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Was gibt es Neues rund um die Audi Arena Allgäu Oberstdorf?

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am 26.11.2018

Erfolgreicher Weltcupstart für Oberstdorfer Athleten

Johannes Rydzek mit seinen mittlerweile sechs Goldmedaillen

Oberstdorfer Weltcup-Starter zeigen bereits bei den ersten Weltcup-Veranstaltungen ihre starke Form und fahren bereits erste Erfolge und Podestplatzierungen ein

Mario Seidl hat beim Weltcup-Auftakt der Nordischen Kombinierer den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 25-jährige Salzburger lag beim Einzel-Wettkampf im finnischen Ruka/Kuusamo bereits nach dem Springen in Führung und rettete seinen Vorsprung auch im 10-Kilometer-Langlauf-Rennen knapp ins Ziel. Platz zwei ging an den Norweger Jarl Magnus Riiber, der um 16,5 Sekunden den zweiten Sieg seiner Karriere verpasste. Auf Rang drei kam Johannes Rydzek. Der Weltmeister und Olympiasieger ging nach einem mäßigen Sprung mit fast zwei Minuten Rückstand auf Seidl als Achter ins Rennen. Mit einem taktisch klugen Rennen lief er aber noch auf das Podest. So hatte Rydzek bereits nach 2,5 Kilometern Anschluss an eine siebenköpfige Verfolgergruppe gefunden. In dieser hielt sich Rydzek bis zum letzten Anstieg auf, dann zog er an und sicherte sich mit 15 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz den dritten Rang. Im Ziel hatte er noch 1:08 Minuten Rückstand auf Seidl und 52 Sekunden auf Riiber. Dennoch befand Rydzek: "Das war ein Superstart in die neue Saison. Bei den schwierigen Bedingungen in Kuusamo heißt es, bei sich zu bleiben, das ist mir gelungen", sagte Doppel-Olympiasieger Rydzek. Manuel Faißt als Fünfter und Vinzenz Geiger als Achter sorgten für weitere starke Einzelergebnisse.

DSV-Quartett demontiert die Konkurrenz

Das Olympiasieger-Quartett um Johannes Rydzek, Vinzenz Geiger, Fabian Riessle und Eric Frenzel gewann beim Auftakt in Kuusamo nach einer tollen Aufholjagd den einzigen Staffel-Wettbewerb der Weltcup-Saison - allerdings auch dank gnädiger Mithilfe der schärfsten Kontrahenten Norwegen und Österreich. Bei der Materialkontrolle erwischte es Lukas Greiderer aus den Reihen der ursprünglich zweitplatzierten Österreicher und Jarl Magnus Riiber, den besten Springer der drittplatzierten Norweger. Ihre Resultate wurden gestrichen, da beide einen nicht regelkonformen Anzug benutzten. 1:05 Minuten auf die nach dem Springen führenden Japaner musste das deutsche Quartett in der Loipe wettmachen, bereits Fabian Rießle als zweiter Starter übernahm die Führung - nach 20 km hatte Schlussläufer Vinzenz Geiger schließlich 1:04,8 Minuten Vorsprung auf das Team Nippon.

Karl Geiger knapp am Podest vorbei

Bis es in Kuusamo beim Weltcup Skispringen über den Bakken der Rukatunturi-Schanze gehen konnte, wurde den Springern, Betreuern und auch den Fans an der fast schon traditionell windanfälligen Schanze viel Geduld abverlangt. Bereits die Qualifikation musste verschoben und dann komplett abgesagt werden. Severin Freund konnte tatsächlich nach 690 Tagen sein Comeback im Weltcup feiern. Mit 128,5 Metern war der Niederbayer zwar einige Meter hinter der Spitze. Doch der Olympiasieger und Ex-Weltmeister deutete bei seinem Sprung nach knapp zwei Jahren Wettkampfpause aber an, dass der Weg zurück in die Weltspitze durchaus machbar ist. Als 29. sammelte er in seinem Comeback Wettkampf gleich wieder Weltcuppunkte.

