr Freies Skifahren im Zweiländerskigebiet
Fellhorn/Kanzelwand,
15.00 Uhr Besichtigung Skiflugschanze
20.00 Uhr Internationaler Festabend Oberstdorf
Mittwoch, 3. April 2019
9.30 Uhr Slalom (2 Durchgänge) Fellhorn
Donnerstag, 4. April 2019
9.30 Uhr Riesenslalom (1 Durchgang),
14.00 Uhr Siegerehrung und offizielle
Schlussfeier Kurpark / Pavillon

am 19.03.2019

Katharina Althaus springt bei Raw Air auf Podest

Katharina Althaus (GER)

Platz zwei bei erster Austragung für Damen für die Oberstdorferin. Nordische Kombinierer durchwachsen beim Weltcup Finale in Schonach.

Oslo, Lillehammer und Trondheim: drei Orte, drei Schanzen, eine Gesamtwertung. Bei der erstmals auch für die Skisprung-Damen ausgetragenen Raw-Air Tour konnte sich Katharina Althaus mit konstanten Leistungen in allen Springen am Ende Platz zwei hinter Maren Lundby aus Norwegen und noch vor ihrer Teamkollegin Juliane Seyfarth sichern. Das besondere bei der Raw Air: in die Gesamtwertung zählen nicht nur die Wettkämpfe, auch die Ergebnisse der Qualifikation fließen mit ein.
Karl Geiger konnte nicht ganz an seine Ergebnisse der WM in Seefeld anknüpfen und belegte am Ende Rang elf in der Gesamtwertung der Raw Air, nachdem er im Teambewerb mit seinen Mannschaftskollegen Rang zwei belegte.

Die Nordischen Kombinierer hatten mit dem Weltcup in Schonach vergangenes Wochenende bereits ihren Saisonabschluss. Bei teils widrigen Wetterbedingungen mit Regen und Sturm hatten die drei Oberstdorfer Athleten Julian Schmid, Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek schon nicht das nötige Quäntchen Glück auf der Schanze, was dann auch in der Loipe nicht mehr aufzuholen war. Am Ende reichte es für Vinzenz Geiger zu Platz 4 und 34, Johannes Rydzek zu Platz 7 und 22 und Julian Schmid zu Platz 48 und 42.

Für die Telemarker des SC Oberstdorf, Johanna Holzmann, Benedikt Holzmann und Jonas Schmid wird es zum Ende der Saison ebenfalls noch mal ernst bei den Weltmeisterschaften in Norwegen. Medaillenchancen haben auf jeden Fall alle drei Sportler.

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