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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

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am 02.01.2019

"Tour de Ski" ist in Oberstdorf angekommen

Stadion vor Start

Fünf Frauen und neun Männer vom DSV am Start

Die weltbesten 49 Langläuferinnen und 70 Langläufer aus 20 Nationen nehmen am Mittwoch die vierte Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf in Angriff. Nach den ersten Rennen in Toblach und Val Mustair sind die Athleten am Abend des Neujahrstages im Allgäu angekommen. Im härtesten Etappenrennen der Welt geht es bereits am 2. Januar ohne Ruhetag weiter. Auf dem Programm stehen zwei Massenstart-Rennen im klassischen Stil. Die Frauen starten um 12 Uhr über die 10-Kilometer und die Männer um 14 Uhr über die 15-Kilometer-Distanz. Interessant für die Zuschauer: Auf der 2,5 Kilometer-Strecke laufen die Athleten mehrfach durchs WM-Langlaufstadion im Ried. Bei den Frauen gibt es in der dritten von vier Runden einen Bonussprint, bei den Männern in der dritten und fünften von insgesamt sechs Runden. Wie Wettkampf-Chef Georg Zipfel am Dienstagabend bei der Mannschaftsführersitzung betonte, sei die Loipe in einem einwandfreien Zustand. Das Team um Langlauf-Chef Fidel Joas habe glänzende Vorarbeit geleistet. Und auch die Wettervorhersagen stimmen die Organisatoren zuversichtlich. Die Neuschnee-Mengen sollen sich in Grenzen halten.

 

Zwischen Frauen- und Männer-Wettbewerb wird am Mittwoch Hanna Kolb vom TSV Buchenberg noch offiziell verabschiedet. Die Junioren-Sprint-Weltmeisterin von 2012 war Ende letzten Winters mit nur 26 Jahren nach vier WM-Teilnahmen und 125 Weltcup-Rennen von ihrer aktiven Karriere zurückgetreten.

 

Der Deutsche Skiverband ist in Oberstdorf am Mittwoch mit fünf Frauen und neun Männern am Start

Katharina Hennig (23 Jahre), Julia Belger (24/bd. WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Victoria Carl (23/SCM Zella-Mehlis), Pia Fink (23/SV Bremelau) und Lokalmatadorin Laura Gimmler (25/SC Oberstdorf), Florian Notz (26/SZ Römerstein), Thomas Bing (28/WSV Dermbach), Lucas Bögl (28/SC Gaissach), Janosch Brugger (21/WSG Schluchsee), Andreas Katz (30/SV Baiersbronn), Sebastian Eisenlauer (28/SC Sonthofen), Valentin Maettig (28/WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Jonas Dobler (27/SC Traunstein), Thomas Wick (27/SCM Zella-Mehlis).

 

Am Donnerstag folgen in Oberstdorf die Verfolgungsrennen. Bei den Männern (ab 13.05 Uhr) geht es dann erneut über 6 × 2,5 Kilometer und bei den Frauen (ab 15.15 Uhr) über 4 × 2,5 Kilometer im freien Stil.

am 01.01.2019

Von der Loipe ins Rennbüro

Lucia Joas und Inge Holzenberger

Lucia Joas hat nach ihrer Sportkarriere die Seiten gewechselt und hilft jetzt ehrenamtlich bei der "Tour de Ski"

Lucia Joas hat die Seiten gewechselt: Statt eine letzte Trainingseinheit auf der Loipe im Langlaufstadion im Ried zu absolvieren, sitzt die 27-Jährige vor dem Laptop und geht sorgfältig die Startlisten durch. Die „Tour de Ski“, die morgen und übermorgen in Oberstdorf zu Gast ist, erlebt sie nicht, wie so oft zuvor, als Athletin, sondern vom Büro aus als Rennsekretärin für die beiden Wettkämpfe, die am Mittwoch ab 12.00 Uhr und Donnerstag ab 13.00 Uhr stattfinden
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2016 hat sie, damals noch unter ihrem Mädchenamen Anger, zum letzten Mal bei der" Tour de Ski" mitgemacht, vor zwei Jahren ihre Rennkarriere, zumindest bis auf weiteres, unterbrochen. Sie hat geheiratet und inzwischen einen Sohn, Elia. Dem Langlauf ist die Oberstdorferin, die inzwischen ihren Lebensmittelpunkt nach Nesselwang verlagert hat, treu geblieben. „Irgendwie will ich nach all den guten Jahren als Aktive nun auch etwas zurückgeben“, meint sie dankbar. Was blieb ihr da schon anderes übrig, als „Ja“ zu sagen, als der langjährige Rennsekretär Bernhard Linder sie um Unterstützung bat. Linder als echter Tour-Experte ist derzeit ein vielgefragter Mann und kehrt erst kurzfristig als Val Mustair zurück, wohin man ihn sozusagen „ausgeliehen“ hatte. Dass Lucia ihm gemeinsam mit Inge Holzenberger in Oberstdorf den Rücken freihält, freut ihn ganz besonders.