Bester Springer des Deutschen Skiverbands (DSV) war der Oberstdorfer Karl Geiger. Zwar landete er "nur" bei 135 Metern. Mit Wind-Bonus und starken Haltungsnoten reihte er sich trotz überstandener Knieverletzung nur 0,1 Punkte hinter Prevc auf einem starken fünften Platz ein. Der Japaner Ryoyu Kobayashi gewann mit einem 138,5-Meter-Satz vor den Polen Kamil Stoch (140,5 Meter) und Piotr Zyla (136 Meter). Nur 1,5 Punkte fehlten Karl Geiger auf den ersehnten Podestplatz. Olympiasieger Andreas Wellinger schob sich mit einem 132,5-Meter-Sprung noch auf Platz neun in die Top Ten. Markus Eisenbichler (129,5 Meter), Stephan Leyhe (125,5 Meter) und Richard Freitag landeten auf den Plätzen 15, 16 und 21.

Beim zweiten Einzelwettkampf konnte Karl Geiger mit 267,40 Punkten den achten Platz belegen. Den ersten Platz belegte wie am Tag zuvor der Japaner Ryoyu Kobayashi. Das DSV-Team zeigte eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Zweiter wurde der deutsche Olympiasieger Andreas Wellinger, Stephan Leyhe erreichte den sechsten Platz, Richard Freitag landete auf Platz 14 und auch David Siegel (22.), Markus Eisenbichler (25)sammelten Weltcuppunkte für die Gesamtwertung.

Christina Geiger aus Oberstdorf im ersten Durchgang ausgeschieden

In Killington, USA, fand der zweite Slalom-Bewerb der Frauen des Ski Alpin Weltcups statt. Nach Platz 17 beim Auftakt der alpinen Skisaison in Levi (FIN) stand für Christina Geiger aus Oberstdorf die nächste Chance auf eine Qualifikation für die WM im schwedischen Åre an. Die Allgäuerin schied allerdings bereits im ersten Durchgang aus. Beste Deutsche wurde Lena Dürr aus München. Sie belegte mit einer Zeit von 1:47,31 den zehnten Platz. Erste wurde zum dritten Mal in Folge die Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Laura Gimmler startet mit Top-Ergebnis in den Winter

Beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo schaffte die Oberstdorferin Laura Gimmler als 18. das beste deutsche Ergebnis im Klassik-Sprint. Gimmler vom SC Oberstdorf lieferte einen beherzten Auftritt, den auch der neue Bundestrainer Peter Schlickenrieder würdigte. «Laura hat wirklich
ein gutes Rennen gemacht, das ist ihre beste Weltcup-Platzierung. Da müssen wir absolut zufrieden sein. Sie ist das genau richtig angegangen. Man sieht an dem Beispiel, dass da was kommt und was geht», sagte der Coach. Die weitere Qualifizierte Sandra Ringwald schied wie Gimmler im Viertelfinale aus und erreichte den 29. Platz. Auch am zweiten Wettkampftag über 10km im klassischen Stil sammelte Laura Gimmler nach ihrem starken Sprint diesmal als 29. erneut zwei Weltcup-Punkte.

Text: SVZ.de; Sportschau; AZ; Sport.de; xc-Ski

am 26.11.2018

Beim Tretkommando begann die Karriere im Ehrenamt

DSV- Ehrenbrief für Hans Schmid

Hans Schmid wird für seine Verdienste um den Skisport mit dem DSV- Ehrenbrief ausgezeichnet

Angefangen hatte alles während der Skiflug-Weltmeisterschaften 1973 bei den harten Jungs vom Tretkommando. Bei den Freiwilligen, die im Schanzenauslauf einen echten Knochenjob machen, war Hans Schmid willkommen. Für den damals 16-jähigen Skispringer war es eine Selbstverständlichkeit, bei diesem besonderen Großereignis im Heimatort zu helfen. 45 Jahre ist dieser erste ehrenamtliche Einsatz her, unzählig viele andere auf Vereinsebene im ASV, BSV und deutschlandweit folgten. Für seine Verdienste um den Nordischen Skisport wurde Schmid jetzt vom Deutschen Skiverband mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet.

Schmid hat eine Riesenliste an Ehrenämtern abgearbeitet: Er ist seit Jahrzehnten Ressortleiter Sport bei Großveranstaltungen, war FIS Delegierter der Internationalen Skiflugvereinigung KOP und Rennleiter bei Tournee und Skiflug-WM. Zwölf Jahre als Generalssekretär der Vierschanzentournee zählen ebenso zu seinem Engagement wie der Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Oberstdorfer Skivereine. Heute ist der 60-Jährige zuständig im DSV als Wettkampfbeauftragter für den Nachwuchs, kümmert sich dort um Wettbewerbsformate, um Festlegungen der Streckenlängen und Schanzengrößen.

