am 25.10.2020

Teamtitel für Fabian Rießle und Manuel Faißt

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Knappes Finale im Lauf über 2 x 7,5 Kilometer

Großes Finale nach vier Tagen deutscher Meisterschaft in Oberstdorf. Der Team-Titel ging in der Nordischen Kombination ging an Fabian Rießle und Manuel Faisst. Auf der Ziellinie des 2 × 7,5 km-Laufes hatte das Duo aus Baden-Württemberg noch das Team Sachsen mit Erik Frenzel und Terence Weber eingeholt. Dritte wurde das bayerische Team BSV 1 mit Vinzenz Geiger und Jakob Lange. Zufrieden waren auch Wendelin Thannheimer und Julian Schmid vom Skiclub Oberstdorf, die als Vierte ins Ziel kamen. Johannes Rydzek (SCO) war am zweiten Tag der Kombinationswertung nicht mehr am Start.

am 25.10.2020

Jenny Nowak schreibt Geschichte

Jenny Nowak Siegerehrung

18-Jährige holt ersten deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination der Frauen

Geschichte schreiben durfte Jenny Nowak. Die Sächsin holte sich den allerersten deutschen Meistertitel, der in der Nordischen Kombination bei den Frauen vergeben wurde. Die 18-Jährige hatte als laufstarke Athletin ihren 20-Sekunden- Rückstand nach dem Springen rasch aufgeholt Am Ende lag sie fast anderthalb Minuten vor ihrer Konkurrentin Emilia Görlich aus Thüringen. Svenja Würth vom SC Baiersbronn, die erst kürzlich von den Spezialspringerinnen gewechselt war, erreichte den dritten Podestplatz.
Die nächsten Ziele der ersten Deutschen Meisterin sind nun der Weltcup-Auftakt in Lillehammer und die Junioren-WM. Danach steht schon die Nordische Ski-WM in Oberstdorf, wo es erstmals um einen Weltmeister-Titel bei den Frauen geht. Jenny Nowak freute sich sehr über diesen Premierentitel, noch dazu auf einer solch schweren Strecke wie in Oberstdorf. Ihren Start dort sieht Nowak optimistisch. „Ich mag die Schanze und auch die schwere Runde, die für gute Läuferinnen nicht schlecht ist“, sieht sie für sich gute Chancen, vorn mitmischen zu können. Dazu sei die WM in Oberstdorf ein „Heimspiel und somit noch einmal viel schöner“.

Stimmen:

Jenny Nowak (SC Sohland), 1. Platz:
„Die Runde war sehr schwer und die WM-Runde soll nochmal schwerer werden. Aber für gute Läufer ist auch gut was rauszuholen. Es ist der erste Titel, den es in Deutschland in der Nordischen Kombination für Frauen gibt. Es freut mich sehr, dass ich die Erste sein darf, die die Deutsche Meisterschaft gewinnt. Es war für mich besser, von Platz 2 aus in den Lauf zu starten. Da fühle ich mich sicherer, weil ich jemanden vor mir und ein Ziel habe. Das nächste große Ziel ist der Weltcup in Lillehammer, dann die Junioren-WM und als nächstes schon die WM. Darauf freu ich mich sehr, denn ich mag die Schanze und die Runde, die zwar sehr schwer ist, aber für gute Läufer nicht schlecht. Außerdem ist das Ganze dann ein Heimspiel. Das ist nochmal schöner und ich hoffe, dass klappt dann so wie in Oberwiesenthal, wo ich den Alpencup gewonnen habe.“

Emilia Görlich (WSV 08 Lauscha). 2. Platz:
„Die Silbermedaille bedeute mir ganz schön viel, denn im Springen ist eindeutig noch gut was zu tun. Die anspruchsvolle Strecke kam mir zugute. Ich bin froh, dass diese DM stattfinden kann, nachdem so viel ausgefallen ist. Das Rennen war schon hart, aber für alle gleich. Mein Ziel ist die Junioren-WM und der Continental-Cup, um dort die ersten Punkte zu machen.“