Die staunte schon im vergangenen Jahr nicht schlecht, was so alles hinter den Kulissen im Vorfeld der Weltcup-Rennen passiert. „Als Athlet kriegst du das alles ja gar nicht so mit, kümmerst dich eigentlich nur um deine eigene Leistung“, erinnert sie sich an ihre Starts bei der „Tour de Ski“. Ihr bestes Ergebnis hatte sie übrigens nicht in Oberstdorf, sondern in Oberhof geholt. In der Saison 2013/14 wurde sie dort im Sprint-Wettbewerb Sechste hinter so illustren Namen wie Marit Björgen oder Ingvild Oestberg-Flugstad und sicherte sich damit das Ticket für die Olympischen Spiele in Sotchi.

In Oberstdorf zu starten, war dennoch für sie immer etwas ganz Besonderes. „Vor Familie und Freunden auf der heimischen Strecke zu laufen, das ist schon großartig“, sagt sie. Vor allem am Burgstall lassen sich die Athleten tragen von den Anfeuerungsrufen der Fans. „Wenn du diesen knallharten Anstieg schon ein paar Mal hinter dir hast und in der letzten Runde schon so richtig platt bist, hilft dir der Applaus, nochmal zu beißen“, weiß sie aus Erfahrung.

Auch für die Zuschauer habe das Langlaufstadion im Ried einen besonderen Reiz. „So viel wie hier siehst du nirgends“, vergleicht sie verschmitzt mit anderen Orten, wo die Athleten während der Rennen für längere Zeit „im Wald“ verschwinden. Drum hofft sie, die noch mit ganzer Leidenschaft bei ihrem Langlaufsport ist, dass heute und morgen möglichst viele Zuschauer ins Stadion kommen. Spannend wird es allemal, wenn die besten der Welt in Oberstdorf ihr Stell-dich-ein geben.

am 30.12.2018

Markus Eisenbichler macht "sein Ding“ am Schattenberg

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Der Siegsdorfer holt sich den zweiten Platz und zeigt sich schwer gerührt angesichts der Superstimmung in der „vollen Hütte“ am Schattenberg

„Das ist der absolute Wahnsinn, diese volle Hütte, diese Stimmung, mir ist eher, als wenn ich gleich heulen müsste!“ Markus Eisenbichler kämpfte mit den Tränen, als er sichtlich gerührt seine Stimmung nach dem Auftaktspringen zur 67. Vierschanzentournee beschrieb. Er hatte in Oberstdorf vor 25.500 begeisterten Zuschauern für die deutsche Nationalmannschaft die Kastanien aus dem Feuer geholt, landete nur hauchdünne 0,4 Punkte hinter dem Sieger Ryoyu Kobayashi (JPN) sensationell auf dem zweiten Platz. Dritter wurde der Österreicher Stefan Kraft, der sich bereits bei der Qualifikation die Siegprämie über 5000 Euro gesichert hatte.
Das war ein spannendes Duell um den Sieg am Schattenberg.

Zwar war der 22- jährige Japaner als Favorit in die Tournee gegangen, aber wie immer hatte auch die 67. Auflage der Tournee schon zu Beginn ihre eigenen Gesetze. So ging es am Ende doch knapper aus, als es sich der führende Japaner nach dem ersten Durchgang erwartet hatte.

Mit Sprüngen auf 138,5 und 126, 5 Metern kam Kobayashi auf 282,3 Punkte und setzte sich damit vor Eisenbichler, der auf 133, 0 und 129,0 Meter (281,9 Punkte) kam. Stefan Kraft lag mit 131,0 und 134,5 Metern (280,5 Punkten) hinter dem Führungsduo.