Vor dem Ehrenamt stand jedoch zunächst die eigene aktive Laufbahn. Hans wechselte mit elf Jahren vom Alpin-Skifahren ins Springerlager, war von 1975 bis 1979 mit den Kollegen Alfred Grosche, Peter Leitner, Sepp Schwinghammer und Rudi Tusch im Nationalteam. Für die Teilnahme an Olympischen Spielen hat es leider nicht gereicht, wobei die Nichtnominierung für Innsbruck 1976 für ihn besonders enttäuschend war. Vier Jahre später verfolgte Hans Schmid die Spiele in Lake Placid verletzt vor dem heimischen Fernseher. Danach war Schluss mit der Sportkarriere. Die Familiengründung stand an und großes Geld war mit dem Skispringen damals noch nicht zu verdienen. Hans Schmid arbeitete wieder in seinem Beruf als Spengler und später bei der Hörnerbahn und der Allgäuer Latschenkiefer Brennerei. „Ein paar Jahre Abstand waren ganz gesund“, erzählt er. Erst nach 1987 sei er wieder so richtig eingestiegen. Die Nordische Ski-WM im gleichen Jahr erlebte er noch als Beobachter. Ganz anders dann 2005. Damals war Schmid bereits Geschäftsleiter des Skiclubs Oberstdorf und nach der Gründung der Skisport- und Veranstaltungs GmbH 2006 deren stellvertretender Geschäftsführer. „Das so oft zitierte Wintermärchen 2005 habe ich hautnah miterlebt, die schmerzlichen Niederlagen bei den drei vergeblichen Bewerbungen zuvor ebenso wie den Jubel in Melbourne über die Zusage“, erinnert er sich.
Noch heute blickt er zufrieden auf das, was damals im Vorfeld der WM alles entstanden ist. Dabei gewesen zu sein und Dinge geschafft zu haben, von denen der Ort und der Sport heute noch profitieren, das erfüllt ihn mit Stolz. „Auch wenn das damals zwei Jahre lang bedeutet hat, nur noch zum Schlafen daheim zu sein“, meint er schmunzelnd.

Und wie schaut für den Experten der Vergleich aus mit der WM 2021? Die Medienpräsenz durch den Einstieg von RTL, der Hype um die deutschen Springer wie Schmitt und Hannawald, das alles hatte schon Anfang der 2000er begonnen, so Schmid. Die neuerliche Bewerbung sei unbedingt nötig gewesen, denn nur mit der großen Unterstützung von Land und Bund könne man sportlich und organisatorisch auf Vordermann bleiben. „Da kann man so viele Weltcups ausrichten wie man will, das kann man selbst nicht erwirtschaften“, versichert er. Schmid ist überzeugt davon, dass das Wintermärchen von 2005 von der Weltmeisterschaft 2021 noch getoppt wird, was Sicherheit, Organisation, Atmosphäre und Fernsehbilder angeht. „Die Dimensionen verschieben sich so schnell. Allein, wenn man bedenkt, was sich innerhalb von drei bis vier Jahren alles in der Weiterentwicklung der Tournee tut“, blickt Schmid gespannt auf das Großereignis in zwei Jahren. Er freut sich drauf, dieses Event will er nochmal ganz vorn dran mitgestalten. „Ziele setzen und gemeinsam in einem tollen Team umsetzen, das macht einfach Spaß“, sagt er.

Nach der WM ist Schmid dann fast im Rentenalter. Wie es weitergeht, weiß er heute noch nicht. Auf seine Kenntnis und die vielen Kontakte zu Funktionären und Sportlen in aller Welt zu verzichten, dürfte schwierig werden. „Wen man mich noch irgendwie brauchen kann, werde ich sicher nicht nein sagen“, beteuert er. Im Tretkommando wird er dann allerdings wohl nicht mehr antreten…

Text: Allgäuer Anzeigeblatt,

am 15.10.2018

Deutsche Meisterschaften der Nordischen Kombinierer

Johannes Rydzek im Team-Bewerb auf Rang drei, Julian Schmid in der Juniorenklasse ebenfalls auf Rang drei.

Nicht ganz nach Plan lief die Deutsche Meisterschaft für die Kombinierer des SC Oberstdorf.
Im Einzelbewerb war nach dem 10-km Rennen Julian Schmid auf Rang zehn der beste Oberstdorfer, gefolgt von Vinzenz Geiger auf 13 und Wendelin Thannheimer auf 16. In der Juniorenklasse bedeutete dieses Ergebnis Rang drei für Julian Schmid und Rang sieben für Wendelin Thannheimer.
Johannes Rydzek wurde aufgrund eines nicht regelkonformen Anzugs nach dem Sprungbewerb disqualifiziert.

