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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

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am 02.02.2020

Chiara Hölzl weiter in Topform

Chiara Hölzl (AUT)

Katharina Althaus bei der Qualif auf Rang 6

Auch am zweiten Wettkampftag der Skispringerinnen ist Chiara Hölzl in bestechender Form. Die Österreicherin, die bereits den gestrigen Wettbewerb auf der Großschanze gewann, führte die Qualifikation überlegen an. Ema Klinec (SLO) kam in der Quali auf Rang 2. Dritte wurde Marita Kramer (AUT). Katharina Althaus vom Skiclub Oberstdorf lag heute in der Qualifikation auf dem 6. Platz und war damit beste Deutsche.

Auch die anderen fünf DSV-Athletinnen qualifizierten sich für den Wettbewerb. Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla) wurde Zwölfte und Svenja Würth (SV Baiersbronn) kam auf den 18. Platz.
Weitere Platzierung: Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) Platz 20, Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) Platz 24, Agnes Reisch (WSV Isny) Platz 30.

am 02.02.2020

Zweiter Wettkampf findet statt

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Trotz widriger Wetterprognosen findet das Frauen-Skispringen in Oberstdorf am heutigen Sonntag wie geplant statt

Die Qualifikation startet um 14 Uhr, die beiden Wertungsdurchgänge beginnen um 15.30 Uhr. Derzeit fällt in Oberstdorf nur leichter Nieselregen. „Kein Problem, diese Verhältnisse sind im Skispringen normal“, sagt Hans Schmid, Ressortleiter Sport im Organisationskomitee. Die Anlaufspur in Oberstdorf verfügt über eine Spurkühlung, die auch bei Plusgraden dafür sorgt, dass die 48 Starterinnen von der Großschanze springen können.

am 01.02.2020

Stimmen nach dem ersten Wettkampftag

Siegerin Samstag Hölzl

Gefragt nach den Eindrücken gaben die Top 3 und die deutschen Springerinnen ihre Statements ab

Chiara Hölzl (AUT, Platz 1):
"Das ist sehr cool und ich bin wirklich glücklich. Beim ersten Sprung war ich ein bisschen nervös, aber der zweite war fast perfekt. Es hat Spaß gemacht, ich habe schon gemerkt, dass ich den Tisch sehr gut getroffen habe. Normalerweise ist meine Schwäche, dass es nicht so ganz passt, aber ich hab’s jetzt endlich erwischt und das hat sich ausgezahlt.
Was mich so stark gemacht hat? Ich habe nie aufgegeben. Ich hatte letztes Jahr so viele Niederlagen und musste so viele Tränen vergießen. Aber das alles hat mich nur stärker gemacht. Jetzt sieht man, dass es sich gelohnt hat."

Maren Lundby (NOR, Platz 2):
"Ich bin wirklich sehr happy über meine Leistung. Angegangen habe ich es heute Schritt für Schritt und mich mit jedem Sprung gesteigert. Es war ein guter Wettkampf mit sehr guten Bedingungen und wir haben alle ein gutes Springen gezeigt. Die Fans hier sind großartig und ich bin dankbar, dass so viele gekommen sind. Das war großartig und ich hoffe morgen natürlich auf den Sieg."

Daniela Iraschko-Stolz (AUT, Platz 3):
"Mit meinen Sprüngen war ich sehr zufrieden. Im Training war ich nicht so gut und bin nur haarscharf an einem Sturz vorbei geschrammt. Gratulation an Maren und Chiara, sie haben einen großartigen Job gemacht. Ich denke nicht, dass Regen ein Problem ist, denn die Spur fühlt sich schnell an. Ich freue mich schon auf morgen. Oberstdorf mag ich ohnehin sehr gerne."

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla, Platz 8):
"Für mich ist der achte Platz heute völlig in Ordnung. Ich hatte noch ein paar Fehler drin. Der Abstand nach vorn ist nicht so groß. Aufs Podest vielleicht schon, aber auf Platz 4 oder 5 nicht und da werde ich morgen wieder angreifen. Ich hoffe, dass wir morgen nochmal einen so guten Wettkampf hinbekommen.“

Katharina Althaus (SC Oberstdorf, Platz 13):
"Nein, da war keine Wut im Bauch nach dem ersten Sprung. Der erste war ganz einfach nicht ideal. Der zweite war ganz ordentlich und morgen geben wir nochmal richtig Gas. Den Regen merkt man schon in der Spur, aber es macht keinen Unterschied, denn die Bedingungen sind für alle gleich. Die Spitze ist enger beieinander, aber das macht es nochmal spannender.

Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue, Platz 17):
"Der Regen war mir egal. Was zählt, sind die Sprünge und eine Schanze, die hält. Die große Schanze hier macht einfach Spaß, weil es höher, weiter, schneller geht.“

am 01.02.2020

Chiara Hölzl springt Frauen-Schanzenrekord

Siegerehrung Samstag

Juliane Seyfarth wird als 8. beste Deutsche

Schanzenrekord mit 141,5 Meter für Chiara Hölzl! Um ganze sechs Meter hat die Österreicherin den bisher weitesten Sprung bei einem Frauenskispringen auf der Großschanze von Oberstdorf, aufgestellt im letzten Jahr von Maren Lundby (NOR), geknackt. Mit 284,9 Punkten entschied sie den ersten Wettkampftag vor 2500 Zuschauern für sich. Und nicht nur Hölzl zeigte sich in absoluter Topform. Auch die Leistungen der übrigen Österreicherinnen waren beeindruckend. Mit Daniela Iraschko-Stolz (Platz 3, 270,4 Punkte), Eva Pinkelnig (Platz 4) und Marita Kramer (Platz 6) erreichten vier Teamkolleginnen Topplatzierungen. Maren Lundby (NOR, 276,2 Punkte) auf Rang 2 und die Siegerin der Qualifikation Nika Kriznar (SLO, Platz 5) konnte die starke Phalanx aufbrechen.

Die DSV-Athletinnen hatten mit dem Kampf ums Podest nichts zu tun. Beste war noch Juliane Seyfarth (WSV 07 Ruhla) auf Rang 8. Katharina Althaus (SC Oberstdorf) kam nach einem verkorksten ersten Sprung nur auf einen für sie enttäuschenden 13. Platz. Rundum zufrieden war dagegen Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue), die mit Rang 17 das bestes Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere erreichte.

Die weiteren Ergebnisse der DSV- Springerinnen: Svenja Würth (SV Baiersbronn) auf dem 21. Platz und Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) auf Rang 22.

am 01.02.2020

Vorfreude auf den FIS-Weltcup im Frauenskispringen

Jürgen

Von skisprungverrückten Fans bis zu Backstage-Führungen

Jürgen Schulz aus Karlsruhe, mit Töchtern Sofia aus Köln und Tiziana aus München: „Den Anlass dieses Besuchs habe ich meinen Töchtern zu verdanken. Zu meinem 65. Geburtstag wollten sie mir eine Freude machen und haben mich eingeladen, dieses Weltcup-Springen zu besuchen. Wir sind zwar alle skisportverrückt, aber ein Skispringen habe ich noch nie live miterleben können. Gleichzeitig verbinden wir dieses Event auch mit einem Familientreffen, da meine Töchter nicht mehr zuhause in Karlsruhe wohnen.“

Marco Herbst aus Koblenz: „Ich bin ein eingefleischter Skisprungfan und bereits zum fünften Mal hier beim Damen-Weltcup in Oberstdorf. Letztes Jahr war ich in Seefeld und werde auch im kommenden Jahr wieder hier bei der Nordischen WM dabei sein. Besonders anfeuern werde ich Eva Pinkelnig und Chiara Hölzl aus Österreich sowie Katharina Althaus aus Oberstdorf.“

Maria Wasdorfer aus Thüringen: „Ich komme aus Sonneberg/Hasenthal in Thüringen. Wir sind heute per Bus mit einer Gruppe von 40 Leuten, allesamt skisprungverrückt, nach Oberstdorf gefahren, um unsere Luisa Görlich anzufeuern.“

Oskar Fischer aus Oberstdorf: „In Oberstdorf und im Allgäu bin ich ein skisportliches Urgestein. Hier im Skistadion mache ich Backstage-Führungen, zeige den Tour-Teilnehmern, was hinter den Kulissen stattfindet, erkläre einiges zum Regelwerk und zum Umbau der Schanze. Für mich ist immer wieder interessant, dass zwar viele diesen Sport im Fernsehen verfolgen, aber wenn ins Detail geht, nur wenig wissen.“