Svenja Würth (SC Baiersbronn), Platz 3:
Es ist extrem anstrengend. ich habe versucht, es am Anfang schnell anzugehen. Aber da hat es mir dann hinten raus den Stecker gezogen. Mit dem Springen war ich ganz zufrieden.im Laufen ging es ein bisschen zäh. Nun muss ich schauen, dass ich das zusammenbringe, dann kommt was Gutes dabei raus. Premiere zur Weltmeisterschaft. Bis zur WM-Premiere ist noch eine Weile Zeit, da hoffe ich im Training noch was zulegen zu können.“
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am 24.10.2020

Fabian Rießle holt den dritten Titel in Folge

Sieger Fabian Rießle NoKo

Der Schwarzwälder wird in Oberstdorf erneut Deutscher Meister in der Nordischen Kombination

Kombinierer Fabian Rießle (SZ Breitnau) hat bei der Deutschen Meisterschaft in Oberstdorf das Triple geholt. Bereits im Springen hatte der Schwarzwälder mit einem Riesensatz auf 135 Meter das Tor zum dritten Meistertitel in Folge weit geöffnet. Den Vorsprung auf die Verfolger ließ sich der frischgebackene Vater nicht mehr nehmen. Völlig ungefährdet lief Rießle ein souveränes Start-Ziel-Rennen auf dem 10-km-Rollerski-Kurs. Vielleicht hatten ihm das private Glück und die kurze Eltern-Auszeit Flügel verliehen. Vielleicht steckten den Team-Kollegen aber auch die harten Trainingstage in Kranj, Villach, Planica und Bischofshofen noch in den Knochen.
Vinzenz Geiger, der am Vormittag nach seinem 126-Meter-Sprung noch 1:36 Minuten hinter dem Titelverteidiger gelegen hatte, hielt jedenfalls sein Versprechen, im Lauf richtig Gas zu geben. Nach einer kräftezehrenden Aufholjagd, mit der er auf 26,2 Sekunden an Rießle herankam, rannte er als Zweiter ins Ziel. "Ich habe alles gegeben. Aber den Rio (Rießle) zu packen, war nicht möglich. Dafür bin ich zu schlecht gesprungen.", meinte der Oberstdorfer selbstkritisch.
Dritter auf dem Podest wurde Jakob Lange vom WSV Kiefersfelden, der nach dem Springen noch auf Platz 7 gestanden hatte. Ihn trennten am Ende 41,2 Sekunden vom Sieg.

Manuel Faißt, nach dem Springen noch auf dem 2. Rang, verpasste als Vierter das Podium ebenso wie Erik Frenzel (Platz 7). Der Sachse vom SSV Geyer hatte in der Testwoche an vier Schanzen zusammen mit Johannes Rydzek klar dominiert. Sprungtrainer Heinz Kuttin sah trotzdem kein Grund zur Panik. „ Die beiden haben in den letzten Tagen konstant gute Leistungen gebracht. Sie wollten heute vielleicht einen Schritt zu viel drauflegen“, meinte der neue Coach.

Besser als Rydzek machten es die Allgäuer Nachwuchskräfte David Mach (TSV Buchenberg) mit Platz 7, Julian Schmid (SC Oberstdorf), der auf Platz 9 kam und Clubkamerad Wendelin Thannheimer, für den der 11. Rang heraussprang.

Den Juniorentiel holte sich Christian Frank (SK Berchtesgaden) vor Tristan Sommerfeldt (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) und Pirmin Maier (SC Waldau).