Der Sieg ging in einem engen Rennen an der Spitze an Fabian Riessle (SZ Breitnau) vor Eric Frenzel (SSV Geyer) und Terence Weber (SSV Geyer).
Am darauffolgenden Tag stand der Team-Bewerb auf dem Programm. Auch hier führte kein Weg an Fabian Riessle vorbei, der sich mit seinem Partner Manuel Faisst (SV Baiersbronn) den Sieg vor der Paarung Eric Frenzel/Terence Weber (SSV Geyer) sicherte. Auf Rang drei folgte Johannes Rydzek mit seinem Team-Partner Simon Hüttel, noch vor der Paarung David Mach/Julian Schmid, ebenfalls für Bayern.

Foto: DSV Nordisch | Facebook

am 08.10.2018

Vorbereitung auf die Eiszeit

Eisspur Normalschanze

Skisprungstars trainieren ab 22. Oktober wieder auf Eisspuren in der Audi Arena

In der Oberstdorfer Audi Arena herrscht ab dem 22. Oktober Hochbetrieb. Teams aus aller Welt werden wieder anreisen, um auf den gekühlten Eisspuren der beiden Großschanzen der Audi Arena zu trainieren. Die Kälteaggregate werden auf Hochtouren laufen, um den besten Skispringern der Welt optimale "winterliche Anlaufverhältnisse" präsentieren zu können. Nirgendwo sonst gibt es eine Skisprunganlage, die zwei Schanzen mit Eisspuren für das Training im Herbst bietet. Die Spitzensportler sind froh über diese letzte willkommene Möglichkeit, sich unter realen Wettkampfbedingungen auf die bevorstehende Wettkampfsaison vorzubereiten.

„Vor mehr als zehn Jahren hat Oberstdorf als erster Weltcuport der Welt bei der Vierschanzentournee ein neues Spurkühlungssystem eingeführt und mit dieser Entwicklung einen neuen Trend im Skispringen gesetzt. Zwischenzeitlich gibt es ausgereifte Kombispursysteme, so dass wir den Nationalteams bereits im Herbst entsprechende Trainingsbedingungen auf Eis anbieten können. Selbst im Allgäuer Altweibersommer mit Temperaturen um die 20 Grad können wir Eisspuren zur Verfügung stellen, wie sie die Athleten auch im Weltcupwinter springen“, sagt der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern. Nicht nur die Normalschanze HS 106, sondern auch die Großschanze HS 137 am Schattenberg wird mit Eisspur belegt, so dass die Adler nun ihre wichtigen Vorbereitungssprünge absolvieren können. Das große Interesse der weltbesten Teams freut uns natürlich sehr und dokumentiert die Wertschätzung, die in den vergangenen Jahren erarbeitet worden ist. Das Training in Oberstdorf ist für die Nationalmannschaften weiterhin ein wichtiger Eckpfeiler im Vorbereitungsprogramm“, sagt Florian Stern.

Toll für die Herbsttouristen im Allgäu: Die Audi Arena hat auch während der Trainingszeiten geöffnet, sodass Besucher die ersten Eissprünge der Stars mitverfolgen und sich so bereits auf die Vierschanzentournee, das große Skisprung-Highlight des Jahres, einstimmen können. Die Besucher können bequem mit dem Aufzug auf den Schanzenturm gelangen und die grandiose Aussicht genießen. Vom Eingang führt ein kurzer Spaziergang entlang des Auslaufs zum Schrägaufzug. Mit diesem werden die 85 Höhenmeter hinauf zum Schanzentisch überwunden. Weiter geht’s mit dem Lift auf den Sprungturm zur Panorama-Plattform mit herrlichem Blick auf Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Trainingszeiten der nationalen und internationalen Teams auf unserer Homepage unter "Skisprungkalender"!