am 01.02.2020

Skisprung-Pionierin Anette Sagen zurück in Oberstdorf

Anette Sagen

Norwegerin arbeitet seit zwei Jahren für die FIS in der Materialkontrolle

Anette Sagen war in den 2000er Jahren eine der Pionierinnen im Frauenskispringen und eine der besten. Mit 30 Jahren verabschiedete sich die Norwegerin zwar vom Leistungssport, aber ganz losgelassen hat sie das Skispringen nicht. Seit zwei Jahren ist sie wieder unterwegs im Weltcup-Zirkus, arbeitet inzwischen bei der FIS in der Material-Kontrolle. Beim Weltcup in Oberstdorf denkt sie gern zurück an ihre vielen Trainingscamps, die sie auf den Schanzen am Schattenberg absolviert hat und an ihren Sieg hier im Continentalcup im Jahr 2008. Damals traf hatte sie in Daniela Iraschko-Stolz eine ihrer stärksten Konkurrentinnen. Anders als Sagen mischt die 36-jährige Österreicherin immer noch im Weltcup mit. Die beiden verbindet nicht nur eine lange gemeinsame Zeit im Skispringen. Beide setzten auch ihren Traum vom Skifliegen in die Tat um. Anette Sagen war 2004 mit drei anderen Skispringerinnen als Vorfliegerin für die Männer auf der Schanze von Vikersund am Start und landete bei 174,5 Metern. Daniela Iraschko-Stolz war ein Jahr zuvor am Kulm nach 200 Meter gelandet und hatte damit den wohl weitesten Sprung einer Frau gemacht. In eine offizielle Wertung gingen die beiden Sprünge jedoch nicht ein.

am 01.02.2020

WM 2021 wirft ihre Schatten voraus

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Im Rahmen des Oberstdorfers Winterfestes wurde am Freitagabend im Nordic Park die Werbetrommel für die Nordische Ski-WM 2021 gerührt

389 Tage vor Beginn der Titelkämpfe begrüßte Moderator Jens Zimmmermann zahlreiche Gäste zum WM-Talk, unter anderem die komplette deutsche Frauen-Skisprung-Nationalmannschaft, die an diesem Wochenende einen Doppel-Weltcup in der Audi-Arena bestreitet.

Die beiden Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM, Moritz Beckers-Schwarz und Florian Stern, berichteten von den bereits erfolgreich abgeschlossenen Umbaumaßnahmen an den WM-Sportstätten und den weiteren Vorbereitungen und Aufgaben, die noch anstehen.

Auch der Bürgermeister Laurent Mies und der Vorsitzende des Skiclub Oberstdorf, Peter Kruijer, unterstrichen die Vorfreude auf das Großereignis im kommenden Jahr, bedankten sich bereits jetzt bei dem riesigen Helferteam von rund 1500 Freiwilligen und freuten sich, dass diese mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache sind.
Auch FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis bedankte sich bei allen Verantwortlichen für das große Engagement und freute sich, dass mit Oberstdorf ein würdiger und erfahrener Ausrichter den Zuschlag für die WM 2021 bekommen hat. Lewis ist sich sicher, dass Sportler und Zuschauer im kommenden Jahr begeisterte und perfekt organisierte Wettkämpfe erleben werden.

Als Höhepunkt des Abends trat das komplette DSV-Skisprung-Team mit Trainer Andreas Bauer und dem Betreuerteam auf die Bühne. Gemeinsam mit WM-Maskottchen Nordi sorgten sie für gute Stimmung. Lokalmatadorin Katharina Althaus berichtete , dass das gesamte Teamt der Heim-WM entgegenfiebere, sich aber zunächst mal auf die beiden Weltcups am Samstag und Sonntag konzentrieren wolle. Auch die momentan verletzte Olympiasiegerin Carina Vogt mischte sich unter die vielen Gästen und Feiernden.

am 31.01.2020

Frauen auf dem Sprung

Pressegespräch

Pressegespräch mit DSV-Athletinnen und Funktionären nach dem Qualifikationswettkampf in der Audi-Arena

Die Skispringerinnen haben einen großen Traum: einen Saisonhöhepunkt wie die Vierschanzentournee der Männer, die im Winter alljährlich Zehntausende von Zuschauern in die Sprungstadien lockt, hätten die Frauen ebenfalls gerne. Katharina Althaus würde sich über ein Highlight wie die Tournee im Terminkalender freuen: „Das wäre mega, wenn das klappen würde“.