Stimmen:

Fabian Rießle (SZ Breitnau). Platz 1:
„Das ist mein erster Titel als Vater. Die Kleine ist jetzt drei Wochen alt und ich war erstmal zu Hause. Wenn man dann mit einem deutschen Meistertitel zurückkommt, fühlt sich das schon gut an. Ich hab es heute wie Jarl Magnus Riiber gemacht und bin von vorn weg gelaufen. Das könnte ich eigentlich öfter so machen.. Wenn man von so weit vorn losläuft, kann man sich das Rennen anders einteilen, als wenn man losrennen und schauen muss, wie vieel Leute man überholen kann. Schwer zu sagen , wo wir jetzt international stehen. Ich glaube, wir haben im Sommer gute Arbeit geleistet. Nun hoffen wir natürlich, dass wir ein Stück näher dran sind. Den Riieber zu schlagen, wird schwer, das wissen wir alle. Aber wir geben Gas.“

Vinzenz Geiger (Skiclub Oberstdorf), Platz 2:
„Das Rennen war ein richtig gutes Rennen. Ich habe alles gegeben. Der Rio (Rießle) war nicht mehr zu packen, dafür bin ich zu schlecht gesprungen. Die Veranstalter haben sich extrem viel Mühe gegeben und der Aufwand für die Deutsche Meisterschaft ist echt extrem gut. Beispielhaft und ein super Konzept. Wir können froh sein, so einen engagierten Skiclub und die SVG zu haben.“

Terence Weber (SSV Geyer), Platz 5:
„Ich bin ganz zufrieden mit dem heutigen Tag. Das Springen war ganz ordentlich, einen Tick zu später vielleicht an der Kante, sonst wären ein paar Meter mehr drin gewesen. Der Lauf war auch in Ordnung. Ich war ziemlich lang allein, das hat an den Kräften gezehrt. Und als dann Vinzenz und Jakob kamen, konnte ich nicht so lang mitgehen. Aber der 5. Platz ist in Ordnung. Es ist schön, dass wir hier wenigstens einen Sommerwettkampf bestreiten konnten. Als Generalprobe für die Nordischen Ski WM sehe ich das nicht, denn Sommer- und Winterwettkämpfe kann man schlecht vergleichen. Ich bin auf einem guten Weg. Im Springen habe ich noch ein paar Reserven, die ich mir offen halte bis zum Winter.“

Erik Frenzel (SSV Geyer), Platz 8:
„Ich bin nicht ganz zufrieden. Da ging es in der Testwoche um einiges besser. Den Wettkampfsprung habe ich nicht optimal erwischt. Das stimmt aber nicht weiter negativ. Die letzten Tage haben gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin. Wir waren als Mannschaft viel unterwegs, an verschiedenen Orten in Kranj, Villach, Planica, Bischofshofen, Tag für Tag auf einer anderen Schanze, um auf Wettkampfniveau trainieren. Ich kann sagen, dass ich gut war. Es wäre schön gewesen, wenn es auch in diesem offiziellen Rahmen so gut geklappt hätte. Wie wir International stehen, kann man schlecht sagen. Ich glaube , wir sind konkurrenzfähiger geworden. Den letzten Schritt mit mehr Selbstvertrauen brachen wir noch, um ganz vorn rein zukommen. Die ganze Mannschaft ist da auf einem guten Weg. Wir hoffen, dass Wettkämpfe durchgeführt werden, am liebsten mit Zuschauern. Wir müssen aber mit allen rechnen, auch mit kurzfristigen Entscheidungen. Damit müssen wir umgehen können.“

Heinz Kuttin, Sprungtrainer, Nordische Kombination:
„Die Bilanz für diesen Wettkampf sieht sehr gut aus. Es ist schön zu sehen, wie sich die Athleten speziell im Springen entwickeln. Jetzt hatten wir doch hintereinander jeden Tag einen internen Wettkampf gehabt, zwei mit Laufen , zwei ohne Laufen. Es ist sehr interessant, wie stabil die Technik teilweise schon ist. Teilweise gibt es dann wieder Überraschungen, wo es einen Tag gibt, an dem der Athlet überhaupt nicht das Gefühl aufbauen kann. Wir haben ein starkes Team , aber das hängt auch von der Tagesform ab. Die Leistung von Fabian Rießle hat mich nicht überrascht, denn er ist ja mit sehr viel Selbstvertrauen von zu Hause gekommen, aber er hat auch richtig gute Sprünge gezeigt. Erik Frenzel und Johannes Rydzek waren die Woche davor tonangebend und haben richtig konstant gute Leistungen gebracht. Sie wollten heute vielleicht nochmal einen Schritt drauflegen. Das ist misslungen, aber es gibt überhaupt keine Panik für diese zwei Athleten. Die Jung haben so viele Dinge eingeübt. Nun müssen wir schauen, die auch für High Performance zu bewahren.“