Für die weiteren elf Deutschen, die sich für den Wettkampf qualifiziert hatten, lief es nicht ganz wie erwartet. Lokalmatador Karl Geiger, vielfach schon als Sieghoffnung für die Tournee eingeschätzt, musste sich auf seiner Heimschanze mit dem zwölften Platz begnügen. Auch Stephan Leyhe kam über einen 13. Platz nicht hinaus. Unter den besten 30 Springern landeten auch Richard Freitag, der Vorjahreszweite von Oberstdorf, auf Rang 16, David Siegel auf Platz 17, Pius Paschke als 21. und Constantin Schmid als 24. in der Rangliste.
Auslassen musste Andreas Wellinger, der über 114,0 Meter im K.O-Duell nicht hinauskam und dem Konkurrenten Naoko Nakamura den Vortritt lassen musste. Auch Severin Freund scheiterte schon im ersten Durchgang. Doch die beiden deutschen Springer waren nicht die einzigen, die enttäuscht weiterreisen nach Garmisch-Partenkirchen zum nächsten Etappenziel der Tournee. Auch die Norweger haderten mit ihrer Leistung. So blieben Anders Fannemel (33.) und Skiflug-Weltmeister Daniel-André Tande ebenso hinter den Erwartungen zurück wie der Vorjahressieger Kamil Stoch. Der polnische Grand-Slam-Gewinner der Tournee 17/18 wurde Achter. Sein Landmann Piotr Zyla musste sich mit dem sechsten Platz zufriedengeben

am 30.12.2018

Anreise zum Auftakt der Vierschanzentournee mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Auftaktspringen der 66. Vierschanzentournee

Veranstaltungsparkplätze im Langlaufstadion Ried mit Shuttle-Bus in die Ortsmitte

Die Polizei empfiehlt allen Besuchern für die Anreise vorrangig den ÖPNV zu nutzen. Beachten Sie bitte etwaige Sonderfahrpläne für Bahn und Bus.

Aufgrund der großen Anzahl an erwarteten Besuchern kann es, erfahrungsgemäß insbesondere am zweiten Wettkampftag, in den An- und Abreisephasen zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Die offiziellen Veranstaltungsparkplätze für Besucher, die mit PKW anreisen, befinden sich im Langlaufstadion Ried. Von dort verkehrt ein Shuttle-Bus in die Ortsmitte und nach der Veranstaltung auch wieder zurück.

Wir wünschen allen Besuchern eine angenehme Anreise und einen tollen Auftakt der Vierschanzentournee.

am 29.12.2018

Brasilianer bewundert „verrückte“ Sportart

Gabriel Alcantora aus Brasilien

Gabriel Alcantora und sein Freund Getulio Ferreira aus Brasilien fiebern bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf mit

Der Brasilianer Gabriel Alcantora dürfte bei der Vierschanzentournee einer der Zuschauer mit der weitesten Anreise sein. Der 32-Jährige ist derzeit bei Freunden in Vorarlberg zu Gast und nutzte seine Kontakte zum Sports-
und Trainerkollegen, dem Sonthofener Realschul-Lehrer Steffen Lenz, um beim Tourneeauftakt in Oberstdorf dabei zu sein. Alcantora zeigte sich am Qualifikationstag begeistert vom Skispringen. „Ein bisschen verrückt müssen sie schon sein, dass sie sich da hinunterstürzen“, meinte der Brasilianer, der in seinem Heimatland während der Olympischen Spiele als Kommentator für Badminton beim Sender SporTV agierte. Er bewunderte im Skisprungstadion die „kompletten Sportler“, die sich so mutig, athletisch und mental stark präsentierten. Seine Impressionen hielt Alcantora auf Video fest und wird so fürs Skispringen und den Auftaktort der Vierschanzentournee mit TV-Einspielern in seinem Heimatland kräftig werben. Man sollte es nicht glauben, aber sogar in dem lateinamerikanischen Land, in dem sich alles um Fußball zu drehen scheint, wird die Tournee auf Globo TV gesendet.