Die Audi Arena ist täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beinhaltet den Besuch in unser Skimuseum und die Auffahrt mit Schrägaufzug und Lift zur Panorama-Plattform auf den Schanzenturm. Täglich um 11.00 Uhr findet eine Führung durch die Audi Arena statt (ab 8 Personen; Anmeldung unter Telefon +49 (0)8322 / 80 90 - 360). Gerne bieten wir für Gruppen auch Führungen auf Anfrage an!

am 02.10.2018

Karl Geiger wieder stark - Platz 2 in der Grand Prix Gesamtwertung

Der Österreicher Daniel Huber hat beim FIS Grand Prix der Skispringer in Hinzenbach (AUT) seinen ersten Grand Prix Sieg gefeiert. Auf den Plätzen zwei und drei platzierten sich der Schweizer Kilian Peier und der Deutsche Karl Geiger.

Mit seinem dritten Platz konnte der Deutsche Karl Geiger seinen Doppelsieg vom Wochenende in Rasnov (ROU) eindrucksvoll bestätigen. Mit Sprüngen auf 87 und 88 Meter (237,3 Punkte) landete Geiger nun beim Sommer Grand-Prix in Hinzenbach (AUT) nur hauchdünn hinter Kilian Peier (SUI) und dem Sieger Daniel Huber aus Österreich. „Im Training bin ich noch nicht richtig mit dem Anlauf zurecht gekommen. Ich konnte mich nicht richtig darauf einstellen, obwohl der Qualifikationssprung dann schon ganz ok war. Wir haben dann genau analysiert und heute lief es deutlich besser. In diesem Sommer läuft es überhaupt gut für mich, ich bin sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen“, freute sich der sympathische 25-jährige vom SC Oberstdorf. Mit seinem dritten Platz konnte sich Geiger in der Grand Prix Gesamtwertung auf den zweiten Gesamtplatz verbessern.

Text: Berkutschi

am 01.10.2018

FIS Herbst-Meeting in Zürich

FIS Herbst-Meeting Zürich

Einen wahren Sitzungsmarathon haben die Vertreter der Skisport- und Veranstaltungs GmbH/SC Oberstdorf beim traditionellen Herbst-Meeting der FIS hinter sich gebracht. Das Herbstmeeting ist alljährlich der Startschuss für die kommende Rennsaison für alle Weltcup-Organisatoren der einzelnen Disziplinen.

Einen wahren Sitzungsmarathon haben die Vertreter der Skisport- und Veranstaltungs GmbH/SC Oberstdorf beim traditionellen Herbst-Meeting der FIS hinter sich gebracht. Das Herbstmeeting ist alljährlich der Startschuss für die kommende Rennsaison für alle Weltcup-Organisatoren der einzelnen Disziplinen. Ein straffes Programm wartet dabei auf die Teilnehmer bestehend aus Sitzungen, Workshops und Präsentationen der verschiedenen Komitees, bei denen noch einmal die letzten Reglement-Feinheiten für die Saison ausgearbeitet und besprochen worden.

Beim Workshop der Organisatoren der FIS-Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019-2021 verfolgte die Delegation aus Oberstdorf aufmerksam den Präsentationen der Austragungsorte Seefeld, Are und Park City. Unter dem Schlagwort "Wissenstransfer" referierten die Vertreter der Austragungsorte 2019 über folgende Themen: Wie kann eine kleine Gemeinde ein Großsportereignis wie eine Ski-WM bewältigen (Are), Vor- und Nachteile der Austragung einer Ski-WM mit mehreren Veranstaltungsorten (Park City) und Nachhaltigkeit durch neue WM-Einrichtungen für eine Gemeinde (Seefeld). Bürgermeister Frieser informierte hier über die zukünftige Nutzung der neu- bzw. modernisierten WM-Baumaßnahmen. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurden die Vertreter der Austragungsorte 2019 bis 2021 zu verschiedenen Themen ihrer Erwartungen im Bereich Managment und Marketing befragt. Für Oberstdorf 2021 stand dem Auditorium Robert Büchel als kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung.

Auch bei den Komittee-Sitzungen im Langlauf, Sprunglauf und der Nordischen Kombination gab es interessantes zu erfahren. Neben der Vorstellung der Langzeitplanung des Weltcup-Kalenders der Disziplinen, bei der es zahlreiche Änderungswünsche und Diskussionen unter den verschiedenen Nationen-Vertretern gab, wurden auch neue Konzepte vorgestellt. Erfreut zeigten sich Florian Stern (Geschäftsführer SVG) und Dr. Peter Kruijer (Präsident SC Oberstdorf), dass Oberstdorf bereits 2021/2022 sowie 2022/2023 im Weltcup-Kalender als Etappenort der Tour de Ski im Langzeitkalender vertreten ist. Wieder besonders gelobt wurden die Vertreter aus Oberstdorf im Komitee der Nordischen Kombination für die Ausrichtung der Sommer-Wettkämpfe. Renndirektor Lasse Ottesen schwärmte von der großartigen Atmosphäre des vergangenen FIS Sommer Grand-Prix und der tollen Abwicklung des FIS Youth Grand-Prix.