Siegerehrung Herren NoKo Einzel Vinzenz Geiger
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am 24.10.2020

Fabian Rießle auf dem Weg zum dritten Titel in Folge

Fabian Rießle

Nach dem Springen ist das Tor zum Sieg offen

Kombinierer Fabian Rießle (SZ Breitnau) ist bei der Deutschen Meisterschaft in Oberstdorf auf dem besten Weg zum Triple. Im Springen hatte der Schwarzwälder mit einem Riesensatz auf 135 Meter das Tor zum dritten Meistertitel in Folge weit geöffnet. Mit einem Sprung auf 131 Meter und einem Rückstand von 31 Sekunden auf den Führenden startet am Nachmittag Manuel Faißt vom SV Baiersbronn. Dritter nach dem Sprungwettbewerb in der Audi Arena ist Terence Weber (SSV Geyer), der mit seinem 130,5 Meter-Sprung zufrieden war. Clubkollege Eric Frenzel dagegen kommentierte seine Lesitung (124,0m) mit einem enttäuschten „Oh Mann“ . Auch Johannes Rydzek (Skiclub Oberstdorf), der Zweite des Vorjahres, winkte nach seinem Sprung (110,0m) ratlos ab. Vinzenz Geiger, kürzlich als bester deutscher Kombinierer der Vorsaison mit dem „Goldenen Ski“ des DSV ausgezeichnet, meinte lakonisch nach seinem 121,5 Meter-Satz. „Dann muss ich wohl nachher ein bisschen schneller laufen“.
Julian Schmid und Wendelin Thannheimer sprangen auf ihrer Heimschanze 127,0 m bzw.119,0 m. Der Juniorenmeister vom Vorjahr, David Mach (TSV Buchenberg), hatte ein Supersprung auf 131 m. Er startet mit einer Differenz von 1:07 Minuten auf Rießle.

am 23.10.2020

Team Seyfarth/Görlich holt sich den Team-Titel

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Bei der Deutschen Meisterschaft ist das Duo aus Thüringen unschlagbar

Das Duo aus Thüringen war unschlagbar: Luisa Görlich und Juliane Seyfarth haben den Team-Wettbewerb der Deutschen Meisterschaft gewonnen. Juliane Seyfarth zeigte sich in gleicher stabiler Form wie schon am Vormittag im Einzel und setzte mit dem weitesten Sprung im zweiten Durchgang ein deutliches Ausrufezeichen. 459,4 Punkte reichten den beiden letztlich für eine deutliche Führung.
Auf den zweiten Platz kamen Anna Rupprecht (SC Degenfeld) und Agnes Reisch von den Skiverbänden Baden-Württembergs mit 433,0 Punkten. Die Leistung von Agnes Reisch (TSV Isny) war besonders bewunderswert, da sie noch im Probedurchgang bei der Landung schwer gestürzt war.
Total überrascht zeigte sich Katharina Althaus aus Oberstdorf, die zusammen mit Sophia Maurus (TSV Buchenberg) ein echtes Allgäuer Team gebildet hatte. Mit 411,1 Punkten reichte es für die beiden bei ihrem Heimwettkampf für die Bronzemedaille.
Das Team BSV 2 mit Amelie Thannheimer (SC Oberstdorf) und Magdalena Burger (SC Partenkirchen) kam mit 272,9 Punkten auf Platz 7. Der Rang 10 blieb Team BSV 3 mit einer starken Christina Feicht (WSV Kiefersfelden) und der jüngsten Teilnehmerin im Feld, der erst 13-jährigen Sina Kiechle aus Oberstdorf (234,4 Punkte).