Unser Bild zeigt Gabriel Alcantora mit seinem Freund Getulio Ferreira (rechts)

am 29.12.2018

Österreicher Stefan Kraft holt sich Quali-Sieg

Scheckübergabe

Zwölf deutsche Athleten schaffen den Sprung in den morgigen Wettkampf

Oberstdorf ist offenbar sein Wohnzimmer. Nachdem die bisherige Saison für die Austria-Adler nur mäßig verlief, holte sich völlig überraschend Stefan Kraft den Sieg und die 5.000-Euro Preisgeld in der Qualifikation beim Tourneeauftakt am Schattenberg. Mit gleicher Weite (138,5 Meter), aber einer höheren Punktzahl ließ der Österreicher, der schon zweimal das Auftaktspringen in Oberstdorf gewann, den großen Favoriten Ryoyu Kaboyashi (JPN) hinter sich. Dritter wurde Piotr Zyla aus Polen mit 137,5 Metern.

Die deutschen Springer schufen sich vor 15.500 begeisterten Zuschauern gute Ausgangspositionen für den Wettkampf morgen. Zwölf Athleten des DSV schafften den Sprung unter die besten 50, die morgen im K.O. - Wettkampf antreten.
Severin Freund wird es mit Naoki Nakamura (JPN) zu tun bekommen. Lokalmatador Karl Geiger tritt Anders Fannemel (NOR) an. Youngster Felix Hoffmann springt gegen Jakub Wollny (POL). Ein deutsch-deutsches Duell liefern sich Stephan Leyhe und Martin Hamann. Knifflig wird es für Pius Paschke gegen den Skiflug-Weltmeister Daniel-Andre Tande (NOR). Constantin Schmid hat es mit Manuel Fettner (AUT) zu tun. Richard Freitag kämpft gegen den einzigen Bulgaren im Feld, Vladimir Zografski. Andreas Wellinger geht in die Ausscheidung gegen Markus Schiffner (AUT) und David Siegel muss in den Wettkampf gegen Junshiro Kabayashi (JPN).Markus Eisenbichler duelliert sich mit Jernej Damian (SLO) und Nachwuchsspringer Moritz Bär geht gegen Timo Zaij SLO) in die Anlaufspur.

In der Qualifikation mussten aber auch bekannte Athleten ihre Träume begraben. So gab es weder für Domen Prevz (SLO) noch für Altmeister Noriaki Kasai (JPN) ein Weiterkommen. Auch für den Polen Maciej Kot lief es überhaupt nicht gut. Alle drei dürfen beim Wettkampf morgen nur zuschauen.
Morgen gilt es: Um 15.00 Uhr beginnt der Probedurchgang. Der Wettkampf startet um 16.30 Uhr. Stadioneinlass ist um 12.00 Uhr

am 28.12.2018

„Es geht lo-oos“

Die perfekte Welle

Tolle Eröffnungsfeier zur 67. Vierschanzentournee im Nordic Park

Die Spannung war zu spüren: Bei den Sportlern steigt der Adrenalinspiegel und die Zuschauern sind begeistert. Eine tolle Eröffnungsfeier der 67. Vierschanzentournee erlebten gestern Abend rund 2.500 Fans im Oberstdorfer Nordic Park. Die besten Springer der Welt und zum Abschluss die gesamte deutsche Mannschaft präsentierten sich auf der Bühne im Kurpark. Auf dem Weg dorthin gab es ein „Bad“ in der begeisterten Zuschauermenge, viele zu erfüllende Autogrammwünsche und das ein oder andere Selfie. Nur die Polen um den Vorjahressieger Kamil Stoch mussten die Feier auslassen, weil sich ihre Anreise aufgrund der vollen Straßen verzögert hatte.
Auf der Bühne wurde dann das berühmte Nähkästchen geöffnet und kleine Geheimnisse ausgeplaudert. So erfuhren die Zuschauer, dass es beim Tschechen Roman Koudelka an Weihnachten Schnitzel und anschließend zwei Tage nur Äpfel zu essen gab. Domen Prevc (Slowenien) vergnügte sich unterdes in einem Wellness-Urlaub, während Bruder Peter Weihnachten mit seiner Freundin zu Hause genoss. Und Markus Eisenbichler verriet, wie froh er sei, dass die zwei Wochen Pause nun endlich herum sind. „Da war es dann schon fast langweilig“, meinte er schmunzelnd. Großen Jubel gab es vor allem für Lokalmatador Karl Geiger, der, wie letztes Jahr Richard Freitag, die Rolle des Favoriten übernommen hat. Der Oberstdorfer, der so locker mit seinen Erfolgen in dieser Saison umgeht, wurde vom Publikum gefeiert.
Gefeiert wurde aber auch in der WM-Bar bis in die späte Nacht. Da waren die Springer schon längst wieder in ihren Quartieren, denn zum Tourneestart heißt es fit sein. Die Qualifikation beginnt um 16.30 Uhr. Und das schönste: Während für den Wettkampftag alle Karten vergriffen sind, gibt es für die Quali noch Tickets an der Tageskasse.