Beim abschließenden LOC-Organizer Seminar nahmen mehr als 40 Teilnehmer von 21 verschiedenen Weltcup-Veranstaltern teil. Neben den notwendigen Regel-Updates ging es um den Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um die Themen Beschneiung und Snow-Farming, die Vereinfachung und Vereinheitlichung eines Akkreditierungssystems für 2019/20 und um Best Practice-Beispiele der Organisatoren sowie Zieldefinitionen für den kommenden Winter. Alle diskutierten Projekte werden weiterverfolgt und die Diskussion über Snowfarming soll zu einem Handbuch mit Best Practice-Beispielen, Erfahrungen und Ratschlägen führen, wie man kostengünstig und ohne große Verluste wirtschaftlich Schnee produzieren, übersommern und nutzen kann.

Text: FIS/Skisport- und Veranstaltungs GmbH

am 24.09.2018

Sommer Grand-Prix der Kombinierer endet in Planica

Johannes Rydzek vom SC Oberstdorf wird in der Gesamtwertung des Sommer Grand-Prix der Kombinierer mit 211 Pkt. Vierter, Vinzent Geiger schließt die Sommerserie mit 179 Pkt. auf Rang 6 ab. Wendelin Thannheimer zahlt Lehrgeld bei seinem ersten Weltcup-Start.

Der Österreicher Mario Seidl war auf der Schanze, auf der Strecke und im Großen Sommer-Grand-Prix Finale 2018 in Planica (SLO) unschlagbar. Nach sieben Veranstaltungen in drei Ländern gewann Seidl mit 465 Punkten. Ilkka Herola (FIN) belegte mit 323 Platz zwei und Martin Fritz (AUT) kam mit 256 Punkten überraschend auf den dritten Platz zurück.
Seidl beendete das Finale in Planica mit einem Sieg und einem Vorsprung von 8,5 Sekunden auf den Norweger Espen Bjørnstad. Aguri Shimizu (JPN) kämpfte sich auf den dritten Platz und beendete das Rollski-Rennen über 10km mit 9,2 Sekunden auf Seidl. Für Bjørnstad und Shimizu ist dies die ersten Podium-Platzierungen auf dem höchstem Niveau der Nordischen Kombination.

Seidl begeisterte das Publikum mit einem weiteren Sprung auf 141 Meter und führte das Rennen deutlich mit 20 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Espen Bjørnstad aus Norwegen an. Der Newcomer aus Norwegen sprang 137 Meter (122,9 p.). Dritter war überraschend der Japaner Shimizu mit einem Sprung auf 133,5 Meter. 120,2 Punkte bedeutete für ihn lediglich 30 Sekunden Rückstand auf den Führenden aus Österreich. Drei weitere heiße Favoriten auf das Podium folgten auf den Rängen vier bis sechs. Francois Braud (FRA) startete mit einem Rückstand von 50 Sekunden, gefolgt von Jan Schmid (NOR) mit 1.22 Min. und Ilkka Herola mit einem Rückstand von 1.23 Min..

Während Mario Seidl einen weiteren dominierenden Start-Ziel-Sieg zeigte, diesmal bei Sonnenschein und herbstlichen 20-Grad-Wetter, kämpfte Espen Bjørnstad um sein erstes Weltcup-Podest und hielt erfolgreich WM-Medaillengewinner Francois Braud und Aguri Shimizu auf Abstand. Während Braud auf den letzten Metern des Rennens die Puste ausging, beeindruckte Shimizu mit seiner Ausdauer und wurde mit dem dritten Rang und seinem ersten Podium in seiner Karriere belohnt.

Die Oberstdorfer Olympia-Sieger Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger waren in Planica nicht am Start. Dafür durfte der Clubkollege Wendelin Thannheimer zum ersten Mal im Weltcup starten. Leider lief es für Thannheimer nicht optimal. Bei seinem ersten Einsatz im Weltcup der Kombinierer wurde er beim Sprungwettkampf disqualifiziert, am zweiten Wettkampf wurde er durch die Jury wegen Überrundung auf der Laufstrecke aus dem Wettkampf genommen.