45 SP Ergebnis Damenteam offi
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am 23.10.2020

Ein hauchdünner Vorsprung für Katharina Althaus

Siegerin DM Katharina Althaus

Oberstdorferin wird zum fünften Mal in ihrer Karriere Deutsche Meisterin

Es war so knapp: Mit dem Hauch von 0,5 Punkten setzte sich Katharina Althaus bei der Deutschen Meisterschaft im Skispringen gegen ihre hartnäckigste Konkurrentin Juliane Seyfarth (TSG Ruhla ) durch. Damit holte die Oberstdorferin auf der Normalschanze in Oberstdorf zum nunmehr fünften Mal den deutschen Meistertitel. Silber gab es für Vorjahressiegerin Juliane Seyfarth . Agnes Reisch (TSV Isny) stand als Dritte auf dem Podest.

Seyfarth und Althaus lieferten sich einen äußerst spannenden Wettkampf. Nach dem ersten Durchgang lag die 30-Jährige aus Thüringen mit einem Sprung auf 100,0 m vorn. Die Oberstdorferin war nur auf 96,5 m gekommen. In Finaldurchgang wurden die Rollen getauscht: 100,0 m für die 24-Jährige Oberstdorferin, während Seyfarth bei 97,5 m landete. Am Ende entschieden die Haltungsnoten zugunsten der Lokalmatadorin, die sich mit 237,0 Punkten vor Seyfarth (236,5 Punkte) den Titel schnappte.
In diesen engen Wettkampf konnte Agnes Reisch nicht eingreifen. Sie knackte zwar mit ihrem ersten Sprung ebenfalls die 100-Meter- Marke. Mit zwei Luken mehr Anlauf erhielt sie einen entsprechenden Punkteabzug . Beim zweiten Sprung langte ihr dann nur für eine Weite von 94,5 m, eine Leistung, die der 21-Jährige aus Missen-Wilhams mit 219,2 Punkten zum 3. Platz reichte.

Bei den Juniorinnen gingen Gold und Silber nach Sachsen an Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) und Jenny Nowak (SC Sohland). Bronze holte Michelle Göbel vom SC Willigen. Selina Freitag hatte sich zwar mehr versprochen im Wettkampf der „älteren Damen“, wie sie anschließend schmunzelnd meinte. Mit Weiten von 90,5 m und 89,5 m und insgesamt 193,2 Punkten lag sie in der Wertung der Juniorinnen jedoch souverän vor Landsfrau Jenny Nowak, die 92,5m und 93,0 m weit sprang (176,4 Punkte). Ein doppelter Grund zum Feiern für die 18-jährige Kombiniererin Nowak, in deren Disziplin erstmals eine nationale Meisterschaft ausgetragen wurde. Weil die Laufbewerbe erst für den Folgetag vorgesehen sind, starteten die Kombiniererinnen auch im Spezialsprung. Mit ihrem Wertungssprung für die am Samstag stattfindende Kombination hat sie sich eine hervorragende Ausgangsposition verschaftt. Auf dem Rollerski-Kurs wird sie nur 20 Sekunden nach Svenja Würth ( SV Baiersbronn) starten.

Ein großes Lob hatte der Nationaltrainer der Skispringerinnen, Andreas Bauer, für die Organisatoren von der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, vom Skiclub Oberstdorf und dem deutschen Skiverband. So konsequent und erfolgreich wie in Oberstdorf das Hygiene-und Sicherheitskonzept durchgezogen worden sei, habe die Deutsche Meisterschaft Signalwirkung für Vierschanzentournee und Ski-Weltmeisterschaft. „Hier läuft es von den Standards her mindestens so sicher wie beim Fußball, wenn nicht besser“, so das Urteil des Bundestrainers.