am 27.12.2018

Weihnachtswünsche aus dem Skisprungstadion

Weihnachtsgrüße aus der Audi Arena

Vierschanzentournee In Oberstdorf laufen die Vorbereitungen für das Auftaktspringen am Samstag und Sonntag auf Hochtouren. Die Eröffnungsparty steigt am Freitag um 19 Uhr

Das hat inzwischen Tradition im Skisprungstadion: Mitten im Trubel der Vorbereitungen zur Vierschanzentournee haben die Mädels der Skisport- und Veranstaltungs GmbH (SVG) am Heiligabend einen kurzen Schnitt gemacht und sich in schriller Kostümierung im Schanzenauslauf aufgestellt, um allen Skisprungfans eine „Frohe Weihnacht“ zu wünschen. Da turnten muntere Schnee -und Weihnachtsmänner auf dicken Brillengestellen und auf jedem Schopf glänzte ein reichlich geschmückter Christbaum. „So viel Zeit muss sein“, waren sich die sechs Frauen einig, als sie im Schanzenauslauf fürs Foto vergnügt aus der Reihe tanzten. Ihre Weihnachtsfeier, das wissen sie inzwischen, wird wie immer im Sommer nachgeholt.

Die Weihnachtszeit ist an der Skisprungschanze in Oberstdorf alles andere als besinnlich. Letzte Vorbereitungen zur Tournee müssen getroffen werden. „Das grobe Gerüst steht, aber der Feinschliff wird in den letzten Tagen und Stunden erledigt“, erklärt der Geschäftsführer der SVG, Florian Stern. Gerüste stehen, Zusatztribünen sind aufgebaut, das Glaszelt zwischen den Schanzen ist ebenso aufgerichtet wie die Videowand, die die spektakulären Sprünge der weltbesten Skispringer für die Zuschauer vom Anlauf bis zur Landung in den Fokus nimmt. Die vielen hundert Helfer sind eingekleidet, die Akkreditierungen laminiert und die Autos für den Shuttle-Dienst in Salzburg abgeholt. Alle Ressort- und Bereichsleiter sind seit Wochen im „Stand-by-Modus“ und mit ihren ehrenamtlichen Helfern im engen Kontakt.

Wie die Schneekönige gefreut haben sich die Verantwortlichen im Organisationskomitee über die kalten Temperaturen Mitte Dezember. „Die Bedingungen waren endlich so gut, dass wir in vier Tagen und Nächten ausreichend Schnee produzieren konnten, um die Anlage in einen Topzustand zu bringen“, berichtet sich Florian Stern. Der Dauerregen in den vergangenen Tagen war kein Problem.

Weil alles so gut nach Plan läuft, heißt das auch, dass sich die SVGler über Weihnachten eine klitzekleine Auszeit nehmen durften. „Der erste Weihnachtstag war frei“, sagt Marketing-Chef Stefan Weidhaas. Auch die Dienstleister haben sich die kurze Pause gegönnt. Dafür ging es gestern mit Vollgas weiter, damit die Tournee-Tage erfolgreiche Tage werden. Die Caterer richten sich erst kurz vor Veranstaltung ein, die TV-Trucks rollen an und der Schanze wird der Feinschliff verpasst. Auch vermeintliche Kleinigkeiten gehören dazu: Tannenzweige für den Daaskreis müssen her, die Best-to Beat-Linie wird eingestellt und die Laubbläser postiert. Doch nicht nur an der Schanze packen alle kräftig an, um wieder ein großes Event für die erwarteten 25 500 Zuschauer vorzubereiten. Gleichzeitig muss auch im Langlaufstadion die Infrastruktur für die „Tour de Ski“ am 2. und Januar geschaffen werden.