Text: fis-ski/Skisport- und Veranstaltungs GmbH

am 24.09.2018

Karl Geiger feiert Doppelsieg in Rasnov

Karl Geiger aus Deutschland hat die Premiere des FIS Grand-Prix in Rasnov (ROU) gewonnen. Der 25-jährige vom SC-Oberstdorf lieferte auf der HS 97 Schanze von Rasnov einen überragenden Wettkampf ab und setzte sich verdient vor Piotr Zyla aus Polen und dem Russen Evgeniy Klimov durch.

Karl Geiger vom SC Oberstdorf feiert seinen ersten Sieg im Sommer-Grand-Prix. Der Oberstdorfer setzt sich im rumänischen Rasnov gegen Piotr Zyla und Evgeniy Klimov durch. Polens Kamil Stoch landet nur im Mittelfeld. Mit zwei starken Sprüngen auf 98 und 99 Meter sicherte sich Karl Geiger seinen ersten Sieg in der höchsten Wettkampfklasse des internationalen Skispringens. Der 25-Jährige aus Oberstdorfer erzielte in einem spannenden Wettbewerb insgesamt 269,9 Punkte und setzte sich damit deutlich gegen den Polen Piotr Zyla durch, der auf 95,5 und 97 Meter (261 P.) kam. Der Gesamtführende der Sommer-Grand-Prix Wertung Evgeniy Klimov aus Russland wurde mit 95,5 und 98 Metern (256,8 P.) Dritter. "Zum ersten Mal ganz oben auf dem Podest zu stehen fühlt sich einfach nur genial an, das war heute ein richtig guter Wettkampf für mich“, freute sich der Tagessieger.

Auch am zweiten Tag war der Oberstdorfer nicht zu schlagen und bestätigte seine starke Frühform eindrucksvoll. Vor rund 3.000 Zuschauern änderte sich die Reihenfolge der Top-3 im Finaldurchgang nicht. Mit Sprüngen auf 99,5 und 100,5 Meter erzielte der Oberstdorfer insgesamt 269,4 Punkte und setzte sich damit gegen den Grand-Prix-Gesamtführenden Evgeniy Klimov aus Russland (98 und 101,5 m; 265 P.) durch. Den dritten Platz belegte der Pole Dawid Kubacki mit 98 und 98,5 Metern sowie 261,1 Punkten.

Aus der nur vierköpfigen deutschen Mannschaften sammelten der Willinger Stephan Leyhe als Neunter sowie Pius Paschke als Neunter und 16. sowie Andreas Wank als 21. weitere Grand-Prix-Punkte.

Text: skijumping.com
Foto: Berkutschi

am 31.08.2018

Schöffel wird Ausstatter der bekannten Wintersport-Stätten in Oberstdorf

Kooperation Schöffel

Spezialist für Outdoor-und Skibekleidung versorgt Teams in Arenen Oberstdorf und Ried mit hochwertiger Sportmode

Schöffel wird Ausstatter des “Oberstdorf-Teams“: Der Experte für Outdoor- und Ski-Bekleidung hat eine exklusive und mehrjährige Partnerschaft mit den renommierten Wintersport-Stätten im Allgäu geschlossen. Schöffel wird ab September 2018 die Helfer in der Skisprung-Arena Oberstdorf sowie in der WM Langlauf Arena Ried mit einer umfassenden Winterbekleidung ausstatten und bei den anstehenden Sportveranstaltungen mit einem internationalen Publikum präsent sein. Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt.

Fans der sportlichen Wettkämpfe in Oberstdorf werden künftig nicht nur die Erfolge ihrer Lieblingssportler verfolgen, sondern auch die hochwertige Bekleidung von Schöffel im Einsatz sehen. Das Familienunternehmen aus Schwabmünchen wird den Helfern in den Sportstätten zu diesem Zweck Jacken und Mützen zur Verfügung stellen und sie so bei ihren Einsätzen vor Kälte und Nässe schützen. Zudem wird Schöffel bei den Werbemaßnahmen in den Stadien präsent sein.

Die Kooperation ergänzt die umfassenden Aktivitäten von Schöffel mit bekannten Wintersportorten und erfolgreichen Sportlern und Mannschaften. Zudem vertrauen zahlreiche Skischulen an den Hochburgen des Wintersports auf die Kleidungsstücke des Outdoor- und Ski-Experten.