Stimmen:
Katharina Althaus (Skiclub Oberstdorf ). 1. Platz:
„Es ist ein bisschen schade, dass keine Zuschauer dabei sind. Aber es war wieder ein schöner Wettkampf und ich freue mich über meinen fünften Titel .Es gibt zwar ein paar Schräubchen, an denen ich noch drehen muss, wo ich noch Luft nach oben habe. Aber ich freu mich, wenn die Wintersaison jetzt endlich losgeht. Dieser Winter wird sicher schon etwas speziell , ich hoffe trotzdem , dass ich meine Leistung abrufen kann und wir den ein oder anderen Wettkampf mit ein paar mehr Zuschauern erleben. Auf die Heim-WM freue ich mich riesig,. Es hat nicht jeder die Chance, bei einer WM in dem Ort dabei zu sein, wo er groß geworden ist.“

Juliane Seyfarth (TSG Ruhla) 2. Platz:
„Ich glaube, wir haben alle das Beste draus gemacht. Klar war es ein bisschen ungewohnt, so ganz ohne Zuschauer, Wir hoffen nun, dass wir im Winter auch ein paar Wettkämpfe haben. Von der Organisation her allen Respekt denjenigen gegenüber, die das hier ausrichten dürfen bzw müssen. Dies war nun der erste Wettkampf, und ich denke, dass Katha und ich auch international gut mithalten können. Aber was die Leistung hier letztendlich wert ist, sehen wir beim ersten Winter-Wettbewerb in Lillehammer.“

Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue), 1. Platz Juniorinnen:
„ Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Klar hätte ich gern eine bessere Position bei den älteren Damen gewünscht. Aber der Titel bei den Junioren ist ja auch nicht ganz schlecht“.

Andreas Bauer, Bundestrainer der Skispringerinnen:
„Zwischen Katharina Althaus und Juliane Seyfarth war es eine megaknappe Entscheidung, so dass es eigentlich beide verdient hätten. So ist es im Sport. Die Katha hat vor zwei Jahren in Seefeld die Goldmedaille um einen halben Punkt verpasst. So gleicht sich alles irgendwie wieder aus. Ein ganz großes Kompliment an die SVG, den SCO und DSV , so wie die die Veranstaltung mit Sicherheits- und Hygienekonzept durchgezogen haben, war ein voller Erfolg, sehr konsequent. Diese Deutsche Meisterschaft hat Signalwirkung für die Vierschanzentournee und die WM. Es lief hier von den Standards mindestens so sicher wie beim Fussball , wenn nicht besser.“

Dr. Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes:
"Wir sind froh, dass wir den Wettkampf überhaupt durchführen können, natürlich wäre es schöner mit Zuschauern. Es war ein toller Wettbewerb auf hohen Niveau, sowohl bei den Männern wie bei den Frauen. Die Saisonvorbereitung bei den Nordischen ist im Gegensatz zu den Alpinen gut verlaufen, die haben ja die Mattenschanzen und Rollerskibahnen. Wir müssen derzeit von Tag zu Tag denken, die Infektionszahlen steigen ja gerade akut. Niemand kann sagen, wie sich die Dinge gestalten in diesem Winter. Wir haben deutschlandweit 33 Weltcuptage , die wir hoffentlich ebenso wie die Nordischen Ski Weltmeisterschaften in gewohntem Umfang durchführen können, was die sportliche Seite anbelangt. Was die Zuschauerseite und das Drumherum anbelangt, da wird es Einschränkungen geben. Mit Zuschauern ist jede Veranstaltung attraktiver und der Stimmung zuträglich, aber notfalls müssen wir auch ohne Zuschauer rechnen. Das ist in jedem Fall besser als gar keine Wettkämpfe.