Seit Wochen im Einsatz

Auch beim härtesten Langlauf-Wettbewerb der Welt ist Verlass auf das Know-How der SVG und der vielen versierten Helfer, die seit Wochen dabei sind, anspruchsvolle und gut präparierte Strecken für die weltbesten Langläufer herzurichten. Und dann ist da noch die große Eröffnungsparty zur Tournee morgen Abend um 19 Uhr im Nordic Park. Vor dem Oberstdorf Haus warten wieder viele hundert Skisprung-Fans gespannt darauf, die Top-15 der Welt und die deutsche Nationalmannschaft hautnah zu erleben. „Das ist für Sportler und Publikum schon immer etwas ganz Besonderes“ weiß Stefan Weidhaas aus den Vorbereitungen in den Vorjahren. Obwohl die Teilnahme für die Athleten nicht verpflichtend ist, genießen die meisten das Bad in der Menge, bevor es tags drauf losgeht mit dem ersten großen Skisprung-Spektakel dieses Winters. Wenn die Sportler sich schon lange in ihre Hotels zurückgezogen haben und die Skisprung-Fans aus aller Welt nach dem Feuerwerk im Nordic Park weiterfeiern, brennt in den Büros an der Schanze noch lange das Licht.

Text: Elke Wiartalla (Allgäuer Anzeigeblatt, 27.12.2018)

am 23.12.2018

Schöne Bescherung für Julian Schmid

Julian Schmid

Zwei Podestplätze im Continentalcup sichern Quali für JWM

Nach Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger macht sich in der Nordischen Kombination ein weiterer Oberstdorfer auf den Weg nach oben. Julian Schmid hat beim Continental Cup sein bisher bestes Einzelergebnis in seiner Laufbahn erreicht. In Park City (USA) kam der Oberstdorfer beim ersten Wettkampf über 10 Kilometer nur einen Wimpernschlag hinter Lukas Runggaldier (ITA) und dem Österreicher Paul Gerstgraser als Dritter ins Ziel. Am zweiten Tag lief es sogar noch besser. Da musste sich der 19-Jährige nur dem erfahrenen Weltcup-Athleten Taylor Fletcher (USA) geschlagen geben. Damit holte sich Schmid den zweiten Rang.

Silber hatte der Kombinierer vom Skiclub Oberstdorf bereits bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2018 in Kandersteg (Schweiz)geholt, dort allerdings in der Staffel. Umso glücklicher ist er jetzt über den Einzelerfolg. „Diese zwei Podestplätze waren für mich eine große Überraschung“, erzählt Schmid, der inzwischen hochzufrieden mit diesem Auftakt nach Oberstdorf zurückgekehrt ist.

Mit den Ergebnissen in Amerika hat der SCO-Athlet sich schon frühzeitig eines seiner großen Ziele für diesen Winter erfüllt. Die Qualifikation für die Juniorenweltmeisterschaft in Lahti (FIN) und damit für seinen persönlichen Saisonhöhepunkt hat er nun sicher in der Tasche. Nach Weihnachten geht es nochmal ins Trainingslager und nach Neujahr zum nächsten Continentalcup nach Klingenthal. wir

am 21.12.2018

Musikalisch weht der Wind

Cover Tourneesong 2018

„Dein Wind“ von Alexander Jahnke ist Tourneesong 2018/19

Alexander Jahnke ist der Music-Act bei der 67. Vierschanzentournee. Der 31-jährige präsentiert mit „Dein Wind“ den offiziellen Tournee-Song in diesem Winter. Bekannt wurde Jahnke als zweiter Sieger bei der Casting-Show DSDS 2017. Seither ist der Musiker mit vielen Live Acts erfolgreich und außerdem als Musicalstar unterwegs. Jahnke spielt die Hauptrolle des „Danny Zuko“ in der laufenden Neuproduktion des Musicals „Grease“.

„Dein Wind“ ist für alle Skisprungfans live vor Ort zu hören, unter anderem bei der offiziellen Eröffnung der 67. Vierschanzentournee am 28. Dezember im Nordic Park. Auch bei der Siegerehrung des Auftaktspringens am 30. Dezember wird Alexander Jahnke in der mit 25.500 Zuschauern voll besetzen WM-Skisprung-Arena am Schattenberg auftreten.

„Dein Wind“ steht auch in sämtlichen Musik-Download-Plattformen zum Download. Der Song ist in zwei Versionen erhältlich, und zwar in einer Rock- und einer Remix-Version.

Produziert wurde der Tourneesong 2018/19 erneut von Ansgar Huppertz und Alexander Jahnke.

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