Peter Schöffel, geschäftsführender Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidung GmbH: „Oberstdorf ist Wintersport – genauso wie Schöffel. Die Veranstaltungen in den von uns unweiten Sportstätten im Allgäu besitzen unter den Fans verschiedener Sportarten wie Skispringen und Nordische Kombination einen besonderen Ruf. Ich freue mich sehr, dass wir künftig die Teams in Oberstdorf mit unserer hochwertigen Winterbekleidung ausrüsten und somit zum Gelingen dieser besonderen Sport-Events beitragen werden.“

Pressemitteilung Schöffel

am 25.08.2018

Akito Watabe holt sich erstmals Sieg in Oberstdorf

Akito Watabe

Japaner verteidigt Platz 1 im Laufwettbewerb gegen Eric Frenzel und Ilkka Herola

Ein wirkliches Oberstdorfer Biergartenwetter war es nicht, das die rund 2500 Zuschauer in die Audi-Arena und an die Strecke im Ort gelockt hatte. Sie alle wollten die großen Stars der Nordischen Kombination beim FIS-Sommer Grand-Prix anfeuern und bestenfalls wie am Vorabend einen deutschen Athleten ganz oben auf dem Podest stehen sehen. Was sie erlebten an diesem kühlen und teils nassen Sommerabend, war ein Start-Ziel-Sieg von Akito Watabe. Der Japaner sicherte sich zum ersten Mal in seiner Karriere das oberste Treppchen auf dem Podium in Oberstdorf. Zweiter wurde Eric Frenzel vor dem Finnen Ilkka Herola.

Watabe war nach einem guten Sprung auf 131,0 Meter mit einem Zeitpolster von 42 Sekunden auf den dreifachen deutschen Olympiasieger Eric Frenzel ins Rennen gegangen. Am Ende war der Vorsprung zwar auf 20,6 Sekunden geschrumpft. Doch weder Frenzel noch Ilkka Herola (FIN), der am Ende 26,0 Sekunden zurücklag, konnten den Japaner auf seinem Siegkurs gefährden.

Einen tollen Job machte der Gewinner vom Freitag, Vinzenz Geiger. Der Lokalmatador, der nach dem Springen noch mit 1:24 Minuten Rückstand vom Platz 7 aus startete, kämpfte sich Runde um Runde nach vorn. Am Ende hatte der Oberstdorfer sich mit einem Abstand von 46,6 Sekunden auf Watabe den vierten Rang eroberte. Fabian Riessle (SZ Breitnau), vom Platz 17 aus gestartet, holte im Laufwettbewerb eine ganze Minute Rückstand auf und lag schließlich auf einem hervorragenden 6. Platz. Der Führende im Sommer Grand-Prix, Mario Seidl, erwischte weder beim Springen noch beim Laufen seinen besten Tag. Der Österreicher ging nach seinem Sprung auf 119,0 Meter mit einem Rückstand von 1: 56 Minuten auf die Laufstrecke. Am Ende trennten ihn noch 1:30,5 Minuten von Watabe trennten. Mit dem 7. Platz konnte er sich das Gelbe Trikot jedoch vor den Kontrahenten Herola und Johannes Rydzek sichern.

Rydzek hatte mit der Aufholjagd nach einem mäßigen Sprung bei schwierigen Rückenwind-Bedingungen auf 114,0 Meter eine schier unlösbare Aufgabe zu erledigen. Platz 20 und ein Rückstand von 2:36 Minuten, da war selbst für den laufstarken Olympiasieger und Vierfach-Weltmeister kein absolutes Top-Ergebnis mehr zu holen, obwohl er mächtig Gas gab. Platz 10 mit einem Rückstand von 1:36,2 Minuten stand am Ende als Resultat für den Oberstdorfer, der so oft als Sieger aus dem Sommer Grand-Prix hervorgegangen war.

Die weiteren deutschen Platzierungen: Terence Weber (SSV Geyer) kam auf Rang 13. Julian Schmid (SC Oberstdorf) sicherte sich Rang 26. Auf Rang 27. kam Manuel Faisst (SV Baiersbronn), David Mach (TSV Buchenberg), lag nach dem Springen noch auf hervorragenden 11. Platz, fiel im Rennen auf Rang 31. zurück. David Welde (SC Sohland wurde 41. und Luis Lehnert (WSV Oberaudorf) 50.

Watabe-Sieg
Ergebnisliste SGP Samstag
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