Foto Siegerehrug DM Damen Siegerehrung Junioren 1. Freitag 2. Novak 3. Göbel
50 SP Ergebnis Damen offiziell (1)
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am 22.10.2020

Haushoher Sieg für bärenstarkes bayerisches Team

Siegerehrung Team Herren

Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Pius Paschke und Severin Freund holen den Team-Titel bei der Deutschen Meisterschaft

Die bayerischen Skispringer haben auch im Teamspringen der Deutschen Meisterschaft ihre Überlegenheit gezeigt. Bärenstark präsentierten sich Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Pius Paschke und Severin Freund im Top-Team des Bayerischen Skiverbandes. Vor allem der frischgebackene Deutsche Meister im Einzelspringen, Markus Eisenbichler, und Lokalmatador Karl Geiger empfahlen sich wie bereits am Vormittag mit herausragenden Sprüngen für die kommenden Weltcup-Saison. Am Ende stand das Quartett mit haushohem Vorsprung auf dem Siegertreppchen. In der Summe kam das Team Bayern 1auf 1061 Punkte.

Mit 917,2 Punkten ging auch Platz 2 nach Bayern. Andreas Wellinger, Constantin Schmid, Moritz Baer und Philipp Raimund holten sich, ebenfalls ungefährdet, den Silberrang vor dem Team 1 aus Baden-Württemberg (866,6 Punkte), in dem Juniorenmeister Claudio Haas, Luca Roth, Tim Fuchs, und David Siegel angetreten waren.

Dem Team aus Sachsen (751,8 Punkte) blieb trotz einer erneut starken Leistung von Vizemeister Martin Hamann und brauchbaren Sprüngen von Richard Freitag nur der undankbare vierte Rang. Zu mehr reichte es gemeinsam mit den unerfahrenen Nachwuchsspringern Eric Hoyer und Cedrik Weigel einfach nicht.

Ergebnis Teamspringen Herren
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am 22.10.2020

Markus Eisenbichler wird in Oberstdorf neuer Deutscher Meister

Deutsche Meisterschaft

Martin Hamann aus Sachsen und Lokalmatador Karl Geiger auf den Rängen 2 und 3

Markus Eisenbichler feierte bei der Deutschen Meisterschaft im Skispringen in Oberstdorf einen souveränen Sieg. Der 29-Jährige vom TSV Siegsdorf holte sich auf der Großschanze in der Audi Arena zum ersten Mal in seiner Karriere den nationalen Titel. Auf Platz 2 landete der Sachse Martin Hamann und Dritter wurde Vorjahressieger und Lokalmatador Karl Geiger.

Den Grundstein für den Erfolg hatte Eisenbichler schon im ersten Durchgang mit dem weitesten Sprung des Tages gelegt. Auf 140,5 Meter trug es den Dreifachweltmeister von Seefeld hinunter. Im Finaldurchgang machte er dann mit einer erneuten Bestweite von 139,0 Meter und insgesamt 300,2 Punkten alles klar für den Titel.

Einen Supersprung auf 135,5 Meter hatte auch Martin Hamann von der SG Nickelhütte-Aue im ersten Durchgang erwischt. Allerdings hatte der 23-jährige Sachse kräftige Unterstützung durch den Wind, was letztlich zu 7,6 Punkten Abzug führte. Im zweiten Durchgang hielt sich Hamann mit einer Weite von 129,5 Metern die Konkurrenz vom Leib. Mit einer Gesamtpunktzahl von 282,4 Punkten sprang er auf den zweiten Platz.
Rang 3 ging an den Deutschen Meister des Vorjahres, Karl Geiger vom Skiclub Oberstdorf. Der 27-jährige Oberstdorfer sprang auf seiner Heimschanze auf 130,5 m und 131,0 m (274,7 Punkte).