Ein deutliches Plädoyer dafür hatten die vier Präsidenten der Tourneeorte bereits im Frühjahr gehalten. „Wir wollen die Frauen dabei haben, nur das WIE ist offen“, unterstrich Dr. Peter Kruijer, Vorsitzender des Skiclub Oberstdorf bei einem Pressegespräch in der Audi-Arena. Es gebe zwar noch allerhand offene Fragen zu klären, logistische ebenso wie finanzielle, und Absprachen zwischen den nationalen Verbänden und der FIS zu treffen. „Aber der Wille ist da, die Frauen zu integrieren.“

Auch Horst Hüttel, Teammanager Skisprung und Nordische Kombination im Deutschen Skiverband, bestätigte: „Der Damenskisprung wäre soweit.“ Man würde den Männern nichts wegnehmen. Die Umsetzung sei jedoch durchaus schwierig: Fragen, ob ein solches Event als Weltcup oder als Einladungswettbewerb ausgetragen werden sollte, müssten geklärt werden. „Ich bin aber überzeugt, dass die vier traditionellen Schanzen geeignet sind“, versicherte Hüttel.

Andreas Bauer, der deutsche Bundestrainer, ist seit langem ein Vorkämpfer für die Idee, die Frauen in den Tourneeablauf zu integrieren. Er freute sich sehr über den Beschluss der vier Tournee-Präsidenten. Sein Wunsch ist eine Tournee an den traditionellen Wettkampforten Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Er zeigte sich optimistisch, dass logistische, rechtliche und finanzielle Herausforderungen gelöst werden können.

am 31.01.2020

In der Quali ist Nika Kriznar vorn

Susanna Forsstroem (FIN)

Acht DSV-Athletinnen qualifizieren sich für den morgigen Wettkampf des FIS Frauen Skisprung Weltcup in Oberstdorf

Die Qualifikation für den ersten Wettkampftag des FIS Frauen Skisprung Weltcup ist vorüber. 900 Zuschauer hatten sich bei schönstem Wetter in der Audi-Arena eingefunden, um den Wettbewerb der 52 Athletinnen aus 16 Ländern auf der Großschanze zu verfolgen. Sie erlebten den Sieg der Slowenin Nika Kriznar vor den in dieser Saison überragenden Österreicherinnen Chiara Hölzl und Eva Pinkelnig.

Acht deutsche Athletinnen konnten sich qualifizieren. Lediglich die jungen Springerinnen Michelle Göbel (SC Willingen) und Josephin Laue (SFV Rothenburg) überstanden die Vorentscheidung nicht. Lokalmatadorin Katharina Althaus muss im morgigen Wettkampf, auf dem Weg Richtung Podest noch eine Schippe drauf legen. Die Oberstdorferin wurde 9., Svenja Würth (SV Baiersbronn) landete vor ihr auf dem siebten Platz. Juliane Seyfarth (WSC 08 Ruhla) wurde 14., Luisa Görlich, Agnes Reisch und Selina Freitag reihten sich auf den Plätze 26. bis 28 ein. Pauline Hessler kam auf den 37. Rang und Pia Lilian Kübler erreichte als 39. ebenfalls noch knapp einen Startplatz für den Wettkampf.

Stimmen zur Qualifikation

Katharina Althaus (SC Oberstdorf):
"Eigentlich waren meine Sprünge heute in Ordnung, wobei der zweite besser war als der erste. Mein Absprung war etwas zu spät und zudem hatte ich noch zu viel Schwung in den Armen. Aber das werde ich im Wettkampf noch abstellen. Toll ist natürlich bei einem Heim-Weltcup, dass die Familie und die Freunde hier sind. Das wirkt natürlich besonders motivierend."

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla):
"Ich hatte mich bei der Anfahrt noch etwas schwergetan. Warum kann ich so gar nicht sagen, aber das wird noch. Insgesamt ist die Schanze in einem sehr guten Zustand."

am 31.01.2020

Vorfreude auf die Großschanze

Selina Freitag

Die deutschen Skispringerinnen freuen sich auf den Heimweltcup wie die Schneeköniginnen

Auch 2020 sind die weltbesten Skispringerinnen wieder für ein Weltcup-Wochenende in Oberstdorf. Von 31.01. bis 02.02.2020 werden zwei Einzelkonkurrenzen auf der Großschanze HS 137 in der WM Skisprung Arena ausgetragen.

Die deutschen Athletinnen sind zwar vom Verletzungspech verfolgt. So fehlen Carina Vogt, Anna Rupprecht, Gianina Ernst und Ramona Straub, alle samt wegen Kreuzbandriss. Die Hoffnungen ruhen darum auf den Schultern von Katharina Althaus und Juliane Seyfarth. Neben den Arrivierten sind Svenja Würth, Pauline Hessler, Agnes Reisch, Luisa Görlich, Selina Freitag und aus der nationalen Gruppe die Nachwuchsspringerinnen Josephin Laue, Michelle Göbel und Pia Lilian Kübler

Weitere Informationen und den Zeitplan der Veranstaltung finden sie hier

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