Luft nach oben ist bis zum Start in den Weltcup-Winter noch für Andreas Wellinger(SC Ruhpolding). Der 25-Jährige bestritt mit der Deutschen Meisterschaft seinen ersten Wettkampf nach 16-monatiger Verletzungspause und war mit Rang 12 zurückgekehrt. Während Pius Paschke (WSV Kiefersfelden) und Severin Freund (WSV Rastbüchl) mit den Plätzen 4 und 5 zufrieden sein konnten, hatten sich Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue) und Constantin Schmid (WSV Oberaudorf) sicher mehr versprochen als die Plätze 7 und 8, für die es letztlich reichte.

Bei den Junioren siegte Claudio Haas vom Skiteam Schonach-Rohartsberg mit 127,0 m und 130,5 m (229,3 Punkte) vor Eric Fuchs vom Skiclub Oberstdorf (124,0 m und 128,0 m; 186,4 Punkte) und Quirin Modricker (Skiclub Hinterzarten (118,0 m und 115,0 m; 183,6 Punkte).

Eine Deutsche Meisterschaft unter Corona-Bedingungen, das war für die 33 Athleten eine neue Erfahrung, denn aufgrund der strengen Hygieneauflagen waren Zuschauer im Stadion nicht zugelassen. Bei der Siegerehrung applaudierten darum nur Teamkollegen und Betreuer. Für eine Runde mit dem Bike, das als Siegprämie auf den neuen Deutschen Meister wartete, ließ sich Markus Eisenbichler auch ohne großes Publikum gern gewinnen.

Stimmen:
Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf), Platz 1:
„Der erste Sprung war gut, der zweite auch. Nur mit der Landung bin ich nicht zufrieden, da hätte ich gern den Telemark gesetzt. Ich freu mich sehr über den Titel, den ich übrigens zum ersten Mal holen konnte. Leider fehlt die Atmosphäre, aber die Veranstalter haben wirklich alles getan, um uns einen guten Wettkampf zu ermöglichen.“

Martin Hamann (SG Nickelhütte Aue), Platz 2:
„Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Nur aus den Sprüngen hätte ich noch mehr rausholen können. Das ging alles irgendwie holterdipolter. Zu schnell, um sich richtig zu fokussieren.“

Karl Geiger (Skiclub Oberstdorf), Platz 3.
„Es ist schon irgendwie ein merkwürdiger Wettkampf, so komplett ohne Zuschauer und damit sehr gewöhnungsbedürftig. Aber die Veranstalter haben hier alles extrem gut vorbereitet. Dafür ein großes Lob. Mit meinen Sprüngen war ich zufrieden und der dritte Platz geht voll Ordnung.“

Eisei Junioren
31 Ergebnisliste Junioren Herren
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am 13.10.2020

Karl Geiger hat geheiratet

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Und der Nachwuchs vom Skiclub steht Spalier

Es hat geregnet… es war kalt … es war wunderbar… hatte Skispringer Karl Geiger nach seiner Hochzeit in den Social Media gepostet. In seinem Heimatort schlossen Deutschlands zur Zeit bester Skispringer und seine Freundin Franziska den Bund der Ehe. Nach der Trauung standen Vorstand und Kinder des Skiclub Oberstdorf Spalier, um den Frischvermählten die Ehre zu erweisen beim „Sprung“ ins private Glück.

am 05.10.2020

Nur noch Quali-Tickets für Vierschanzentournee verfügbar

Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf

Keine Tickets mehr für den Wettkampftag erhältlich

Bereits nach kurzer Zeit waren die stark limitierten Tickets für den Auftakt der Vierschanzentournee vergriffen und für den Wettkampftag sind alle rund 2.500 Plätze belegt.
Für alle interessierten Skisprungfans besteht jedoch noch die Möglichkeit, die weltbesten Skispringer bei der Qualifikation anzufeuern.

Ein Restkontingent an Tickets für den 28.12. ist nach wie vor über den Online-Shop unter "www.arena-ticket-allgaeu.de:"www.arena-ticket-allgaeu.de/ticketbestellung/ oder telefonisch unter der Tickethotline 08322/8090-350 erhältlich.

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